Aktuelles

Übung in der LVR Klinik

Gemeinschaftsübung der Löschzüge Dülken und Süchteln


Die beiden Züge der Feuerwehr Viersen hatten am Freitag, dem 16.09.2022, nach drei Jahren wieder die Möglichkeit gemeinsam eine Objektübung durchzuführen.

Im Fokus stand das gemeinsame Vorgehen bei einem Brand im ersten  Obergeschoss und im Dachgeschoss eines (leerstehenden) Klinikgebäudes auf dem Gelände der LVR-Klinik.

Mehrere Trupps, ausgerüstet mit umluftunäbhängigem Atemschutz, mussten insgesamt sechs Personen aus den beiden stark verrauchten Geschossen retten. Unterstützt wurden sie dabei von den beiden Drehleitern der Löschzüge. 
Durch den Einsatz von Nebelmaschinen konnte eine realitätsnahe Übungsumgebung mit Nullsicht geschaffen werden.

Nach eineinhalb Stunden war die Übungslage abgearbeitet und das Gebäude konnte wieder an die Brandschutzbeauftragte der Klinik übergeben werden. 

Ein besonderer Dank geht an Dorothee Enbergs, die Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende der LVR-Klinik für Orthopädie, für die Bereitstellung des Übungsobjekts. 

(Fotos: Feuerwehr Viersen) 

#feuerwehrviersen  #übung #löschzugsüchteln #löschzugdülken #feuerwehr #freiwilligefeuerwehr

Übung des ABC-Zug West

„Bei Verladearbeiten auf dem Gelände eines Industriebetriebes auf der Helmholzstraße in Viersen ist es zu einem Unfall gekommen - mindestens ein Mitarbeiter wurde verletzt.“ So lautete die Erstmeldung.

Zu diesem Übungsszenario wurden am Freitagabend die Hauptwache und der ABC-Zug West, bestehend aus ehrenamtlichen Kräften der Löschzüge Viersen und Süchteln, dem Atemschutzgerätewagen des Kreises und Kräften der Feuerwehr Nettetal, alarmiert. 

Die ersteintreffenden Einheiten legten eine Absperrgrenze fest, leiteten umgehend eine Menschenrettung unter Beachtung des Eigenschutzes ein und bauten eine Sofort-Dekontamination auf. Außerdem forderten sie Spezialkräfte - den ABC-Zug West - nach.


Im weiteren Verlauf wurde ein dreiteiliger Löschangriff inklusive einer Löschwasserrückhaltung vorbereitet und durch den ABC-Zug Maßnahmen zur Gefahrenabwehr durchgeführt. Dazu gehörte die Ortung und Abdichtung der Leckage an der havarierten  Ladung, das Aufnehmen sowie das Umfüllen des Gefahrstoffes unter Chemikalienschutzanzügen. Für die Dekontamination wurde der Abrollbehälter Dekontamination aufgebaut und durch das Team des ABC-Erkunders ein Messeinsatz durchgeführt.

Nach etwa zwei Stunden war die Übung beendet, die ersten Ergebnisse wurden nachbesprochen und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Eine detaillierte Übungsnachbesprechung findet in ein paar Wochen mit den Führungskräften statt. Die Ergebnisse werden dann an alle Übungsteilnehmer weitergegeben.

Zur Sicherung des Grundschutzes war für die Dauer der Übung ein Hilfeleistungslöschfahrzeug besetzt durch Kräfte des Löschzuges Dülken auf der Hauptwache stationiert, um im Einsatzfall zeitnah ausrücken zu können.

Insgesamt nahmen 92 Kräfte an der Übung teil.

Wir danken der Feuerwehr Nettetal und der Firma Hueck Engraving für die gute Zusammenarbeit bei der Planung und Durchführung dieser Übung.

Fotos: Feuerwehr Viersen

Rückblick: Feuerwehr Viersen und Höhenretter der Feuerwehr Mönchengladbach üben erstmals gemeinsam

Am 30. und 31. August fand jeweils eine große Übung am Turm der Grabeskirche Sankt Joseph in Viersen statt.

Ein Industriekletterer hatte sich bei Arbeiten in circa 50 Metern Höhe ein Bein gebrochen und konnte nicht mehr selbstständig in den Turm zurück klettern.

Zunächst wurde der Patient durch die Feuerwehr Viersen gesichert und erstversorgt. Im weiteren Verlauf wurden die Höhenretter aus Mönchengladbach hinzugezogen: Sie sind speziell für die Rettung durch Abseilen aus solchen Höhen ausgebildet und verfügen über die notwendige Ausrüstung.

Der Verletztendarsteller wurde schließlich mit Hilfe einer Schrägseilbahn unter Begleitung eines Höhenretters sicher zum Boden gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. 

Durch diese - bisher einzigartige - Übungsmöglichkeit konnten beide Seiten die reibungslose Zusammenarbeit und Kommunikation trainieren. Neben Kollegen beider Dienstgruppen der hauptamtlichen Wache nahmen auch unsere Brandmeisteranwärter und Notfallsanitäter-Auszubildenden an der Übung teil.

Die Übung weckte sowohl bei Passanten als auch dem WDR-Fernsehen Interesse: So wurden wir durch ein Kamerateam der WDR-Lokalzeit aus Düsseldorf begleitet.

Nach langer Planung konnte diese Übung durchgeführt werden. Wir bedanken uns bei der Kirchengemeinde St. Remigius, den Verantwortlichen der Grabeskirche, allen Übungsteilnehmern sowie dem Unternehmen für Montage und Klettertechnik Ivo Vogtmann.

Den Presseartikel aus der Rheinischen Post findet Ihr hier:
https://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/1130975/23773909

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Tag der offenen Tür in Süchteln 

Tag der offenen Tür und Fahrzeugsegnung beim Löschzug Süchteln

Bei perfektem Wetter feierte der Löschzug Süchteln gestern sein renoviertes Gerätehaus und die Segnung seiner neuen Drehleiter und den beiden neuen Mannschaftstransportfahrzeugen.

Jugendfeuerwehr, die Aktiven sowie die Ehrenabteilung feierten mit der Nachbarschaft und den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils Süchteln. 

Lob, Dank und Anerkennung erfuhren die Kameradinnen und Kameraden von Vertretern aller Fraktionen aus der Politik und der Verwaltung, vertreten durch unsere Bürgermeisterin Sabine Anemüller und Susanne Fritzsche (Technische Beigeordnete). 

Kinder, Jugendliche und Eltern wurden den ganzen Tag bespaßt und es war eine tolle und gut besuchte Veranstaltung.

Dafür möchten wir uns bei den Organisatoren und allen Besuchern bedanken.

#feuerwehrviersen #fahrzeug #löschzugsüchteln #tagderoffenentür #fahrzeugsegnung #drehleiter #mannschaftstransportfahrzeug #danke #dankeschön

Effektiver Schützen

Die Feuerwehr Viersen hat auf die steigende Zahl von Wald- und Vegetationsbränden reagiert. Ein überarbeitetes Einsatzkonzept sorgt dafür, dass die Wehr insbesondere die Viersener Wald- und Heideflächen noch effektiver schützen kann. Sowohl feuerwehrtaktische Verbesserungen als auch die Erweiterung der technischen Ausstattung tragen dazu bei.

Die Überarbeitung des Konzepts ist nicht nur eine Reaktion auf die steigende Einsatzzahl im Zuge des Klimawandels. Sie stützt sich auch auf Erfahrungen aus vergangenen Bränden. So zeigte sich beim bislang größten Einsatz, dem Brand im Nationalpark De Meinweg 2020, dass die Bekämpfung solcher Vegetationsbrände mit der damals vorhandenen technischen Ausstattung umständlich war.

Eine der größten Herausforderungen bei Einsätzen wie diesem ist die Versorgung mit Löschwasser. Heute verfügen die Wehrleute über umfangreiches Kartenmaterial, dass ihnen den schnellen Weg zu Wasserversorgungsmöglichkeiten zeigt. Zufahrtswege sind klar beschrieben, ebenso wie Bereitstellungsräume oder auch Wasserübergabestellen.

Die Anschaffung eines Vorauslöschfahrzeugs (VLF) erweiterte die Möglichkeiten bei der Brandbekämpfung. Basis des VLF ist ein geländegängiger Pick-up, auf dessen Ladefläche Module nach Bedarf transportiert werden. Der Wagen ist kleiner, schneller und wendiger als ein großes Feuerwehrfahrzeug. Das bedeutet, er kann gerade im Gelände früher an der Brandstelle sein. Die mit ihm eintreffenden Feuerwehrkräfte können den Brand in der Regel zumindest daran hindern, dass er sich weiter ausbreitet, bevor weitere Wehrleute und Fahrzeuge eintreffen.

Verbessert und umfangreich neu beschafft wurde technische Ausrüstung. So gibt es jetzt leichte Brandschutzkleidung für die Einsatzkräfte. Das verringert die körperliche Belastung im Einsatz erheblich. Einige Fahrzeuge wurden mit speziellen Schlauchtragekörben ausgerüstet. Darin befinden sich D-Schläuche und Armaturen. Diese Schläuche mit 25 Millimeter Innendurchmesser sind zugleich leichter und robuster als die bisher verwendeten Standard-Schläuche.

Mobile Löschwasserbehälter gehören ebenso zur neuen Ausstattung für Fahrzeuge, die so 5000 Liter Löschwasser mitführen können. Ergänzt wird die Ausrüstung für Wald- und Vegetationsbrände mit Kleingeräten wie Löschrucksäcken, Feuerpatschen und speziellen Äxten. Eine Drohne mit Wärmebildkamera erleichtert es der Feuerwehr, die Lage großflächig zu erkunden. Das Fluggerät ist binnen kürzester Zeit einsatzbereit.

Wieder in Betrieb genommen wurde der alte Wasserhochbehälter in der Nähe des Bismarckturms. Hier werden rund 300 Kubikmeter Wasser dauerhaft vorgehalten. Das Wasser kann im Notfall zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Darüber hinaus ist es für die Bewässerung von Jungbäumen verfügbar und verkürzt so die Anfahrtwege für die Städtischen Betriebe.

Die Städtischen Betriebe haben für die Bewässerung von Bäumen und Grünanlagen ein Vakuumfass beschafft. Die Feuerwehr kann bei Bedarf auf dieses Fass zurückgreifen. Damit können zeitnah rund 9.000 Liter Löschwasser an einen Einsatzort gebracht werden.

Abgerundet wird das Gesamtpaket durch Schulungen und Einsatztrainings. Die Männer und Frauen der Feuerwehr Viersen üben in allen Löschzügen, wie Wald- und Vegetationsbrände schnell und sicher bekämpft werden können.

Ergänzende Informationen

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW warnt: „Es ist wichtig, dass alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher Acht geben auf den Wald – über 90 Prozent der Waldbrände haben nicht-natürliche Ursachen.“

„Nicht-natürliche Ursachen“ sind vor allem achtlos weggeworfene Zigarettenkippen und nicht richtig gelöschte oder außer Kontrolle geratene Lagerfeuer und Grillstellen. Offene Feuer sind nicht nur im Wald selbst, sondern auch im Abstand von 100 Metern verboten. Von März bis Oktober gilt darüber hinaus ein generelles Rauchverbot – auch auf den Wegen im Wald.

Man sollte sein Auto nicht auf oder am Rand von Waldwegen parken. Einerseits könnte es den Weg für ein Großfahrzeug der Feuerwehr versperren. Andererseits können der heiße Auspuff oder Katalysator Gras am Wegesrand in Brand setzen. Wald und Holz NRW warnt außerdem davor, Glas im Wald zurückzulassen. Der Brennglaseffekt kann ebenfalls Waldbrände auslösen.

Wer einen Brand im Wald entdeckt, sollte sofort die Feuerwehr unter 112 verständigen. Kleine Feuer, sogenannte Entstehungsbrände, kann man danach zunächst selbst bekämpfen, wenn das gefahrlos möglich ist. Ist der Brand bereits zu groß, heißt der Ratschlag der Expertinnen und Experten: Verlassen Sie den Gefahrenort auf kürzestem Weg.

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht täglich einen Waldbrandindex und einen Graslandfeuerindex. Beide Informationen geben großräumig an, wie hoch die Gefahren für Feuer eingeschätzt werden. Neben diesen allgemeinen Werten gilt aber: In einzelnen Gebieten kann die Waldbrandgefahr deutlich höher sein. Das ist beispielsweise in Bereichen der Süchtelner Höhen und des Hohen Busches der Fall.

Feuerwehr übt in der Training Base Weeze

Wie schon vor vier Jahren hatten Kameradinnen und Kameraden aller aktiven Einheiten der Feuerwehr Viersen die Möglichkeit am Wochenende vom 10. bis 12. Juni verschiedene Übungsszenarien auf dem Gelände der Training Base Weeze @tbweeze zu trainieren.


In den Gebäuden des ehemaligen britischen Militärflugplatzes wurden unter realistischen Bedingungen mit echtem Feuer, Brandrauch und Hitze viele praktische Inhalte vermittelt.

Jede Übung wurde im Rahmen einer individuellen Nachbesprechung aufbereitet, sodass jeder Teilnehmende etwas mitnehmen konnte.


Der Grundschutz für die Viersener Bevölkerung war zu jeder Zeit sicher gestellt, da aus den Einheiten immer nur kleinere Gruppen zeitgleich in Weeze trainieren konnten.


Mit diesem Übungswochenende ist im Hintergrund ein immenser logistischer Aufwand verbunden:


Im Laufe des Wochenendes wurde durch die Atemschutzgerätewarte beider Dienstgruppen mehr als 90 Atemschutzgeräte aufbereitet und geprüft. 


In der Schlauchwerkstatt wurden mehrere hundert Meter Schlauchleitungen gereinigt, geprüft und zum Trocknen im Schlauchturm aufgehangen. 


Ein großer Dank gilt der Ausbildungsabteilung, der technischen Abteilung und natürlich nicht zu letzt den Teilnehmenden für ein lehrreiches Wochenende.

Generalversammlung

Stets einsatzbereit

Generalversammlung mit Ehrungen und Beförderungen

Mehr als zwei Jahre coronabedingt eingeschränkter Dienste, Fortbildungen und allgemeiner Treffen liegen hinter der Feuerwehr Viersen. Entsprechend groß war das Interesse an der Generalversammlung, die im jüngst sanierten und ausgebauten Gerätehaus des Löschzuges Süchteln stattfand. Neben Feuerwehrfrauen und -männern aus allen Einheiten waren Vertreterinnen und Vertreter befreundeter Organisationen, aus Politik und Verwaltung gekommen.

Für Frank Kersbaum, Leiter der Feuerwehr Viersen, stand an erster Stelle der Dank an die Kameradinnen und Kameraden auf allen Ebenen. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Hans-Jürgen Thevessen sei er „sicher, dass gerade durch Eure Eigenverantwortung und Eure Disziplin bei der Einhaltung aller Maßnahmen die Krankenquote völlig moderat verlief.“ Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sei zu keiner Zeit wirklich gefährdet gewesen.

Er verwies auf den umfangreichen Jahresbericht, der zu der Versammlung veröffentlicht wurde. Dort sei beispielweise die Einsatzstatistik zu finden. 370 Mal wurde die Wehr im Jahr 2021 zu Brandeinsätzen gerufen, 721 Mal war Technische Hilfeleistung der Grund für den Einsatz.

Hinter dem Begriff der „Technischen Hilfeleistung“ steckt ein weites Feld von Aktionen: Die Sicherung von Gefahrenstellen nach Unwetter gehört ebenso dazu wie die Rettung von Tieren, das Befreien von Menschen aus Autowracks oder die Öffnung von Türen, damit der Rettungsdienst hilflose Personen erreichen kann. Der Rettungsdienst verzeichnete 2021 rund 8500 Einsätze der Rettungswagen, gut 4500 Fahrten der Krankentransportwagen und mehr als 2500 Alarmierungen für den Notarzt.

Kersbaum nannte einige besondere Einsätze. Das Starkregenereignis in Dülken am 29. Juni 2021 sei ein Beispiel für Großeinsatzlagen, die die Feuerwehr als Folge des Klimawandels immer häufiger erreichen werden. Im März musste in einem 18 Stunden dauernden Einsatz ein umgestürzter Tanklastzug mit 23.000 Litern explosiver und leicht entzündlicher Ladung geborgen werden.

In Erinnerung geblieben sind der Großbrand bei Holz Mevissen und das Feuer in der alten Manufaktur an der Vorster Straße. Bei den Wohnungsbränden verwies er auf einen Vollbrand an der Gladbacher Straße. Hier konnte ein Brandopfer nur unter komplizierten Bedingungen geborgen werden.

Nach Einsätzen mit schwerstverbrannten und schwerstverletzten Menschen ebenso wie nach anderen sehr belastenden Einsätzen werde das PSU-Team aktiv. Diese psychosoziale Unterstützung leistet ein Team von Kameradinnen und Kameraden, die 2021 speziell ausgebildet wurden.

Nicht unerwähnt lassen wollte Kersbaum das Engagement der Feuerwehr Viersen auf einem ganz anderen Gebiet: Die seit vielen Jahren bestehende Unterstützung für die Wehr in der ukrainischen Partnerstadt Kanew. Diese Hilfe wurde aus aktuellem Anlass nochmals verstärkt: „Kanew kann sich auf Viersen verlassen – und alle erst recht auf unsere Feuerwehr.“

Die Verlässlichkeit der Viersener Wehr war auch einer der Punkte, die Bürgermeisterin Sabine Anemüller in ihrem Grußwort ansprach: „Sie sind da, wenn die Viersenerinnen und Viersener sie in Notsituationen brauchen.“ Sie spreche sicher auch im Namen der Lokalpolitik, wenn sie verspreche, „dass wir alles nach unseren Möglichkeiten tun werden, damit Sie auch in Zukunft gut ausgestattet sind und als Feuerwehrleute sicher arbeiten können.“ Das unterstützte Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Christian Canzler, in dessen Geschäftsbereich die Feuerwehr gehört: „An der Sicherheit der Bevölkerung wird nicht gespart.“

Beförderungen, Ernennungen und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und besondere Verdienste rundeten die Generalversammlung ab.

Ehrungen:

10 Jahre Mitgliedschaft: Niels Kudlich, Mohamed Ualili.

25 Jahre Mitgliedschaft: Andreas Leyers, Christian Raschke, Frank Schönhoff, Carsten Cox, Marc Stefan, Lars Hill, Dominik Schneider.

35 Jahre Mitgliedschaft: Dirk Bohnen, Udo Hütten, Norbert Kaldeberg, Andreas Pesch, Marco Libudda, Reiner Ohligs

40 Jahre Mitgliedschaft: Arno Böken, Johannes-Jürgen Thevessen, Lutz Bröker, Edgar Schoofs, Guido Flügels

50 Jahre Mitgliedschaft: Jürgen-Michael Birker, Leon Gormanns, Reinhold Hofmann, Norbert-Peter Theveßen, Hans-Josef Heithausen, Michael Oyen, Wolfgang Theven

60 Jahre Mitgliedschaft: Reinhold Tack, Gerd Windeln, Franz Wozniczak

Übertritt in die Ehrenabteilung:

Lutz Kockelkoren, Stefan Prell

Ernennungen:

Feuerwehrmann: Gregor Thielen, Martin Bontenackel, Nils Wüster, Dominik Hax (alle Löschzug Süchteln), Marcel Hülsen (Löschzug Boisheim), Cayto Merettig, Alexander Fater, Felix Hoff, Sebastian Rötten, Mario Förster (alle Löschzug Dülken), Kevin Swiergiel, Yannick Vogels (alle Löschzug Viersen)

Oberfeuerwehrfrau/Oberfeuerwehrmann: Malte Kremers, Philip Nießen, Tobias Schwamborn (alle Löschzug Viersen), Gerrit Kudlich, Roland Jansen, Alina Kudlich, Justin Minkner, Maurice Dubrau, Sebastian Heck, Dennis Hirschmüller, Nicolai Hirschmüller, Niklas Weihrauch, Tobias Wirth (alle Löschzug Süchteln)

Hauptfeuerwehrfrau/Hauptfeuerwehrmann: Melanie Pfeiffer, Fabian Linnarts, Andreas Therstappen (alle Löschzug Viersen), Peter Lüngen, Frank Schönhoff (alle Löschzug Süchteln)

Unterbrandmeisterin/Unterbrandmeister: Michael Hermans, Mirco Bützer (beide Lösschzug Süchteln), Dennis Büttgen (Löschzug Viersen), Alina Libudda (Löschzug Boisheim)

Brandmeister: Sascha Hoffmann, Sven Reinartz, Ingo Hütter (alle Löschzug Viersen), Kai Schriefers, Christoph Wartmann (alle Löschzug Süchteln)

Oberbrandmeister: Andreas Bohnen-Müller (Löschzug Viersen), Peter Germes (Löschzug Süchteln)

Hauptbrandmeister: Johannes Wallrafen (Löschzug Viersen)

Brandinspektor: Peter Hermans (Löschzug Süchteln)

Brandoberinspektor: Roland Libudda (Löschzug Boisheim), Carsten Wilms (Löschzug Dülken)


Text: Stadt Viersen

Bild: Antje Prömper

Rauchmeldertag

Heute ist Rauchmeldertag

Am Freitag, 13. Mai, ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. In diesem Jahr lautet das Thema: „Gefahr durch Lithium-Ionen-Akkus und Verhalten im Brandfall“. 

Immer wieder erleben unsere Einsatzkräfte, dass Rauchmelder wahre Lebensretter sind. Durch sie wird eine Rauchentwicklung frühzeitig erkannt. Durch das laute Piepen werden die Bewohnerinnen und Bewohner gewarnt und können sich meist selbst noch in Sicherheit bringen.

Nähere Informationen zu Rauchmeldern und zum Rauchmeldertag findet Ihr hier:
https://www.rauchmelder-lebensretter.de/rauchmeldertag-2022/

Drehleitermaschinistenlehrgang

Neue Drehleitermaschinisten für die Feuerwehr Viersen

Die Feuerwehr Viersen kann auf 17 neue Drehleitermaschinisten zurückgreifen. Zwei weitere Teilnehmer werden nach ihrem Osterurlaub geprüft.

Während 10 Kollegen beider Dienstgruppen in einer Woche Tagesdienst Erfahrung in Theorie und Praxis sammelten, bereiteten 1 Kameradin und 8 Kameraden der Löschzüge Dülken und Süchteln sowie der Löschgruppe Stadtmitte vom Löschzug Viersen an mehreren Abenden und Samstagen auf ihre Prüfung vor.

Geübt wurden die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten wie Menschenrettung, Patiententransport mittels Krankentragenlagerung und Spezialzubehör zur Personenrettung, Brandbekämpfung über das Wenderohr, Lüftereinsatz und Unterflurbetrieb. Auch Extrembedingungen wie das Abstützen auf weichem Untergrund, Notbetrieb, Aufstellen am Hang waren Teil des intensiven Lehrgangs.

Um die Bedingungen möglichst realitätsnah zu trainieren, fanden die Übungen an unterschiedlichen Objekten im Stadtgebiet statt. 

Wir gratulieren allen Teilnehmenden und wünschen allzeit ein gutes und ruhiges Händchen auf dem Hauptsteuerstand.

Grundlehrgang bestanden

Grundlehrgang absolviert Modul 3+4 

Mit der Abschlussprüfung am Samstagvormittag endete der Truppmannlehrgang der Feuerwehr Viersen.

Nachdem die Kameradin und die Kameraden im letzten Jahr bereits die Module 1 + 2 (Feuerwehrtechnische Grundlagen, Löschangriff etc) erfolgreich absolviert hatten, ging es im Frühjahr über mehrere Wochen um den Umgang mit tragbaren Leitern, Retten und Selbstretten und die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen.

Die Elf stehen nun den ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Viersen zur Verfügung.

Wir gratulieren allen LehrgangsteilnehmerInnen und wünschen ihnen immer ein glückliches Händchen und eine sichere Rückkehr vor allen Einsätzen. 

Grundlehrgang bestanden

Grundlehrgang absolviert Modul 3+4 

Mit der Abschlussprüfung am Samstagvormittag endete der Truppmannlehrgang der Feuerwehr Viersen.

Nachdem die Kameradin und die Kameraden im letzten Jahr bereits die Module 1 + 2 (Feuerwehrtechnische Grundlagen, Löschangriff etc) erfolgreich absolviert hatten, ging es im Frühjahr über mehrere Wochen um den Umgang mit tragbaren Leitern, Retten und Selbstretten und die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen.

Die Elf stehen nun den ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Viersen zur Verfügung.

Wir gratulieren allen LehrgangsteilnehmerInnen und wünschen ihnen immer ein glückliches Händchen und eine sichere Rückkehr vor allen Einsätzen. 

Feldbetten reinigen

Feuerwehr reinigt gelagerte Betten

Material aus dem Bunker Pestalozziweg wurde vorbereitet

Zu einem besonderen Einsatz sind am Samstag, 19. März 2022, ehrenamtliche Einheiten der Feuerwehr Viersen ausgerückt: Sie reinigten Feldbetten, die in dem Bunker unter der Schule am Pestalozziweg eingelagert waren.

Knapp 45 Kräfte aus den Löschzügen Viersen und Süchteln mit der Löschgruppe Hagenbroich waren zur ehemaligen Schule am Pestalozziweg gekommen. Dort lagern gut eingepackt in Kartons und Folien Feldbetten, die in dem längst aufgegebenen Bunker unter Schule hätten verwenden werden sollen. Die Metallbetten sind zwar in gutem Zustand, müssen aber vor einem möglichen Einsatz gereinigt werden.

Diese Aufgabe übernahm jetzt die Viersener Feuerwehr, die mit entsprechendem Material, Werkzeug und Fahrzeugen gekommen war. Rund 150 Betten wurden ausgepackt und mit dem Hochdruckreiniger von möglichen Verunreinigungen befreit. Die Verpackungen wurden entsorgt.

Die sauberen Betten liegen jetzt gestapelt in den Schulräumen und warten auf ihre mögliche Verwendung. Die Stadtverwaltung bereitet sich darauf vor, kurzfristig weitere Unterkunftsmöglichkeiten für Menschen anzubieten, die vor dem Krieg aus der Ukraine fliehen. Dazu könnten die Betten benötigt werden, ebenso wie Räume der ehemaligen Schule.

Bilder: G. Jungmann 

Neuer Gerätewagen Umwelt


 

 

Feuerwehr Viersen stellt neuen Gerätewagen Umwelt in Dienst 

In der vergangenen Woche hat die Feuerwehr Viersen ein neues Fahrzeug in Dienst gestellt. Es handelt sich dabei um einen Gerätewagen Umwelt. Er ersetzt ein Fahrzeug aus dem Jahr 1987.

Beim Aufbau handelt es sich um einen Kofferaufbau. Er ist unterteilt in einen sogenannten Schwarzbereich, um Einsatzkräfte zu entkleiden und einen Weißbereich mit Reservebekleidung. Im Schwarzbereich kann kontaminierte Kleidung in einem Abwurf abgelegt werden. Diese Kleidung kann von Außen durch eine Klappe entnommen werden.
 

Im Heckbereich befinden sich vier Stellplätze für Rollwagen - sie beinhalten verschiedene Beladungskomponenten: Neben spezieller Schutzkleidung für Gefahrguteinsätze und die dazugehörenden Atemschutzgeräte, gibt es einen Hygienewagen und Reservebekleidung für Brandschutzeinsätze.

Die Rollwagen können mit Hilfe einer Ladebordwand entladen werden. Auf der Beifahrerseite ist eine Markise angebracht, die die Einsatzkräfte vor Regen und Sonne schützt.

Der Gerätewagen Umwelt unterstützt unsere Arbeit nicht nur bei CBRN (Gefahrgut) Einsätzen. Außerdem ist er Teil des Hygienekonzeptes der Feuerwehr Viersen: Kommt es bei Einsätzen zu starker Verunreinigung durch Brandrauch oder andere Stoffe können die Feuerwehrkräfte bereits an der Einsatzstelle mit Reservebekleidung ausgestattet werden. Damit wird Einsatzbereitschaft zeitnah wiederhergestellt und die Zeit in der die Einsatzkräfte Schadstoffen ausgesetzt sind so kurz wie möglich gehalten. So wird das Krebsrisiko unserer Einsatzkräfte reduziert.

Besetzt wird das Fahrzeug von den Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppe Stadtmitte (Löschzug Viersen).

Fotos: Feuerwehr Viersen 

Feuerwehr nimmt Ausbildungstätigkeiten 
in Präsenz wieder auf

Bereits seit Anfang März finden wieder Übungsdienste, Lehrgänge und Fortbildungen statt. Die Feuerwehren im Kreis Viersen hatten ihre Ausbildungsaktivitäten auf Grund des Infektionsgeschehens im Herbst auf Onlinedienste beschränkt.

Den Auftakt machte eine Informationsveranstaltung zu den Themen Einsatzfähigkeit der Feuerwehr bei einem Stromausfall und den Einsatz von Drohnen in verschiedenen Lagen. Hier wurden zunächst die Einheitsführer geschult. In den nächsten Wochen werden dann auch die übrigen Einsatzkräfte auf den aktuellen Stand gebracht. 

Auch in den Einheiten werden nun wieder praktische Ausbildungsdienste durchgeführt. Außerdem finden aktuell die Einweisungen in unseren Kran, der zweite Teil vom Grundausbildungslehrgang für die Freiwillige Feuerwehr und in Kürze ein Drehleitermaschinistenlehrgang für haupt- und ehrenamtliche Kräfte statt. 

Die Feuerwehr Viersen erhält so auch weiterhin ihre Leistungsfähigkeit aufrecht. 

Selbstverständlich finden alle Veranstaltung unter Einhaltung der AHA-Regeln. 

Fotos: Feuerwehr Viersen

Hilfe für Kanew

Feuerwehren unterstützen die ukrainische Partnerstadt Kanew

Die Feuerwehr Viersen unterstützt gemeinsam mit den Feuerwehren Mönchengladbach und Krefeld sowie dem Allgemeinen Krankenhaus Viersen den Verein „Freunde von Kanew e.V.“.

Am Dienstag und Mittwoch wurden auf der Hauptwache in Viersen verschiedene Hilfsgüter gesammelt. Dabei handelte es sich um Brandschutzkleidung, Handschuhe, Feuerwehrhelme, Stiefel, Verbandmaterial und technisches Gerät.

Der Verein „Freunde von Kanew e.V.“ konnte einen ukrainischen LKW organisieren, der leer auf seinem Heimweg von Spanien in die Ukraine war. Aktuell dürfen nur Ukrainer in ihr Heimatland einreisen. Der LKW-Fahrer machte einen Zwischenstopp auf der Hauptfeuer- und Rettungswache an der Gerberstraße und wurde dort durch die Kameraden der Hauptwache beladen.

Wir freuen uns, die Arbeit des Vereins zu unterstützen und hoffen, dass die Hilfslieferung schon bald in unserer Partnerstadt eintrifft. 

Bilder: Feuerwehr Viersen




Neue Rettungswagen

Neue RTW und neue Tragen steigern die Möglichkeiten im Einsatz

Die Feuerwehr Viersen hat drei neue Rettungswagen (RTW) in Dienst gestellt. Die Fahrzeuge sind mit neuen Hydrauliktragen ausgestattet. Für die neuen RTW und ihre Ausstattung investierte die Stadt Viersen mehr als 600.000 Euro. 

Rettungswagen werden stetig weiterentwickelt. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Feuerwehr Viersen beteiligen sich an diesen Prozessen. Ergebnis ist unter anderem ein kreisweit gültiges Konzept für die Gestaltung der Fahrzeuge. So wird sichergestellt, dass alle Rettungsdienstkräfte im Kreis Viersen sich in allen RTW im Kreis zurechtfinden. 

Die neuen RTW erreichen in der Spitze Tempo 130. Sie wiegen voll ausgestattet 5,3 Tonnen. Dank eines luftgefederten Fahrwerks können Patientinnen und Patienten besonders schonend transportiert werden. Sie ersetzen ältere Fahrzeuge aus den Jahren 2014 und 2016. Diese RTW bleiben als Reservefahrzeuge bei der Feuerwehr Viersen.

Eine weitere Besonderheit sind die „elektrohydraulischen Fahrtragen mit adaptiver Beladeeinheit“. Nach umfangreichen Tests mit Systemen mehrerer Hersteller fiel die Entscheidung für eine Trage, die die Anforderungen der Praxis besonders gut erfüllt. Beispielsweise können mit ihr Patientinnen und Patienten bis zu 320 Kilogramm Gewicht transportiert werden. Die hohe Tragkraft wird im Rettungsdienst-Alltag immer häufiger benötigt. 

Das Heben und Senken der Liegefläche erledigt die Trage aus eigener Kraft. So wird auch der Sitzendtransport einfach möglich. In dieser Stellung kann die Trage bis auf 1,25 Meter Länge verkürzt werden – optimal für den Einsatz in kleinen Personenaufzügen. Ein spezielles Mutter-Kind-Rückhaltesystem gehört ebenso zur Ausstattung wie eine Beleuchtung. Diese kann bei Bedarf sogar als Blaulicht eingesetzt werden. 

Die Feuerwehr Viersen wünscht allen Besatzungen allzeit gute Fahrt. Mögen die neuen Fahrzeuge vielen Viersenerinnen und Viersenern das Leben retten.




Frohe Weihnachten!

Mit dem „Süchtelner Feuerwehrweihnachtsbaum“ wünschen euch die Einheiten der Feuerwehr Viersen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest.  Den diensthabenden Kräften einen herzlichen Dank und einsatzarme Dienste. Passt auf euch auf und bleibt Gesund!

Hauptamtliche Wache Viersen 

Löschzug Viersen

Löschzug Dülken

Löschzug Süchteln

Löschzug Boisheim - Feuerwehr Viersen

Feuerwehr Viersen- Löschgruppe Hagenbroich


Bild: Löschzug Süchteln 

Praktischer Übungsabend


 

Übungsabend in Abbruchgebäude

Am Freitag hatten der Löschzug Süchteln und die Löschgruppen Hagenbroich und Rahser die Möglichkeit in einem zum Abbruch bestimmten Hotel an der Rheinstraße zu üben. 

Angenommen wurde ein Brand bei dem zwei Personen vermisst wurden. Dazu wurde das Gebäude mit zwei Nebelmaschinen verraucht.

Insgesamt durchsuchten fünf Trupps mit Atemschutz das Gebäude und konnten die Personen rasch in Sicherheit bringen. 

Die Suche nach dem "Brandherd" gestaltete sich in dem weitläufigen Gebäude hingegen etwas aufwändiger. 

Nachdem das Gebäudes mit einem Lüfter entraucht wurde, konnte die Übung nach etwas mehr als einer Stunde beendet werden. 

Die Übung wurde unter geltenden Corona-Schutzmaßnahmen durchgeführt. 

An dieser Stelle möchten wir uns bei der GWG Kreis Viersen für das Übungsobjekt und der Polizei NRW Viersen für die Verkehrsregelung während der Übung bedanken. 

Rumänienhilfe der Feuerwehren

 Auch in diesem Jahr sammeln wir wieder Lebensmittel für die Rumänienhilfe

Gesammelt werden hauptsächlich Konserven und Lebensmittel mit langer Haltbarkeit.

Sammeltermin ist Samstag, 27. November 2021 von 9.00 - 13.00 Uhr.

Ortsteil Viersen:
Hauptfeuer- und Rettungswache, Gerberstraße 3, 41747 Viersen

Ortsteil Dülken:
Feuerwehrgerätehaus Dülken
Bücklersstraße 13a, 41751 Viersen

Ortsteil Süchteln:
Feuerwehrgerätehaus Süchteln
St.-Florian-Straße 5, 41749 Viersen

Ortsteil Boisheim:
Feuerwehrgerätehaus Boisheim
Dilkrather Straße 2, 41751 Viersen 

Neue Sondergruppe

Luftunterstützung für die Feuerwehr Viersen

Seit einigen Jahren greifen Feuerwehren immer häufiger auf ein taktisches Einsatzmittel zurück. Unbemannte Fluggeräte, auch als Drohnen bekannt, kommen vermehrt zum Einsatz. Auch an der Stadt Viersen geht diese Revolution nicht spurlos vorbei. Im Sommer 2021 wurde eine Drohne beschafft, die allen Anforderungen einer Behörde mit Sicherheitsaufgaben entspricht. 
Stationiert ist das Gerät beim Löschzug Dülken. Im Einsatzfall wird die Drohne dann von speziell ausgebildeten, ehrenamtlichen Kameraden zum Einsatzort befördert und kann dort zum Beispiel bei der Suche nach vermissten Personen oder beim Überblicken einer Lage unterstützen. Das hochauflösende Bild der Kamera wird in Echtzeit übertragen und kann gespeichert werden. Des Weiteren verfügt die Drohne über eine integrierte Wärmebildkamera, sowie über einen Scheinwerfer, eine Blitzleuchte und einen Lautsprecher, mit dem Durchsagen getätigt werden können. 
Derzeit sammelt die neun Mann starke Gruppe Flugstunden und erprobt verschiedene Szenarien, um im Einsatz professionell agieren zu können. Die Kameraden haben eine entsprechende Fluglizenz erworben. Sie haben dadurch die erforderlichen Kenntnisse und dürfen nahezu alle Bereiche überfliegen. 
Im Einsatz sind drei Kräfte aus der Drohnengruppe nötig und bilden einen eigenen Einsatzabschnitt, so dass auch bei unübersichtlichen Lagen ein ruhiges und sicheres Arbeiten gewährleistet ist. 
Um das Fluggerät dann sicher im Luftraum zu bewegen, bedarf es einem Piloten, der die Drohne steuert, sowie einem so genannten Spotter, der die Drohne und die Umgebung beobachtet und den Piloten mit wichtigen Parametern und Informationen versorgt. Unterstellt sind diese dann einem Abschnittsleiter, der an einer weißen Kennzeichnungsweste zu erkennen ist.
Die Drohne ist rund um die Uhr einsatzbereit und konnte neben dem Brand eines großen Gewerbekomplexes in Viersen am 6. November und einem Dachstuhlbrand in Dülken am 13.November zum Erfolg der Einsätze beitragen.

Neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr

Hohe Flexibilität garantiert

Feuerwehr Viersen nimmt neues Wechselladerfahrzeug mit Kran in Betrieb

Es kann verschiedenste Container zur Einsatzstelle transportieren, aber auch fast 6 Tonnen schwere Lasten heben: das neue Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Viersen. Der neue Wagen, der jetzt in Dienst gestellt wurde, löst ein Vorgängerfahrzeug aus dem Jahr 1988 ab.

Die Feuerwehr Viersen verfügt über rund ein Dutzend Container für unterschiedlichste Zwecke. Das Spektrum reicht von der Mulde bis zum Notstromaggregat, vom Besprechungscontainer über Kraftstoffbehälter bis zum Wassertank. Um diese Container an die Einsatzstelle bringen zu können, braucht die Feuerwehr sogenannte Wechselladerfahrzeuge.

Die Firma Robertz im Gewerbegebiet Mackenstein hat ein Mercedes-Benz- Actros-Fahrgestell nach den Wünschen der Viersener Wehr ausgestattet. Neben dem Abrollsystem für die Container hat der Wagen einen Ladekran erhalten. Dieser Kran kann 5,8 Tonnen Last heben. Zur Seite erreicht er 15 Meter Ausladung. Bemerkenswert: Bei 12 Meter Ausladung kann er immer noch knapp 1 Tonne heben.

Um den Viersener Gegebenheiten mit teils niedrigen Bahnunterführungen zu entsprechen, wurde ein Niederflur-Fahrgestell ausgewählt. Das 316 Kilowatt/430 PS starke Fahrzeug hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 26 Tonnen. Die hintere der drei Achsen ist lenkbar. Das erhöht die Wendigkeit.

Eine Sondersignalanlage, digitaler Sprechfunkt und ein Heckwarnsystem gehören zur feuerwehrspezifischen Ausrüstung. In mehreren Staukästen am Rahmen transportiert der Wagen Absperrmaterial und Hilfsmittel für die Befestigung von Lasten am Kran.

Die vielfältigen Möglichkeiten des Krans machten besondere Fortbildungen erforderlich. Zwei Viersener Wehrleute besuchten eine Schulungs in Hamburg, der sie zum Kranausbilder befähigt. Der Umgang mit dem Wechselladerfahrzeug und dem Kran wird künftig in das regelmäßige Übungsprogramm der Viersener Wehr aufgenommen.

Für das Fahrzeug hat die Stadt Viersen rund 295.000 Euro aufgewendet. Es ersetzt einen MAN-Laster mit einer Kranmulde aus dem Jahr 1988. Der Fahrzeugpark der Feuerwehr Viersen wird nach einem politisch beschlossenen Fahrzeugkonzept stetig erneuert.

Jahresbericht 2020

Jahresbericht 2020 der Feuerwehr Viersen

Den vollständigen Jahresbericht können Sie hier downloaden


Wir suchen Verstärkung!

Wir suchen Verstärkung!

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht die Feuerwehr Viersen eine Sachbearbeiterin / einen Sachbearbeiter (w/m/d) Aus- und Fortbildung sowie Technik.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenanzeige.

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Bewerbungsschluss ist der 30. April 2021.


Digitale Ausbildung bei der Feuerwehr 

Wir scheuen nicht die Herausforderung, sondern fokussieren uns auf die Chancen der Digitalisierung in der Aus- und Fortbildung bei der Feuerwehr Viersen.
 

Seit etwa einem Jahr gelten auf Grund der Corona-Pandemie bundesweit in allen Lebensbereichen Einschränkungen, so auch im Feuerwehrdienst.

Um die Einsatzfähigkeit sicher zu stellen ist die regelmäßige Aus- und Fortbildung unerlässlich.

Um die Einsatzkräfte der Feuerwehr Viersen auch weiterhin auf dem Stand der Technik zu halten und Neuerungen zu vermitteln, werden seit Mai 2020 kontinuierlich Onlineunterrichte angeboten. 

Dazu gehören selbst produzierte Videos zu zahlreichen Themen wie Stromerzeuger, technische Hilfeleistung, Motorkettensägen und zugehörige Schutzausrüstung, Fahrerbelehrung, Erste-Hilfe und vieles mehr. 

Auch der Grundausbildungslehrgang der Freiwilligen Feuerwehr konnte schon von diesem Verfahren profitieren.


Mit Hilfe ihres Smartphones, Computers oder Tablets können die Teilnehmer/Innen ohne großen Aufwand an den Lehrveranstaltungen teilnehmen. 

Oberstes Ziel ist, trotz des Kontaktverbotes die Kameradinnen und Kameraden auch weiterhin für den Feuerwehrdienst zu motivieren.

Im Hintergrund leisten die Ausbilder umfangreiche Vorbereitungsarbeit. Mit viel Engagement werden die Ausbildungsinhalte zusammengestellt, abgefilmt und zu einem fertigen Lehrvideo zusammengeschnitten. 

Wie im Einsatz arbeiten auch hier die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Einheiten mit der Hauptwache Hand in Hand. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Während des Onlineunterrichts haben die Teilnehmer/Innen die Möglichkeit im Chat Fragen an das Ausbilderteam zu stellen: diese können dann direkt beantwortet werden. In einer Cloud werden alle Lehrfilme zur Verfügung gestellt und können zeit- und ortsunabhängig angeschaut werden.

Im Anschluss an den „offiziellen Teil“ bleibt auch Zeit für den Austausch untereinander, denn auch die Kameradschaftspflege darf - auf digitalem Wege - nicht zu kurz kommen. Im echten Leben treffen sich die Kameradinnen und Kameraden momentan nur im Einsatz, worunter das Miteinander leidet.


Aktuell produzieren die Kameraden der Hauptwache einen Lehrfilm zum Thema Atemschutz: Bei der Feuerwehr Viersen wird auf ein anderes Atemschutzsystem (von Normal- auf Überdruck) umgestellt. In Form einer Videosequenz werden die Einsatzkräfte über die Änderungen bei Technik und Abläufen informiert und geschult. 

Auch in den kommenden Wochen werden weitere Lehrfilme produziert und den Einsatzkräften zur Verfügung gestellt. 

Die Feuerwehr Viersen will auch künftig an diesem Format festhalten. 

So können wir neben den Übungsdiensten – zu denen wir uns hoffentlich bald wieder persönlich treffen können – auch online Aus- und Fortbildung durchführen.

Fotos: Feuerwehr Viersen

Modernste Technik im Löschzug Süchteln

Etwas früher als geplant hat die Stadt Viersen eine weitere neue Drehleiter für die Feuerwehr Viersen beschafft. Nach umfangreichen Schulungen hat der Löschzug Süchteln jetzt ein Fahrzeug mit modernster Technik.

https://www.viersen.de/de/mitteilung/auf-neuestem-stand/

Achtung: Lebensgefahr! Eisflächen nicht betreten!

Auf Grund der anhaltenden Minustemperaturen gefrieren die stehenden Gewässer im Stadtgebiet und es bilden sich dünne Eisschichten.

Die Feuerwehr warnt davor, die Eisflächen zu betreten. Sie sind zu dünn und es besteht akute Einbruchgefahr!

Bitte klären Sie auch Ihre Kinder über die Gefahren der Eisflächen auf.

Sollte doch einmal jemand einbrechen, wählen Sie sofort die 112 und holen Sie Hilfe. Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr!

Foto: Feuerwehr Viersen

Europäischer Tag des Notrufs

Im Jahr 1969 wurde in Deutschland die Nummer 112 zum einheitlichen Notruf für die Feuerwehr und in vielen Bundesländern auch für den Rettungsdienst.

Im Jahr 1991 wurde auf Ebene der Europäischen Union festgelegt, dass in allen Mitgliedsländern und auch in Teilen von Russland die 112 eine einheitliche europäische Notrufnummer bildet.

Vor über 10 Jahren der 11.2. zum Tag des Europäischen Notrufs erklärt. An diesem Tag wird an die gemeinsame Nummer 112 erinnert.

Wählt man diese Nummer im Kreis Viersen, kommt man in der Leitstelle des Kreises Viersen aus. Diese befindet sich auf der Feuerwache an der Gerberstraße. Dort versehen täglich mindestens vier Disponenten ihren Dienst. Bei besonderen Lagen (Unwetter, Fund einer Weltkriegsbombe,…) können dienstfreie Kräfte alarmiert werden und weitere Notrufabfrageplätze besetzen.

Manchmal kann es dazu kommen, dass so viele Anrufe gleichzeitig eingehen, dass die Annahme etwas dauert. Geraten Sie nicht in Panik, hören Sie auf die Bandansage und warten ab, bis ihr Notruf entgegengenommen wird.

Bei der Abfrage des Notrufs gibt es ein Schema: Die 5 W- Fragen:

WO ist es passiert? Nennen sie dann bitte die Stadt und die Straße

WER ruft an?

WAS ist passiert?

WIE VIELE Betroffene?

Warten auf Rückfragen?