Aktuelles

Erste Prüfung für den Grundlehrgang 2024

 

Zur Zeit bildet die Feuerwehr Viersen 23 Feuerwehrfrauen und -Männer aus den ehrenamtlichen Einheiten im Grundlehrgang aus.

Die Ausbildung ist in insgesamt vier Module unterteilt. An mehreren Abend- und Samstagsveranstaltungen wurden die Inhalte aus den ersten beiden Modulen vermittelt. Der Schwerpunkt liegt bei Grundlagen der Brandbekämpfung, den tragbaren Leitern und einfacher technischer Hilfeleistung.

Gestern und am vergangenen Mittwoch wurden diese Inhalte in einer theoretischen und einer praktischen Prüfung abgefragt.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur bestandenen Prüfung.

Im Herbst geht es dann weiter mit den Modulen 3 und 4. Dort erlernen die angehenden Feuerwehrleute Grundlagen in der schweren technischen Hilfeleistung. Mit Abschluss der Grundausbildung werden die Kameradinnen und Kameraden dann in aktiven Einsatzdienst überstellt und können zu ihren ersten Einsätzen ausrücken.

Girls und Boysday bei der Feuerwehr Viersen

 

Am Donnerstag den 25.4. hatten Jugendliche im Rahmen des Girls- und Boysday die Möglichkeit in verschiedene Berufsbereiche hineinzuschnuppern.

Auch die Feuerwehr Viersen konnte acht Jungen und Mädchen spannende Einblicke hinter die Kulissen bieten:

Nach einer kurzen theoretischen Einweisung wurden die Jugendlichen durch die Feuerwache geführt. Im Anschluss konnten sie die Aussicht von der Drehleiter genießen.

Mit hydraulischem Spreizer und Schere wurde an einem Unfallfahrzeug gearbeitet und zum Abschluss ging es noch durch die Atemschutzstrecke des Kreises Viersen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. 

Hilfeleistungen nehmen zu

Die Zahl der Einsätze der Feuerwehr Viersen ist 2023 im Vorjahresvergleich nahezu unverändert geblieben. Dabei seien die Brandereignisse zurückgegangen, sagte Feuerwehrchef Frank Kersbaum bei der Generalversammlung. Im Gegenzug stieg die Zahl der technischen Hilfeleistungen weiter an. Bürgermeisterin Sabine Anemüller ermutigte in ihrem Grußwort Frauen dazu, sich in der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren: „Dieses Ehrenamt braucht Sie!“


Bei der Generalversammlung der Feuerwehr Viersen am 15. März 2024 nannte Frank Kersbaum, Leiter der Feuerwehr, eine Zahl von 336 Löscheinsätzen im Jahr 2023. Ein Jahr zuvor waren es 410. Er freue sich besonders, dass die Polizei dank akribischer Ermittlungsarbeit einige Brandstifter aus dem Verkehr ziehen konnte. Weiterhin kontinuierlich nach oben gehe die Zahl der Technischen Hilfeleistungen, von 765 in 2022 auf 830 im Vorjahr. Viele davon seien Klein- und Kleinsteinsätze, die die Feuerwehr als „Mädchen für Alles“ abarbeite.

Neben dem Einsatzgeschehen machten Ausbildungsstunden und Lehrgänge einen großen Teil des Feuerwehrdienstes aus. Aufgaben und Technik, sagte Kersbaum, würden immer komplexer. Gleiches gelte für die Sicherheitsanforderungen. Die Sicherheit an der Einsatzstelle sie „oberstes Gebot“. Hier gelte allen in der Ausbildung tätigen Kräften sein Dank.

Gesunken ist die Zahl der Einsätze des Rettungsdienstes. Das ist vorrangig darin begründet, dass die Rettungswagen knapp über 8000 Mal ausrückten – gegenüber gut 9000 im Vorjahr. Die Einsatzzahlen von Notarzt (rund 2500) und Krankentransportwagen (gut 4000) blieben dagegen praktisch unverändert. Die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich wuchs von 27 auf 33, Die Zahl der aktiven Wehrkräfte sank leicht von 377 auf 359. Bei der Jugendfeuerwehr gab es einen Zuwachs von 58 auf 62, die Unterstützungseinheit wuchs um 2 auf jetzt 10 Aktive. Die Ehrenabteilung zählt unverändert 84 Köpfe.


Bürgermeisterin Sabine Anemüller sprach von einem Jahresbericht, der ihr viel Respekt abringe. Anlass, Anstrengung und Risiko von Feuerwehr-Einsätzen seien nie vorhersehbar – und die damit verbundenen kleinen, größeren und hochgefährlichen Herausforderungen.

Ein besonderes Augenmerk lenkte sie auf den Frauenanteil im Feuerwehr-Ehrenamt. 256 Feuerwehrmännern stünden 19 Frauen gegenüber. „6,91 Prozent – da geht mehr, sage ich. Da muss mehr gehen!“ Das sei weit entfernt von den Quoten zwischen 31 und 35 Prozent, die weibliche Kräfte in Viersen im Bereich Rettungsdienst, Rettungs- und Notfallsanitätsdienst erreichten.

Sie ermutige daher vor allem Frauen dazu, sich der Freiwilligen Feuerwehr anzuschließen und sich dort zu engagieren: „Dieses Ehrenamt braucht Sie!“

Der Blick auf die Jugendfeuerwehr stimme sie hier optimistisch. Von 62 Aktiven im Nachwuchsbereich seien 21 weiblich. Der Anteil der Mädchen liege damit bei fast 34 Prozent. Darüber hinaus „hoffe und erwarte“ sie sehr, „dass die Null in der Statistik der weiblichen Mitglieder im hauptamtlichen Feuerwehrdienst in Viersen nicht mehr lange Bestand haben wird“.

Der für die Feuerwehr zuständige Beigeordnete der Stadt Viersen, Ertunç Deniz, sagte, die Wehrkräfte gewährleisteten die Sicherheit und das Wohlergehen der Gemeinschaft. Er danke für die Arbeit und die Leistung der Feuerwehr für die Menschen in Viersen: „Ich werde Sie dabei auch in Zukunft unterstützen!“

Beförderungen, Ernennungen und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und besondere Verdienste rundeten die Generalversammlung ab.

Ehrungen des Verbands der Feuerwehren NRW
10 Jahre: Markus Thoenes, Lukas Hermes, Alina Kudlich, Tobias Flügels, Melanie Pfeiffer, Jerome Mesterom
40 Jahre: Hermann Josef Optendrenk, Josef Bernhard Mioska, Heribert Stertz
50 Jahre: Klaus Lammertz, Hans Josef Bontenackel
60 Jahre: Herbert Engemann, Hartmut Siebigs, Heinrich Anton Meusen, Franz Josef Kutscheidt, Reinhold Tilgner
70 Jahre: Wilhelm Dewey

Feuerwehr-Ehrenzeichen
25 Jahre (silber): Stephan Heinrichs, Jörg Scheeren, Marcel Boas
35 Jahre (gold): Frank Beeck, Marco Dohrenbusch, Horst Ludwig Lieutenant, Burkhard Throbrock

Übertritt in die Ehrenabteilung
Wilfried Terstappen (Boisheim), Frank Lindenbaum (Hagenbroich), Manfred Kudlich (Süchteln), Ralf Hommen (Viersen), Marc Schneiders (Viersen)

Ehrung für 50, 60 und 70 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr (von links): Frank Kersbaum (Leiter der Feuerwehr), Heinrich Anton Meusen (60 Jahre Mitglied), Herbert Engemann (60), Reinhold Tilgner (60), Hans Josef Bontenackel (50), Franz Josef Kutscheidt (60), Klaus Lammertz (50), Wilhelm Dewey (70), Bürgermeisterin Sabine Anemüller (Foto: Stadt Viersen – Feuerwehr) 



Landesweiter Warntag

Am Donnerstag 14.03. findet wieder der landesweite Warntag statt.

Dabei werden sämtliche Warnmittel um 11.00 Uhr in ganz NRW erprobt. Dazu gehören z.B. Sirenen, Lautsprecheranlagen, Warnapps wie NINA oder KatWarn und das System Cell Broadcast.

Die Bedeutung der Signale wird in diesem Beitrag erklärt.

Bei gutem Wetter informieren wir von 10.30 bis 11.30 Uhr auf dem Lindenplatz in Süchteln.

Solltet Ihr bei den angegebenen Zeiten bei Euch keine oder nur sehr leise Sirenensignale wahrnehmen, schreibt uns bitte eine E-Mail an [email protected].

Weitere Informationen zum Warntag findet Ihr vorab in diesem Beitrag oder unter https://www.bbk.bund.de
oder
https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-testet-warnmittel-handys-und-sirenen-heulen-wieder

Irmgardis Cup 2024

 

Am Samstag wurde der Irmgardis-Cup vom Süchtelner Irmgardis Krankenhaus veranstaltet und in der Karl-Rieger-Halle ausgetragen. 

Neben mehreren Krankenhaus- und einer Mannschaft der örtlichen Brüder-Grimm-Schule traten auch zwei Teams der Feuerwehr Viersen an. 

Sowohl die hauptamtliche Wache, als auch der Löschzug Süchteln beteiligten sich am Turnier. 

Nach vielen packenden Spielen setze sich zum Schluss das Team der Hauptwache gegen die Mannschaft der Brüder-Grimm-Schule im Finale mit 2:0 durch. Die gemischte Truppe aus Süchteln und Hagenbroich, die noch nie zusammen gespielt hatte, holte einen beachtlichen 5. Platz. 

Herzlichen Glückwunsch der Siegermannschaft und dem Irmgardis Krankenhaus vielen Dank für die Organisation dieses Turniers. 



Wir bilden aus!

Notfallsanitäter*in oder Kombinationsausbildung Notfallsanitäter*in mit Brandmeisteranwärter*in

Bei der Feuerwehr Viersen sind zum 1. September 2024 zwei Ausbildungsplätze zur/m Notfallsanitäter*in sowie zur/m Notfallsanitäter*in in Kombination mit der Ausbildung zur/m Brandmeisteranwärter*in zu besetzen.

Weitere Informationen findest Du in den Stellenausschreibungen:

Notfallsanitäter*in
https://www.azubiyo.de/stellenanzeigen/notfallsanitaeter-notfallsanitaeterinnen-w-m-d_stadt-viersen_93f98a1b/

Kombinationsausbildung Notfallsanitäter*in Brandmeisteranwärter*in
https://www.azubiyo.de/stellenanzeigen/notfallsanitaeterin-w-m-d-in-kombination-mit-der-a_stadt-viersen_49a58e7a/

Bewerbungsschluss ist der 15. März 2024

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Azubimesse in der Viersener Festhalle

Neben 49 weiteren Unternehmen und Bildungseinrichtungen stellte sich die Feuerwehr Viersen auch heute auf der dritten Azubimesse in der Viersener Festhalle vor.

Inzwischen wird neben den klassischen Ausbildungsberufen zum Brandmeister/in oder Notfallsanitäter/in über die Kombiausbildung informiert. (zuerst die Notfallsanitäter - und im Anschluss die Brandmeisterausbildung).

Die Interessenten hatten die Möglichkeit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Feuerwehr und Rettungsdienst Fragen zu stellen und auch Dinge im kleineren Rahmen auszuprobieren.

Wir bilden regelmäßig aus. Informiert Euch dazu über unsere Social Media Kanäle, unsere Webseite und das Stellenangebot der Stadt Viersen.

www.feuerwehr-viersen.de
https://www.viersen.de/de/inhalt/ausbildung/

Hoher Besuch auf der Hauptwache

Am vergangen Freitag gab es hohen Besuch auf der Feuerwache an der Gerberstr.
Die Kinderprinzenpaare der Stadt Viersen statteten uns einen Besuch ab.

David I. & Laura I. aus Viersen, Moritz I. & Abelina I. aus Dülken sowie Leon I. & Hanna I. aus Süchteln wurden vom einem Kameraden unserer Leitung, aus der Narrenhochburg Dülken, die Wache mit ihren Fahrzeugen gezeigt. Dabei sei zu erwähnen, dass Laura und Leon auch Mitglieder unser eigenen Jugendfeuerwehr sind.

Begonnen von der Einsatzkleidung für den Brandeinsatz bis zum Rettungswagen wurde alles erkundet und keine Fragen blieben an diesem kurzweiligen Nachmittag offen.

Die Feuerwehr Viersen wünscht den drei Kinderprinzenpaaren eine tolle und unvergessliche Session.

Darauf ein dreemoal

Viersche Helau
Gloria Tibi Dülken
Soetelsche Muure Soat

Besinnliche Adventszeit

Die Feuerwehr Viersen wünscht eine besinnliche Adventszeit

Anfang der Woche haben wir unseren Weihnachtsbaum bekommen. 

Auf Grund seiner Größe musste er in einem privaten Garten in Viersen weichen. Ein Viersener Baumpflegeunternehmen hatte vom Eigentümer den Auftrag erhalten. Per Kran wurde die Spende auf unserem Wechselladerfahrzeug abgelegt und auf dem Hof der Hauptfeuer- und Rettungswache für eine zweite Amtszeit wieder aufgestellt.

Wir wünschen Allen eine ruhige und besinnliche Adventszeit. Selbstverständlich sind wir an allen Feiertagen für Euch da.

Neue Brandmeister für die Feuerwehr Viersen

Insgesamt 21 Brandmeisteranwärter (davon vier Kameraden aus Viersen) und eine Brandmeisteranwärterin der Feuerwehren Mönchengladbach, Dormagen und Viersen legten in den letzten Wochen erfolgreich Ihre Laufbahnprüfung ab. 

Dabei wird das gesamte Wissen aus 18 Monaten Grundausbildung in Theorie und Praxis abverlangt. 
Nach dem letzten praktischen Ausbildungsabschnitt auf den Dienstgruppen bei der Feuerwehr Viersen ging es im Oktober zurück zum Hauptausbildungsstandort bei der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach. Dort wurden die Anwärter intensiv auf die Abschlussprüfung vorbereitet.

Am Freitag erhielten die Absolventen in Mönchengladbach ihre Urkunden vom Leiter der Feuerwehr Frank Kersbaum. Die beiden Kollegen der Ausbildungsabteilung Jochen Meiners und Jens Beenen waren Teil der Prüfungskommission und beglückwünschten die neuen Brandmeister ebenfalls.

Wir sind stolz auf unsere vier neuen Brandmeister und wünschen allen eine ruhige Adventszeit. Ab Dezember verrichten die neuen Kollegen dann ihren Dienst für die Stadt Viersen und deren Bürgerinnen und Bürger. Möget ihr immer sicher und wohlbehalten von euren Einsätzen zurückkehren.

Ausbildungsvideo der Feuerwehr Akademie Niederrhein 
https://www.youtube.com/watch?v=yIdAFWiRji4

Aufbauseminar technische Hilfeleistung

An zwei Samstagen findet für Einsatzkräfte aus allen Einheiten der Feuerwehr Viersen ein Aufbauseminar für technische Hilfeleistung statt. 

Gestern (28.10.) frischte die erste Gruppe mit 30 Teilnehmern in einem theoretischen Unterricht ihre Kenntnisse auf. Außerdem wurden auch neue Vorgehensweisen durch die Ausbilder der Firma Weber Rescue vorgestellt. 

Im Anschluss wurde das Erlernte an eigens mit einem Bagger dafür präparierten „Unfall-Fahrzeugen“ in die Praxis umgesetzt. In verschieden Lagen konnte so realitätsnah geübt werden.

Am nächsten Samstag wird eine weitere Gruppe fortgebildet.

Bundesweiter Rauchmeldertag

Am Freitag, 13. Oktober, ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag

Immer wieder erleben unsere Einsatzkräfte, dass Rauchmelder wahre Lebensretter sind. Durch sie wird eine Rauchentwicklung frühzeitig erkannt. Durch das laute Piepen werden die Bewohnerinnen und Bewohner gewarnt und können sich meist selbst noch in Sicherheit bringen.

Nähere Informationen zu Rauchmeldern und zum Rauchmeldertag findet Ihr hier:
https://www.rauchmelder-lebensretter.de/rauchmeldertag-2022/

Neues Tanklöschfahrzeug für die Hauptwache

Das neue Tanklöschfahrzeug TLF 4000 wurde jetzt von der Feuerwehr Viersen offiziell in Betrieb genommen. Auf dem Gelände der Hauptfeuerwache an der Gerberstraße übergaben Bürgermeisterin Sabine Anemüller und Beigeordneter Ertunç Deniz das Fahrzeug seiner künftigen Bestimmung mit dem Haupteinsatzzweck in der Bekämpfung von Wald-, Flächen- und Industriebränden.

Im Jahre 2021 hatte die Feuerwehr Viersen ein Löschfahrzeug des Typs TLF 4000 ausgeschrieben. Der Gesamtauftrag für Fahrgestell, Aufbau und Beladung im Wert von etwa 450.000 Euro ging an das Unternehmen Rosenbauer Brandschutz Deutschland. Die Auslieferung des Fahrzeuges erfolgte im Juli 2023. Mitarbeitende der Feuerwehr Viersen absolvierten eine Schulung im Werk Luckenwalde und brachten das Fahrzeug anschließend nach Viersen.

Das Fahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse von 18 Tonnen entspricht dem neuesten Stand der Technik. Sein Fahrerhaus verfügt über drei Sitzplätze. Das Straßenfahrgestell ist mit einem vollautomatischem Wandlergetriebe ausgestattet. Löschmittelbehälter mit Füllmengen von 4500 Litern Wasser und 200 Litern Schaummittel sind fest verbaut.

Das TLF 4000 löst einen Abrollbehälter Wasser mit 9000-Liter-Wassertank aus dem Jahre 2005 ab und ist hauptsächlich für die Wald-, Flächen-, und Industriebrandbekämpfung ausgestattet. Es soll eine Wasserversorgung in abgelegenen Bereichen sicherstellen, etwa auf Autobahnen oder Landstraßen. Zur weiteren Ausstattung zählen zwei Schaum-Wasserwerfer, von denen einer auf dem Dach montiert ist. An der Fahrzeugfront ist ein fest verbauter Druckabgang montiert.

Zwei fahrbare Feuerlöscher finden ebenfalls Platz, einer gefüllt mit CO2, der andere ausgeführt als Metallbrandlöscher. Da das Fahrzeug unter anderem für den Einsatz an Autobahnen und Landstraßen konzipiert ist, wurde großer Wert auf die Sicherung von Einsatzstellen gelegt. Dazu dienen etwa mitgeführte Warnbaken und eine Verkehrshaspel sowie eine Heckwarneinrichtung mit entsprechender Beklebung. Das Fahrzeug ist auf der Hauptwache stationiert und wird durch hauptamtliches Personal besetzt.





Freundschaftsspiel: zwischen Feuerwehr Viersen und St. Irmgardis Krankenhaus

Bei einem Freundschaftsspiel zwischen der Belegschaft des St. Irmgardis Krankenhauses und Kolleginnen und Kollegen aus beiden Dienstgruppen und mehreren Auszubildenden wurde am Freitagabend eine alte Tradition wiederbelebt.

Bei bestem Fußballwetter kam neben dem Sportlichen auch der Spaß nicht zu kurz. Beim Einlauf der Mannschaften ertönte die Hymne der Champions League und zauberte allen Anwesenden ein Lächeln ins Gesicht. 

Die Feuerwehr Viersen konnte das Spiel mit 13:2 Toren für sich entscheiden.

Nach dem Spiel gab es kühle Getränke und tolle Gespräche.

Wir möchten uns herzlich bei den Kolleginnen und Kollegen vom Irmgardis-Krankenhaus für das tolle Spiel und die Vorbereitung bedanken.


Bundesweiter Warntag

Morgen (Donnerstag 14.09.) findet wieder der bundesweite Warntag statt. 

 

Dabei werden sämtliche Warnmittel um 11.00 Uhr in ganz Deutschland erprobt. Dazu gehören z.B. Sirenen, Lautsprecheranlagen, Warnapps wie NINA oder KatWarn und das System Cell Broadcast. 

 

Die Bedeutung der Signale wird in diesem Beitrag erklärt. 

 

Bei gutem Wetter informieren wir von 10.00 bis 12.00 Uhr vor dem Stadthaus (Rathausmarkt 1) - bei schlechtem Wetter telefonisch unter 02162 101-830, -831 oder -832. 

 

Solltet Ihr bei den angegebenen Zeiten bei Euch keine oder nur sehr leise Sirenensignale wahrnehmen, schreibt uns bitte eine E-Mail an [email protected]

 

Weitere Informationen zum Warntag findet Ihr vorab in diesem Beitrag (einfach nach links wischen) oder unter https://www.bbk.bund.de 

 


Erster Notfallsanitäterausbildungsjahrgang: Abschlussprüfung erfolgreich bestanden

Die beiden ersten Auszubildenden der Feuerwehr Viersen haben die dreijährige Notfallsanitäter Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen.

Ina Theis und Florian Rührup legten vor der
Prüfungskommission des Bildungszentrums der Feuerwehr Mönchengladbach ihre
staatliche Prüfung zur Notfallsanitäterin/ zum Notfallsanitäter ab.

Die Prüfung beinhaltete schriftliche, praktische und mündliche Prüfungen durch eine vom Gesundheitsamt bestellte Prüfungskommission.

Während die schriftlichen Arbeiten u.a. Themen wie Recht, Dokumentation und Qualitätssicherung beinhalteten, bezog sich die praktische Prüfung auf:

⁃ Realistische Abarbeitung von Fallbeispielen aus dem Bereich Reanimation, 
⁃ Versorgung von Verletzungen,
⁃ Versorgung von Patienten mit Erkrankungen der inneren Medizin,
⁃ Durchführung von Maßnahmen wie Venenzugänge und Medikamentengabe.

Die Feuerwehr Viersen bildet die Auszubildenden auf den Fahrzeugen des Rettungsdienstes aus, jeweils auf Krankentransportwagen,
Rettungstransportwagen und dem Notarzteinsatzfahrzeug.

Die Anleitung der Auszubildenden erfolgt durch erfahrene Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, die die Zusatzqualifikation Praxisanleiter erworben haben.


Gemeinsame Übung 

Übungsabend beim THW

Bereits seit vielen Jahren übt der Löschzug Süchteln einmal im Jahr mit dem THW Ortsverband Viersen.

So ging es am vergangenen Freitag zum Übungsgelände des THW in Mönchengladbach Holt. Dort hatten die Mitglieder der Bergungsgruppe und der Trupp "unbemannte Luftfahrtsysteme" bereits einige Stationen zu verschiedenen Themen aufgebaut. 

Aufgeteilt in Gruppen ging es an die einzelnen Stationen. 
Trainiert wurde das Retten einer Person mittels Leiterhebel aus mehreren Metern Höhe und das Anheben von Lasten mit Brechstangen und Hochdruckhebekissen.
Auch das Zurechtfinden in unterirdischen Kanälen und das Retten aus Schächten mit Drehleiter und Seilzug wurde geübt. 
Der Trupp "unbemannte Luftfahrtsysteme" mit ihren Drohnen zeigte ihr breites Einsatzspektrum. 

Nach rund 3 Stunden machte man sich auf den Weg zur THW-Unterkunft im Robend, wo der Abend beim Grillen ausklang.

Bedanken möchten wir uns beim THW Ortsverband Viersen für die Ausarbeitung dieses spannenden Übungsabends.


Zwei neue Rettungswagen 
für die Feuerwehr Viersen

Zwei neue Rettungswagen für die Feuerwehr Viersen


Die Stadt Viersen hat zwei neue Rettungswagen beschafft. Die beiden Fahrzeuge ersetzen zwei Rettungswagen (RTW) aus den Jahren 2013 und 2014.


Mit den neuen RTW sind nun alle fünf Fahrzeuge - die täglich auf den beiden Rettungswachen im Stadtgebiet im Einsatz sind - mit den gleichen elektrohydraulischen Tragen ausgestattet. Diese Tragen ermöglichen ein schonenderes Arbeiten am Patienten und entlasten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Grundsätzlich baut die Ausstattung aller Fahrzeuge auf das kreiseinheitliche Konzept auf. So finden sich die Einsatzkräfte in jedem Patientenraum zurecht, ganz gleich auf welchem Viersener RTW sie eingeteilt sind.


Neu bei dieser Fahrzeuggeneration sind Bedienelemente in Reichweite des Betreuerstuhls für die Steuerung des Trageuntergestells, der Beleuchtung, Klimatisierung und weiterer Funktionen im Patientenraum. So können Einstellungen auch im angeschnalltem Zustand während der Fahrt vorgenommen werden.


Ebenfalls neu: die Fahrgestelle haben nun einen umweltfreundlicheren 4-Zylindermotor mit 2 Litern Hubraum und 140kW Leistung.


Die Kosten für die Fahrzeuge werden durch die Krankenkassen übernommen. Sie liegen in Summe bei 470.000,00€ inklusive Fahrgestell. Der Preis für ein einzelnes Fahrgestell liegt bei circa 71.600 € Die medizinischen Geräte sind dabei nicht enthalten. Sie sind bereits vorhanden. 


Eins der beiden alten Fahrzeuge wird als Reservefahrzeug behalten und das andere in den nächsten Wochen verkauft.


Wir wünschen unseren Kolleginnen und Kollegen allzeit gute und sichere Fahrt.


Waldbrandübung "Funkenflug" erfolgreich beendet

„Feuer“ im Hohen Busch sorgt für Großeinsatz

Die Feuerwehr Viersen hat am Samstag, 24. Juni 2023, in einer Großübung 
ihr überarbeitetes Waldbrandkonzept erfolgreich erprobt. Ausgangslage war 
ein Feuer im Bereich der Eugen-Solbach-Hütte, das sich über mehrere Hektar 
in Richtung Wildgehege ausbreitete. Neben der Planung und Ausführung der 
Brandbekämpfung war es eine besondere Herausforderung, ausreichend Wasser 
an die Brandstelle zu liefern. Beteiligt an der Übung waren alle Einheiten 
der Feuerwehr Viersen, die Städtischen Betriebe, das Deutsche Rote Kreuz 
(DRK) und das Technische Hilfswerk (THW). 

Gegen 9 Uhr, so die Übungsgrundlage, erreichte die Feuerwehr eine Meldung, 
dass am Waldrand im Bereich der Eugen-Solbach-Hütte Rauch beobachtet 
wurde. Genauere Angaben gab es nicht. Übungs-Wetterlage waren 25 Grad, 
Trockenheit und frischer Westwind. 

Unter dem Einsatzstichwort „Flächenbrand“ rückten zunächst Kräfte der 
Hauptwache aus. Eine besondere Rolle kommt dabei dem 2019 beschafften 
Vorauslöschfahrzeug (VLF) zu. Der geländegängige Pick-up ist speziell für 
die Waldbrandbekämpfung ausgestattet. Zusätzlich zu 420 Litern Wasser 
führt er besondere Gerätschaften mit. Mit diesem Material können 
Entstehungsbrände effektiv bekämpft werden. 

Das VLF erreicht Brandorte im Wald in der Regel schneller als große 
Feuerwehrfahrzeuge. Auch kommt das kleinere Auto auf schmalen Wegen und in 
unwegsamen Bereichen oft näher ans Feuer heran. Damit kann die Besatzung 
des VLF die Brandsituation rascher und zuverlässiger erkunden. 

Nachdem hier zunächst ein auf mehr als 500 Quadratmeter ausgedehntes, sich 
rasch ausbreitendes Feuer erkannt worden war, wurde das Einsatzstichwort 
auf „Waldbrand“ erhöht. Entsprechend wurden weitere Kräfte alarmiert. 
Mehrere Nebelmaschinen gingen in Betrieb, die Rauch simulieren sollten. 
Mit Hilfe von Absperrband wurde der „brennende“ Bereich markiert. 

Eine halbe Stunde nach Übungsbeginn hatte der Wind dafür gesorgt, dass 
sich das Feuer auf angenommene 3 Hektar ausgedehnt hatte. Jetzt wurde das 
Einsatzstichwort auf „Großbrand“ gesteigert. Das bedeutet, dass alle 
verfügbaren Einheiten und Kräfte der Feuerwehr alarmiert wurden. Zugleich 
wurde neben dem Aachener Weg ein zweiter sogenannter Bereitstellungsraum 
am Sportpark Hindenburgstraße eingerichtet. 

Das Feuer wurde nun von zwei Seiten angegriffen. Mit sogenannten 
Riegelstellungen wird dabei vorrangig die weitere Ausbreitung verhindert. 
Ist die Ausweitung gestoppt, wird das bestehende Feuer bekämpft. Parallel 
dazu wurde die Wasserversorgung aufgebaut. Das Wasserfass der Städtischen 
Betriebe und der Hochbehälter wurden genutzt, Schlauchverbindungen bis hin 
zur anderthalb Kilometer entfernten Düsseldorfer Straße/Rader Weg gelegt. 

Unterstützung bei der Erkundung aus der Luft gab es sowohl von der eigenen 
Drohnengruppe als auch vom Viersener THW. Das THW nutzte die Übung, um 
seine eigenen Drohnen in der Praxis zu testen. Im weiteren Verlauf der 
Übung wurden dann 2 Radlader und 1 Bagger des THW angefordert. Diese 
hätten im Ernstfall Schneisen in den Wald geschlagen, um den Brand zu 
stoppen. 

Dazu kam es dann aber nicht mehr. Um 11:18 Uhr meldeten beide Abschnitte, 
dass das „Feuer“ unter Kontrolle sei. Bis dahin hatten sich die 
Übungsflammen bis zu 600 Meter weit in den Wald hineingefressen. Wenige 
Minuten später war auch die letzte noch bestehende Schwachstelle in der 
Wasserversorgung geschlossen. Entsprechend konnte um11:21 Uhr „Übungsende“ 
verkündet werden.

Für die Wehrleute bedeutet das allerdings noch keinen Feierabend. Erste 
Nachbesprechungen standen ebenso auf dem Programm wie der Abbau 
beispielsweise der Schlauchverbindungen. Schließlich mussten die Fahrzeuge 
für die nächsten Einsätze bereitgemacht werden. 

Insgesamt waren an der Übung 75 Kräfte aus allen Einheiten der Feuerwehr 
Viersen beteiligt. Darin sind die Übungsbeobachter ebenso enthalten wie 
die Wehrleute, die in der Hauptwache einen erweiterten Grundschutz 
sicherstellten. Hinzu kamen noch 5 Kräfte aus den Reihen des THW und 2 vom 
DRK. 

Mehr als 3,5 Kilometer Schläuche wurden im Verlauf der Übung verlegt. 
Damit wurden bis zu 23 C- und D-Rohre gespeist. In der Spitze konnte die 
Feuerwehr Viersen so 2,5 Kubikmeter Wasser pro Minute einsetzen, um den 
Waldbrand zu bekämpfen. 

Etwa eine Viertelstunde vor Übungsbeginn gab es eine 
Bevölkerungsinformation. Dazu wurden auch die Warnapps genutzt. Auf den 
Einsatz des Systems „Cell Broadcast“ wurde für die Übung verzichtet. 
Informationen gab es weiterhin über eine Pressemitteilung, die 
Internetseite der Stadt Viersen und die Social-Media-Kanäle sowohl der 
Stadt als auch der Feuerwehr. Die Entwarnung erfolgte etwa eine Stunde 
nach Übungsende, weil bis dahin noch Aufräumarbeiten zu erledigen und 
Feuerwehrkräfte und -fahrzeuge im Wald unterwegs waren. 

Die Erkenntnisse aus der Übung werden gesammelt und bewertet. Dort, wo 
Möglichkeiten zur Verbesserung oder Vereinfachung erkannt werden, werden 
diese in das Waldbrandkonzept eingearbeitet. 

Der erweiterte Grundschutz hatte zwei Einsätze während der Übung. In einem 
Fall mussten lose Bausteile gesichert werden. Außerdem wurde die 
Drehleiter vom Rettungsdienst zur Unterstützung angefordert. 

Leistungsnachweis der Feuerwehren

Bei allerbestem Wetter stellten gestern vier Gruppen der Feuerwehr Viersen ihr Können beim Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbands unter Beweis. Dieser fand, wie schon seit mehreren Jahrzehnten, beim Löschzug Kempen statt. 

Eine Gruppe, jeweils bestehend aus neun Kamerdinnen und Kameraden, stellte der Löschzug Dülken, zwei Gruppen der Löschzug Süchteln und eine weitere Gruppe die Löschgruppe Helenabrunn. Außerdem stellte der Löschzug Süchteln noch mehrere Schiedsrichter. 

Bereits in den Wochen zuvor wurde in den Einheiten geübt und gelernt damit jeder Handgriff sitzt. 

An insgesamt vier Stationen galt es unter anderem einen Löschangriff mit offener Wasserentnahme aufzubauen und erste Hilfe zu leisten. 

Alle Gruppen haben mit Erfolg teilgenommen und so ihr Können weiter vertieft und die Kameradschaft gefestigt.

Ausbildung: Atemschutzchallange 

der Löschgruppe Stadtmitte

Der Einsatz unter Atemschutz ist eines der zentralen Elemente bei der Feuerwehr und muss regelmäßig geübt werden. Bei der Löschgruppe Stadtmitte des Löschzuges Viersen wurde das erstmalig in Form einer Atemschutz-Challenge beim Übungsdienst am Freitag, 26.05. umgesetzt.

Insgesamt zwölf Kameraden traten in Dreier-Trupps gegeneinander an. Es mussten vier Stationen schnellstmöglich gemeinsam im Trupp bewältigt werden. Dabei kam es - wie im „echten Leben“ -  nicht nur auf körperliche Fitness, sondern auch auf Orientierung, Teamarbeit und Kommunikation an.

Die Challenge fand verteilt über das Gelände der Hauptfeuerwache statt. Jeder Trupp wurde von einem Ausbilder begleitet, so dass neben dem Wettbewerbscharakter im Nachgang auch ein inhaltliches Feedback an den Trupp möglich war.

Schon beim Ausrüsten lief die Zeit mit: Von dort ging es in den Keller, um mit Hilfe der Wärmebildkamera ein Kleinkind (Übungspuppe mit Wärmepads) aufzufinden. 

Nächste Station: Sporthalle - hier wartete ein Parcours mit mehreren Hindernissen auf die Kameraden. Danach in den Schlauchturm und über die Steckleiter wieder auf den Hof. 

Auf der Terrasse mussten die Kameraden zum Abschluss noch eine Kommunikationsübung absolvieren. Diese bestand darin, eine Figur aus verschiedenen Bausteinen zu legen. Schwierig dabei: ein Kamerad konnte die Vorlage sehen, durfte diese aber dem zweiten nur mit Gesten erklären. Der zweite Kamerad musste dann den dritten (der wiederum nichts sehen konnte) anleiten, die Figur zu legen.

Alle vier Trupps haben den Parcours mit ausreichend Luftvorrat gemeistert. Mit 17 Sekunden Vorsprung vor den Zweitplatzierten war es ein knappes Rennen.

Ein besonderer Dank geht außerdem an die Kameraden der Atemschutzwerkstatt, die spontan zusätzliche Atemschutzgeräte bereitstellten.

ATV‘s für die Feuerwehr Viersen 

Zwei „All-Terrain-Vehicles“ erweitern Möglichkeiten der Feuerwehr Viersen

Sie sind Allzweck-Fahrzeuge im besten Sinn: Ob als Erkunder, als Träger für eine mobile Sirene oder mit entsprechenden Vorbau als Schneepflug, alles ist möglich. Und das zudem nahezu überall, denn sie sind klein, wendig und geländegängig. Die Feuerwehr Viersen hat zwei für ihre Zwecke ausgerüstete John Deere Gator beschafft. 

Entwickelt wurden die Fahrzeuge ursprünglich vorrangig für den Einsatz in Landwirtschaft und Gartenbau. Dabei vereinen sie Vorteile von Quads wie 
Allradantrieb und geringen Platzbedarf mit den Vorzügen eines geschlossenen Fahrzeugs. Dazu gehört eine beheizbare Kabine, die Platz für 2 bis 3 Feuerwehrleute bietet. Zudem haben die „All Terrain Vehicles“ eine Ladefläche, die für unterschiedlichste Zwecke genutzt werden kann.

Wichtige Funktionen haben sie auch im Konzept der Feuerwehr Viersen zur Waldbrandbekämpfung. Sie können meist viel näher an Brandherde heranfahren 
als die großen Löschfahrzeuge.

Die kleinen Fahrzeuge verbrauchen weniger als 4 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Mit ihrem 16 Kilowatt starken Motor erreichen sie eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde. Ein Wert, der für die angestrebten Einsatz-Zwecke völlig ausreicht. Dabei stehen eine Anhängelast von 1,4 Tonnen und eine Stützlast von 350 Kilogramm in den Papieren. Eine elektrische Variante wäre grundsätzlich in Frage gekommen. Jedoch bietet der Hersteller diesen Antrieb noch nicht an.

Gekostet haben die beiden Fahrzeuge zusammen 120.000 Euro. Darin sind die An- und Umbauten für den Feuerwehr-Einsatz enthalten. Finanziert wurden sie aus dem Haushalt der Stadt Viersen. Um die kurzfristige Beschaffung zu ermöglichen, wurde der nach dem Fahrzeug-Konzept anstehende Kauf eines Mannschaftstransportwagens verschoben.

Mit Strom durchs Tagesgeschäft 

Feuerwehr Viersen ersetzt Diesel-Golf durch e-Berlingo

Die Feuerwehr Viersen hat einen Citroën eBerlingo angeschafft. Das Fahrzeug mit Elektro-Antrieb ersetzt einen VW Golf mit Dieselmotor. Der Golf war seit 2001 im Dienst.

Das Elektro-Fahrzeug wird vorrangig für Fahrten im Tagesgeschäft im Stadtgebiet eingesetzt. Es ergänzt bei der Feuerwehr die beiden E-Bikes aus dem städtischen Fahrzeugpool. Bei Bedarf kann der Strom-Berlingo auch im Einsatzdienst genutzt werden. Dazu ist der Wagen mit Digitalfunk und einer Sondersignal-Anlage ausgestattet worden.

Geladen wird das Auto an einem der zwei Ladepunkte in der Fahrzeughalle der Hauptwache an der Gerberstraße. Die Wallbox bezieht den Strom zum Laden des Fahrzeugakkus vom Dach der Feuerwache. Dort ist eine Photovoltaik-Anlage montiert. 

Vollgeladen erreicht das Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 275 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des Wagens liegt bei 135 Kilometern pro Stunde.

Unterstützt wurde der Kauf durch Fördermittel. 12510 Euro der Kosten von 44.000 Euro kamen vom Land NRW, der Rest aus dem städtischen Haushalt. In der Summe sind sowohl der reine Fahrzeugpreis als auch die Kosten der Zusatzausrüstung für den Feuerwehr-Einsatz enthalten.

Tag der offenen Tür 
am Gerätehaus Süd

am 18. Mai 2023 von 11.00 - 18.00 Uhr

Tag der offenen Tore am Gerätehaus Süd
 
An Vatertag, 18. Mai 2023 von 11-18 Uhr öffnen sich alle Tore des Gerätehaus Süd an der Berliner Höhe. Die Kameradinnen und Kameraden zeigen Euch, was sich alles dahinter verbirgt. 

Neben dem Gerätehaus können natürlich auch die großen und kleinen Feuerwehrfahrzeuge besichtigt werden.

Das und noch vieles mehr, wie Leckeres vom Grill, Kaffee & Waffeln und kühle Getränke, erwartet Euch beim Tag der offenen Tore. 

Kommt vorbei, die Kameradinnen und Kameraden vom Gerätehaus Süd freuen sich auf Euch!

Osterfeuer 

Absicherung des Osterfeuers - Brauchtumspflege in Dülken

Seit vielen Jahrzehnten begleitet der Löschzug Dülken traditionell das Osterfeuer auf dem Alten Markt. 

Auch in diesem Jahr trafen sich am späten Samstagabend 14 Kräfte des Löschzugs und unterstützten die Pfarreien St. Cornelius und St. Peter bei ihrem traditionellen Osterfeuer. 

Während dem gemütlichen Beisammensein mit Essen und Getränken im Anschluss an den Gottesdienst, bewachten die Kräfte das Feuer, das mitten in der Stadt entzündet wird und löschten es am Ende ab.

Die Feuerwehr Viersen wünscht allen ein schönes Osterfest.

Tag der offenen Tür 
der Löschgruppe Rahser

am 1. Mai 2023 von 11.00 - 18.00 Uhr

Die Löschgruppe Rahser wird 125 Jahre alt. Dazu laden wir herzlich zu einem Tag der offenen Türe am Gerätehaus Rahser auf der Regentenstraße 43, in Viersen ein.


Sie erwartet ein bunter Familientag rund um das Gerätehaus mit Leckerem vom Grill, Salaten, Waffeln, Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken.


Außerdem gibt es eine Hüpfburg, die Jugendfeuerwehr stellt sich vor und unterstützt mit den Wasserspielen, wir präsentieren unsere Fahrzeuge, eine Drehleiter und das Gerätehaus, demonstrieren was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löscht und vieles mehr...


Wir freuen uns auf Sie! 

Weiteres Stromaggregat für Kanev

Feuerwehr Köln und Feuerwehr Viersen unterstützen unsere Partnerstadt

Am Samstag 25.03. verluden Kräfte der Berufsfeuerwehr Köln mit schwerem Gerät ein ausgemustertes Notstromaggregat. Bisher versorgte das Gerät bei Stromausfall ein Krankenhaus des Landschaftsverband Rheinland in Köln. Es wurde durch ein neues Aggregat ersetzt.

Ein Viersener Unternehmen übernahm den Transport des circa zwei Tonnen schweren Geräts zur Hauptfeuer- und Rettungswache nach Viersen. Bis zu seiner Weiterreise Mitte April wird es dort zwischengelagert. Der Verein Freunde von Kanev wird in den nächsten Wochen noch benötigtes Zubehör für den künftigen Einsatzort organisieren. 

Das Gerät hat eine Leistung von 200kVA und soll die Stromversorgung eines öffentlichen Gebäude in Kanev sicherstellen.

Wir freuen uns, dass wir unsere Partnerstadt erneut unterstützen können.

Digitales Lernen für den Rettungsdienst

Rettungssanitäterschule der Feuerwehr profitiert von EU-Förderung

Das Lehren und Lernen an der Rettungssanitäterschule der Feuerwehr Viersen 
ist nun auch in digitaler Form möglich. Mit Hilfe des Förderprogramms 
REACT-EU der Europäischen Union, das vom Land NRW ausgeschüttet wird, 
konnte die Feuerwehr Viersen Hardware im Wert von rund 58.000 Euro 
anschaffen. 

Gekauft wurden unter anderem 38 Tablets mit Tastatur und Stift für die 
Auszubildenden sowie die Dozentinnen und Dozenten, drei Notebooks für die 
Administration sowie ein Videokonferenzsystem. Aus eigenen Mittel 
beschaffte die Feuerwehr Viersen ein zusätzliches Smartboard sowie eine 
Ergänzung zum Konferenzsystem. Diese Erweiterung besteht aus einer mehr 
als zwei Meter breiten digitalen Tafel, von der die Unterrichtsinhalte auf 
andere digitale Geräte geschickt oder online zur Verfügung gestellt werden 
können.

Vor der Förderung mussten alle Unterrichtsmaterialien noch in Papierform 
zur Verfügung gestellt werden. Diese sind nun vollständig digital 
vorhanden. Gerade in der Pandemie hat sich für die Rettungsdienstschule 
gezeigt, dass eine digitale Lösung zwingend nötig ist. So können 
Auszubildenden den Unterricht künftig auch aus dem Home Office verfolgen. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Lehrmaterial standardisiert werden 
kann. Falls eine Dozentin oder ein Dozent ausfallen sollte, ist trotzdem 
alles vorhanden. Hilfreich ist auch das Videokonferenzsystem, bei dem die 
Kamera automatisch dem Ausbilder bei den Vorträgen folgt. 

Ganz abgeschafft werden die Lehrbücher aus Papier für den Rettungsdienst 
nicht. Aber auch hier bietet die Digitalisierung einen Mehrwert: Die 
QR-Codes in den Büchern leiten zu Websites im Internet, die 
weiterführendes Material für die Ausbildung bieten. Aktuell sind Teile der 
neuen technischen Ausstattung bereits im Test. Den ersten kompletten 
Durchlauf mit der neuen Technik wird es mit dem Ausbildungslehrgang geben, 
der im Juni dieses Jahres hier startet.

Bereits seit 1974 werden bei der Feuerwehr Viersen Rettungssanitäterinnen 
und Rettungssanitäter ausgebildet. Seit Juni 2001 ist die 
Rettungssanitäterschule der Feuerwehr Viersen staatlich anerkannt. Die 
Lehrgangsstärke betrug zunächst 18 Teilnehmer, diese wurde nach 
entsprechender Prüfung durch die Bezirksregierung auf insgesamt 25 
Teilnehmende im November 2016 aufgestockt. 

Landesweiter Warntag 9. März

Am Donnerstag (9.3.) findet wieder ein landesweiter Warntag statt. Dabei werden die unterschiedlichen Warnsysteme in NRW getestet, z.B. Sirenen, Warn-Apps, CellBroadcast - einer Warnung direkt auf das Handy).

Der Warntag beginnt um 11:00 Uhr dem Signal für „Entwarnung“ - einem einminütigen Dauerton und der entsprechenden Benachrichtigung auf dem Handy und anderen Systemen.

Um 11:06 Uhr folgt dann das Signal „Warnung der Bevölkerung“ - ein auf- und abschwellender Ton sowie den zugehörigen Benachrichtigungen:

Im Ernstfall bedeutet dies für die Bevölkerung: Ruhe bewahren, Fenster und Türen schließen, Schutz suchen, Radio einschalten (Lokalsender z.B. Welle Niederrhein) und auf weitere Informationen warten. 

Beendet wird die Warnung dann um 11:12 Uhr mit dem Signal „Entwarnung“ (Eine Minute Dauerton) und der abschließenden Benachrichtigung.

Damit soll getestet werden, wie gut die Menschen in NRW gewarnt werden. Eine Gefahr besteht bei diesem Probealarm nicht!

Der Warntag dient dazu, Schwachstellen aufzudecken, um Verbesserungen vorzunehmen, damit zukünftig noch mehr Menschen rechtzeitig und effektiv gewarnt werden können.

Für weitere Infos zum Ablauf sowie den Zuständigkeiten schaut Euch die weiteren Bilder an oder findet auf Ihr auf der Website www.warnung-der-bevoelkerung.de.



Zukunftstag: Girls' und Boys'Day

Am 27. April ist wieder Zukunftstag - der sogenannte Girls’ und Boys’Day.

Dafür bietet die Feuerwehr Viersen insgesamt 10 Mädchen und Jungen spannende Einblicke hinter die Kulissen der Feuerwehr Viersen.

Was erwartet Dich?

Wir werden Dich die Arbeit der Feuerwehr und die des Rettungsdienstes eindrucksvoll erleben lassen. Dazu gehören das Anlegen der Schutzbekleidungen, Schläuche verlegen, die Atemschutzstrecke absolvieren, eine Rettungsübung ausführen, mit der Drehleiter in die Höhe fahren und noch vieles mehr. 

Was gibt es noch zu beachten:

Du solltest am besten keine Platzangst oder Höhenangst haben. Ihr werdet im Laufe des Tages viele interessante Einblicke bekommen und auch vieles selber ausprobieren, deshalb keine Angst, wir leiten Dich an und passen auf Dich auf! 

Leider waren alle Plätze innerhalb kurzer Zeit belegt.


Weitere Informationen zum Girls’ and Boys’Day bei der Feuerwehr Viersen findest Du hier:

https://www.feuerwehr-viersen.de/karr.../girls-und-boys-day/



Feuerwehrfrauen bei der Freiwilligen Feuerwehr

Einen interessanten Beitrag über unsere Feuerwehrfrauen im Löschzug Süchteln könnt ihr auf der Seite des SüchtelnBüro lesen:

https://www.suechtelnbuero.de/feuerwehrfrauen-bei-der.../ 

Natürlich sind auch in allen anderen Einheiten Frauen dabei 

Ihr habt auch Interesse? Nähere Infos findet Ihr hier:

https://www.feuerwehr-viersen.de/karriere/

Foto: Andreas Bürger



Übung in der LVR Klinik

Gemeinschaftsübung der Löschzüge Dülken und Süchteln


Die beiden Züge der Feuerwehr Viersen hatten am Freitag, dem 16.09.2022, nach drei Jahren wieder die Möglichkeit gemeinsam eine Objektübung durchzuführen.

Im Fokus stand das gemeinsame Vorgehen bei einem Brand im ersten  Obergeschoss und im Dachgeschoss eines (leerstehenden) Klinikgebäudes auf dem Gelände der LVR-Klinik.

Mehrere Trupps, ausgerüstet mit umluftunäbhängigem Atemschutz, mussten insgesamt sechs Personen aus den beiden stark verrauchten Geschossen retten. Unterstützt wurden sie dabei von den beiden Drehleitern der Löschzüge. 
Durch den Einsatz von Nebelmaschinen konnte eine realitätsnahe Übungsumgebung mit Nullsicht geschaffen werden.

Nach eineinhalb Stunden war die Übungslage abgearbeitet und das Gebäude konnte wieder an die Brandschutzbeauftragte der Klinik übergeben werden. 

Ein besonderer Dank geht an Dorothee Enbergs, die Kaufmännische Direktorin und Vorstandsvorsitzende der LVR-Klinik für Orthopädie, für die Bereitstellung des Übungsobjekts. 

(Fotos: Feuerwehr Viersen) 

#feuerwehrviersen  #übung #löschzugsüchteln #löschzugdülken #feuerwehr #freiwilligefeuerwehr

Übung des ABC-Zug West

„Bei Verladearbeiten auf dem Gelände eines Industriebetriebes auf der Helmholzstraße in Viersen ist es zu einem Unfall gekommen - mindestens ein Mitarbeiter wurde verletzt.“ So lautete die Erstmeldung.

Zu diesem Übungsszenario wurden am Freitagabend die Hauptwache und der ABC-Zug West, bestehend aus ehrenamtlichen Kräften der Löschzüge Viersen und Süchteln, dem Atemschutzgerätewagen des Kreises und Kräften der Feuerwehr Nettetal, alarmiert. 

Die ersteintreffenden Einheiten legten eine Absperrgrenze fest, leiteten umgehend eine Menschenrettung unter Beachtung des Eigenschutzes ein und bauten eine Sofort-Dekontamination auf. Außerdem forderten sie Spezialkräfte - den ABC-Zug West - nach.


Im weiteren Verlauf wurde ein dreiteiliger Löschangriff inklusive einer Löschwasserrückhaltung vorbereitet und durch den ABC-Zug Maßnahmen zur Gefahrenabwehr durchgeführt. Dazu gehörte die Ortung und Abdichtung der Leckage an der havarierten  Ladung, das Aufnehmen sowie das Umfüllen des Gefahrstoffes unter Chemikalienschutzanzügen. Für die Dekontamination wurde der Abrollbehälter Dekontamination aufgebaut und durch das Team des ABC-Erkunders ein Messeinsatz durchgeführt.

Nach etwa zwei Stunden war die Übung beendet, die ersten Ergebnisse wurden nachbesprochen und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Eine detaillierte Übungsnachbesprechung findet in ein paar Wochen mit den Führungskräften statt. Die Ergebnisse werden dann an alle Übungsteilnehmer weitergegeben.

Zur Sicherung des Grundschutzes war für die Dauer der Übung ein Hilfeleistungslöschfahrzeug besetzt durch Kräfte des Löschzuges Dülken auf der Hauptwache stationiert, um im Einsatzfall zeitnah ausrücken zu können.

Insgesamt nahmen 92 Kräfte an der Übung teil.

Wir danken der Feuerwehr Nettetal und der Firma Hueck Engraving für die gute Zusammenarbeit bei der Planung und Durchführung dieser Übung.

Fotos: Feuerwehr Viersen

Rückblick: Feuerwehr Viersen und Höhenretter der Feuerwehr Mönchengladbach üben erstmals gemeinsam

Am 30. und 31. August fand jeweils eine große Übung am Turm der Grabeskirche Sankt Joseph in Viersen statt.

Ein Industriekletterer hatte sich bei Arbeiten in circa 50 Metern Höhe ein Bein gebrochen und konnte nicht mehr selbstständig in den Turm zurück klettern.

Zunächst wurde der Patient durch die Feuerwehr Viersen gesichert und erstversorgt. Im weiteren Verlauf wurden die Höhenretter aus Mönchengladbach hinzugezogen: Sie sind speziell für die Rettung durch Abseilen aus solchen Höhen ausgebildet und verfügen über die notwendige Ausrüstung.

Der Verletztendarsteller wurde schließlich mit Hilfe einer Schrägseilbahn unter Begleitung eines Höhenretters sicher zum Boden gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. 

Durch diese - bisher einzigartige - Übungsmöglichkeit konnten beide Seiten die reibungslose Zusammenarbeit und Kommunikation trainieren. Neben Kollegen beider Dienstgruppen der hauptamtlichen Wache nahmen auch unsere Brandmeisteranwärter und Notfallsanitäter-Auszubildenden an der Übung teil.

Die Übung weckte sowohl bei Passanten als auch dem WDR-Fernsehen Interesse: So wurden wir durch ein Kamerateam der WDR-Lokalzeit aus Düsseldorf begleitet.

Nach langer Planung konnte diese Übung durchgeführt werden. Wir bedanken uns bei der Kirchengemeinde St. Remigius, den Verantwortlichen der Grabeskirche, allen Übungsteilnehmern sowie dem Unternehmen für Montage und Klettertechnik Ivo Vogtmann.

Den Presseartikel aus der Rheinischen Post findet Ihr hier:
https://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/1130975/23773909

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Tag der offenen Tür in Süchteln 

Tag der offenen Tür und Fahrzeugsegnung beim Löschzug Süchteln

Bei perfektem Wetter feierte der Löschzug Süchteln gestern sein renoviertes Gerätehaus und die Segnung seiner neuen Drehleiter und den beiden neuen Mannschaftstransportfahrzeugen.

Jugendfeuerwehr, die Aktiven sowie die Ehrenabteilung feierten mit der Nachbarschaft und den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils Süchteln. 

Lob, Dank und Anerkennung erfuhren die Kameradinnen und Kameraden von Vertretern aller Fraktionen aus der Politik und der Verwaltung, vertreten durch unsere Bürgermeisterin Sabine Anemüller und Susanne Fritzsche (Technische Beigeordnete). 

Kinder, Jugendliche und Eltern wurden den ganzen Tag bespaßt und es war eine tolle und gut besuchte Veranstaltung.

Dafür möchten wir uns bei den Organisatoren und allen Besuchern bedanken.

#feuerwehrviersen #fahrzeug #löschzugsüchteln #tagderoffenentür #fahrzeugsegnung #drehleiter #mannschaftstransportfahrzeug #danke #dankeschön

Effektiver Schützen

Die Feuerwehr Viersen hat auf die steigende Zahl von Wald- und Vegetationsbränden reagiert. Ein überarbeitetes Einsatzkonzept sorgt dafür, dass die Wehr insbesondere die Viersener Wald- und Heideflächen noch effektiver schützen kann. Sowohl feuerwehrtaktische Verbesserungen als auch die Erweiterung der technischen Ausstattung tragen dazu bei.

Die Überarbeitung des Konzepts ist nicht nur eine Reaktion auf die steigende Einsatzzahl im Zuge des Klimawandels. Sie stützt sich auch auf Erfahrungen aus vergangenen Bränden. So zeigte sich beim bislang größten Einsatz, dem Brand im Nationalpark De Meinweg 2020, dass die Bekämpfung solcher Vegetationsbrände mit der damals vorhandenen technischen Ausstattung umständlich war.

Eine der größten Herausforderungen bei Einsätzen wie diesem ist die Versorgung mit Löschwasser. Heute verfügen die Wehrleute über umfangreiches Kartenmaterial, dass ihnen den schnellen Weg zu Wasserversorgungsmöglichkeiten zeigt. Zufahrtswege sind klar beschrieben, ebenso wie Bereitstellungsräume oder auch Wasserübergabestellen.

Die Anschaffung eines Vorauslöschfahrzeugs (VLF) erweiterte die Möglichkeiten bei der Brandbekämpfung. Basis des VLF ist ein geländegängiger Pick-up, auf dessen Ladefläche Module nach Bedarf transportiert werden. Der Wagen ist kleiner, schneller und wendiger als ein großes Feuerwehrfahrzeug. Das bedeutet, er kann gerade im Gelände früher an der Brandstelle sein. Die mit ihm eintreffenden Feuerwehrkräfte können den Brand in der Regel zumindest daran hindern, dass er sich weiter ausbreitet, bevor weitere Wehrleute und Fahrzeuge eintreffen.

Verbessert und umfangreich neu beschafft wurde technische Ausrüstung. So gibt es jetzt leichte Brandschutzkleidung für die Einsatzkräfte. Das verringert die körperliche Belastung im Einsatz erheblich. Einige Fahrzeuge wurden mit speziellen Schlauchtragekörben ausgerüstet. Darin befinden sich D-Schläuche und Armaturen. Diese Schläuche mit 25 Millimeter Innendurchmesser sind zugleich leichter und robuster als die bisher verwendeten Standard-Schläuche.

Mobile Löschwasserbehälter gehören ebenso zur neuen Ausstattung für Fahrzeuge, die so 5000 Liter Löschwasser mitführen können. Ergänzt wird die Ausrüstung für Wald- und Vegetationsbrände mit Kleingeräten wie Löschrucksäcken, Feuerpatschen und speziellen Äxten. Eine Drohne mit Wärmebildkamera erleichtert es der Feuerwehr, die Lage großflächig zu erkunden. Das Fluggerät ist binnen kürzester Zeit einsatzbereit.

Wieder in Betrieb genommen wurde der alte Wasserhochbehälter in der Nähe des Bismarckturms. Hier werden rund 300 Kubikmeter Wasser dauerhaft vorgehalten. Das Wasser kann im Notfall zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Darüber hinaus ist es für die Bewässerung von Jungbäumen verfügbar und verkürzt so die Anfahrtwege für die Städtischen Betriebe.

Die Städtischen Betriebe haben für die Bewässerung von Bäumen und Grünanlagen ein Vakuumfass beschafft. Die Feuerwehr kann bei Bedarf auf dieses Fass zurückgreifen. Damit können zeitnah rund 9.000 Liter Löschwasser an einen Einsatzort gebracht werden.

Abgerundet wird das Gesamtpaket durch Schulungen und Einsatztrainings. Die Männer und Frauen der Feuerwehr Viersen üben in allen Löschzügen, wie Wald- und Vegetationsbrände schnell und sicher bekämpft werden können.

Ergänzende Informationen

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW warnt: „Es ist wichtig, dass alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher Acht geben auf den Wald – über 90 Prozent der Waldbrände haben nicht-natürliche Ursachen.“

„Nicht-natürliche Ursachen“ sind vor allem achtlos weggeworfene Zigarettenkippen und nicht richtig gelöschte oder außer Kontrolle geratene Lagerfeuer und Grillstellen. Offene Feuer sind nicht nur im Wald selbst, sondern auch im Abstand von 100 Metern verboten. Von März bis Oktober gilt darüber hinaus ein generelles Rauchverbot – auch auf den Wegen im Wald.

Man sollte sein Auto nicht auf oder am Rand von Waldwegen parken. Einerseits könnte es den Weg für ein Großfahrzeug der Feuerwehr versperren. Andererseits können der heiße Auspuff oder Katalysator Gras am Wegesrand in Brand setzen. Wald und Holz NRW warnt außerdem davor, Glas im Wald zurückzulassen. Der Brennglaseffekt kann ebenfalls Waldbrände auslösen.

Wer einen Brand im Wald entdeckt, sollte sofort die Feuerwehr unter 112 verständigen. Kleine Feuer, sogenannte Entstehungsbrände, kann man danach zunächst selbst bekämpfen, wenn das gefahrlos möglich ist. Ist der Brand bereits zu groß, heißt der Ratschlag der Expertinnen und Experten: Verlassen Sie den Gefahrenort auf kürzestem Weg.

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht täglich einen Waldbrandindex und einen Graslandfeuerindex. Beide Informationen geben großräumig an, wie hoch die Gefahren für Feuer eingeschätzt werden. Neben diesen allgemeinen Werten gilt aber: In einzelnen Gebieten kann die Waldbrandgefahr deutlich höher sein. Das ist beispielsweise in Bereichen der Süchtelner Höhen und des Hohen Busches der Fall.

Feuerwehr übt in der Training Base Weeze

Wie schon vor vier Jahren hatten Kameradinnen und Kameraden aller aktiven Einheiten der Feuerwehr Viersen die Möglichkeit am Wochenende vom 10. bis 12. Juni verschiedene Übungsszenarien auf dem Gelände der Training Base Weeze @tbweeze zu trainieren.


In den Gebäuden des ehemaligen britischen Militärflugplatzes wurden unter realistischen Bedingungen mit echtem Feuer, Brandrauch und Hitze viele praktische Inhalte vermittelt.

Jede Übung wurde im Rahmen einer individuellen Nachbesprechung aufbereitet, sodass jeder Teilnehmende etwas mitnehmen konnte.


Der Grundschutz für die Viersener Bevölkerung war zu jeder Zeit sicher gestellt, da aus den Einheiten immer nur kleinere Gruppen zeitgleich in Weeze trainieren konnten.


Mit diesem Übungswochenende ist im Hintergrund ein immenser logistischer Aufwand verbunden:


Im Laufe des Wochenendes wurde durch die Atemschutzgerätewarte beider Dienstgruppen mehr als 90 Atemschutzgeräte aufbereitet und geprüft. 


In der Schlauchwerkstatt wurden mehrere hundert Meter Schlauchleitungen gereinigt, geprüft und zum Trocknen im Schlauchturm aufgehangen. 


Ein großer Dank gilt der Ausbildungsabteilung, der technischen Abteilung und natürlich nicht zu letzt den Teilnehmenden für ein lehrreiches Wochenende.

Generalversammlung

Stets einsatzbereit

Generalversammlung mit Ehrungen und Beförderungen

Mehr als zwei Jahre coronabedingt eingeschränkter Dienste, Fortbildungen und allgemeiner Treffen liegen hinter der Feuerwehr Viersen. Entsprechend groß war das Interesse an der Generalversammlung, die im jüngst sanierten und ausgebauten Gerätehaus des Löschzuges Süchteln stattfand. Neben Feuerwehrfrauen und -männern aus allen Einheiten waren Vertreterinnen und Vertreter befreundeter Organisationen, aus Politik und Verwaltung gekommen.

Für Frank Kersbaum, Leiter der Feuerwehr Viersen, stand an erster Stelle der Dank an die Kameradinnen und Kameraden auf allen Ebenen. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Hans-Jürgen Thevessen sei er „sicher, dass gerade durch Eure Eigenverantwortung und Eure Disziplin bei der Einhaltung aller Maßnahmen die Krankenquote völlig moderat verlief.“ Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sei zu keiner Zeit wirklich gefährdet gewesen.

Er verwies auf den umfangreichen Jahresbericht, der zu der Versammlung veröffentlicht wurde. Dort sei beispielweise die Einsatzstatistik zu finden. 370 Mal wurde die Wehr im Jahr 2021 zu Brandeinsätzen gerufen, 721 Mal war Technische Hilfeleistung der Grund für den Einsatz.

Hinter dem Begriff der „Technischen Hilfeleistung“ steckt ein weites Feld von Aktionen: Die Sicherung von Gefahrenstellen nach Unwetter gehört ebenso dazu wie die Rettung von Tieren, das Befreien von Menschen aus Autowracks oder die Öffnung von Türen, damit der Rettungsdienst hilflose Personen erreichen kann. Der Rettungsdienst verzeichnete 2021 rund 8500 Einsätze der Rettungswagen, gut 4500 Fahrten der Krankentransportwagen und mehr als 2500 Alarmierungen für den Notarzt.

Kersbaum nannte einige besondere Einsätze. Das Starkregenereignis in Dülken am 29. Juni 2021 sei ein Beispiel für Großeinsatzlagen, die die Feuerwehr als Folge des Klimawandels immer häufiger erreichen werden. Im März musste in einem 18 Stunden dauernden Einsatz ein umgestürzter Tanklastzug mit 23.000 Litern explosiver und leicht entzündlicher Ladung geborgen werden.

In Erinnerung geblieben sind der Großbrand bei Holz Mevissen und das Feuer in der alten Manufaktur an der Vorster Straße. Bei den Wohnungsbränden verwies er auf einen Vollbrand an der Gladbacher Straße. Hier konnte ein Brandopfer nur unter komplizierten Bedingungen geborgen werden.

Nach Einsätzen mit schwerstverbrannten und schwerstverletzten Menschen ebenso wie nach anderen sehr belastenden Einsätzen werde das PSU-Team aktiv. Diese psychosoziale Unterstützung leistet ein Team von Kameradinnen und Kameraden, die 2021 speziell ausgebildet wurden.

Nicht unerwähnt lassen wollte Kersbaum das Engagement der Feuerwehr Viersen auf einem ganz anderen Gebiet: Die seit vielen Jahren bestehende Unterstützung für die Wehr in der ukrainischen Partnerstadt Kanew. Diese Hilfe wurde aus aktuellem Anlass nochmals verstärkt: „Kanew kann sich auf Viersen verlassen – und alle erst recht auf unsere Feuerwehr.“

Die Verlässlichkeit der Viersener Wehr war auch einer der Punkte, die Bürgermeisterin Sabine Anemüller in ihrem Grußwort ansprach: „Sie sind da, wenn die Viersenerinnen und Viersener sie in Notsituationen brauchen.“ Sie spreche sicher auch im Namen der Lokalpolitik, wenn sie verspreche, „dass wir alles nach unseren Möglichkeiten tun werden, damit Sie auch in Zukunft gut ausgestattet sind und als Feuerwehrleute sicher arbeiten können.“ Das unterstützte Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Christian Canzler, in dessen Geschäftsbereich die Feuerwehr gehört: „An der Sicherheit der Bevölkerung wird nicht gespart.“

Beförderungen, Ernennungen und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und besondere Verdienste rundeten die Generalversammlung ab.

Ehrungen:

10 Jahre Mitgliedschaft: Niels Kudlich, Mohamed Ualili.

25 Jahre Mitgliedschaft: Andreas Leyers, Christian Raschke, Frank Schönhoff, Carsten Cox, Marc Stefan, Lars Hill, Dominik Schneider.

35 Jahre Mitgliedschaft: Dirk Bohnen, Udo Hütten, Norbert Kaldeberg, Andreas Pesch, Marco Libudda, Reiner Ohligs

40 Jahre Mitgliedschaft: Arno Böken, Johannes-Jürgen Thevessen, Lutz Bröker, Edgar Schoofs, Guido Flügels

50 Jahre Mitgliedschaft: Jürgen-Michael Birker, Leon Gormanns, Reinhold Hofmann, Norbert-Peter Theveßen, Hans-Josef Heithausen, Michael Oyen, Wolfgang Theven

60 Jahre Mitgliedschaft: Reinhold Tack, Gerd Windeln, Franz Wozniczak

Übertritt in die Ehrenabteilung:

Lutz Kockelkoren, Stefan Prell

Ernennungen:

Feuerwehrmann: Gregor Thielen, Martin Bontenackel, Nils Wüster, Dominik Hax (alle Löschzug Süchteln), Marcel Hülsen (Löschzug Boisheim), Cayto Merettig, Alexander Fater, Felix Hoff, Sebastian Rötten, Mario Förster (alle Löschzug Dülken), Kevin Swiergiel, Yannick Vogels (alle Löschzug Viersen)

Oberfeuerwehrfrau/Oberfeuerwehrmann: Malte Kremers, Philip Nießen, Tobias Schwamborn (alle Löschzug Viersen), Gerrit Kudlich, Roland Jansen, Alina Kudlich, Justin Minkner, Maurice Dubrau, Sebastian Heck, Dennis Hirschmüller, Nicolai Hirschmüller, Niklas Weihrauch, Tobias Wirth (alle Löschzug Süchteln)

Hauptfeuerwehrfrau/Hauptfeuerwehrmann: Melanie Pfeiffer, Fabian Linnarts, Andreas Therstappen (alle Löschzug Viersen), Peter Lüngen, Frank Schönhoff (alle Löschzug Süchteln)

Unterbrandmeisterin/Unterbrandmeister: Michael Hermans, Mirco Bützer (beide Lösschzug Süchteln), Dennis Büttgen (Löschzug Viersen), Alina Libudda (Löschzug Boisheim)

Brandmeister: Sascha Hoffmann, Sven Reinartz, Ingo Hütter (alle Löschzug Viersen), Kai Schriefers, Christoph Wartmann (alle Löschzug Süchteln)

Oberbrandmeister: Andreas Bohnen-Müller (Löschzug Viersen), Peter Germes (Löschzug Süchteln)

Hauptbrandmeister: Johannes Wallrafen (Löschzug Viersen)

Brandinspektor: Peter Hermans (Löschzug Süchteln)

Brandoberinspektor: Roland Libudda (Löschzug Boisheim), Carsten Wilms (Löschzug Dülken)


Text: Stadt Viersen

Bild: Antje Prömper

Rauchmeldertag

Heute ist Rauchmeldertag

Am Freitag, 13. Mai, ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. In diesem Jahr lautet das Thema: „Gefahr durch Lithium-Ionen-Akkus und Verhalten im Brandfall“. 

Immer wieder erleben unsere Einsatzkräfte, dass Rauchmelder wahre Lebensretter sind. Durch sie wird eine Rauchentwicklung frühzeitig erkannt. Durch das laute Piepen werden die Bewohnerinnen und Bewohner gewarnt und können sich meist selbst noch in Sicherheit bringen.

Nähere Informationen zu Rauchmeldern und zum Rauchmeldertag findet Ihr hier:
https://www.rauchmelder-lebensretter.de/rauchmeldertag-2022/

Drehleitermaschinistenlehrgang

Neue Drehleitermaschinisten für die Feuerwehr Viersen

Die Feuerwehr Viersen kann auf 17 neue Drehleitermaschinisten zurückgreifen. Zwei weitere Teilnehmer werden nach ihrem Osterurlaub geprüft.

Während 10 Kollegen beider Dienstgruppen in einer Woche Tagesdienst Erfahrung in Theorie und Praxis sammelten, bereiteten 1 Kameradin und 8 Kameraden der Löschzüge Dülken und Süchteln sowie der Löschgruppe Stadtmitte vom Löschzug Viersen an mehreren Abenden und Samstagen auf ihre Prüfung vor.

Geübt wurden die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten wie Menschenrettung, Patiententransport mittels Krankentragenlagerung und Spezialzubehör zur Personenrettung, Brandbekämpfung über das Wenderohr, Lüftereinsatz und Unterflurbetrieb. Auch Extrembedingungen wie das Abstützen auf weichem Untergrund, Notbetrieb, Aufstellen am Hang waren Teil des intensiven Lehrgangs.

Um die Bedingungen möglichst realitätsnah zu trainieren, fanden die Übungen an unterschiedlichen Objekten im Stadtgebiet statt. 

Wir gratulieren allen Teilnehmenden und wünschen allzeit ein gutes und ruhiges Händchen auf dem Hauptsteuerstand.

Grundlehrgang bestanden

Grundlehrgang absolviert Modul 3+4 

Mit der Abschlussprüfung am Samstagvormittag endete der Truppmannlehrgang der Feuerwehr Viersen.

Nachdem die Kameradin und die Kameraden im letzten Jahr bereits die Module 1 + 2 (Feuerwehrtechnische Grundlagen, Löschangriff etc) erfolgreich absolviert hatten, ging es im Frühjahr über mehrere Wochen um den Umgang mit tragbaren Leitern, Retten und Selbstretten und die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen.

Die Elf stehen nun den ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Viersen zur Verfügung.

Wir gratulieren allen LehrgangsteilnehmerInnen und wünschen ihnen immer ein glückliches Händchen und eine sichere Rückkehr vor allen Einsätzen. 

Grundlehrgang bestanden

Grundlehrgang absolviert Modul 3+4 

Mit der Abschlussprüfung am Samstagvormittag endete der Truppmannlehrgang der Feuerwehr Viersen.

Nachdem die Kameradin und die Kameraden im letzten Jahr bereits die Module 1 + 2 (Feuerwehrtechnische Grundlagen, Löschangriff etc) erfolgreich absolviert hatten, ging es im Frühjahr über mehrere Wochen um den Umgang mit tragbaren Leitern, Retten und Selbstretten und die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen.

Die Elf stehen nun den ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Viersen zur Verfügung.

Wir gratulieren allen LehrgangsteilnehmerInnen und wünschen ihnen immer ein glückliches Händchen und eine sichere Rückkehr vor allen Einsätzen. 

Feldbetten reinigen

Feuerwehr reinigt gelagerte Betten

Material aus dem Bunker Pestalozziweg wurde vorbereitet

Zu einem besonderen Einsatz sind am Samstag, 19. März 2022, ehrenamtliche Einheiten der Feuerwehr Viersen ausgerückt: Sie reinigten Feldbetten, die in dem Bunker unter der Schule am Pestalozziweg eingelagert waren.

Knapp 45 Kräfte aus den Löschzügen Viersen und Süchteln mit der Löschgruppe Hagenbroich waren zur ehemaligen Schule am Pestalozziweg gekommen. Dort lagern gut eingepackt in Kartons und Folien Feldbetten, die in dem längst aufgegebenen Bunker unter Schule hätten verwenden werden sollen. Die Metallbetten sind zwar in gutem Zustand, müssen aber vor einem möglichen Einsatz gereinigt werden.

Diese Aufgabe übernahm jetzt die Viersener Feuerwehr, die mit entsprechendem Material, Werkzeug und Fahrzeugen gekommen war. Rund 150 Betten wurden ausgepackt und mit dem Hochdruckreiniger von möglichen Verunreinigungen befreit. Die Verpackungen wurden entsorgt.

Die sauberen Betten liegen jetzt gestapelt in den Schulräumen und warten auf ihre mögliche Verwendung. Die Stadtverwaltung bereitet sich darauf vor, kurzfristig weitere Unterkunftsmöglichkeiten für Menschen anzubieten, die vor dem Krieg aus der Ukraine fliehen. Dazu könnten die Betten benötigt werden, ebenso wie Räume der ehemaligen Schule.

Bilder: G. Jungmann 

Neuer Gerätewagen Umwelt


 

 

Feuerwehr Viersen stellt neuen Gerätewagen Umwelt in Dienst 

In der vergangenen Woche hat die Feuerwehr Viersen ein neues Fahrzeug in Dienst gestellt. Es handelt sich dabei um einen Gerätewagen Umwelt. Er ersetzt ein Fahrzeug aus dem Jahr 1987.

Beim Aufbau handelt es sich um einen Kofferaufbau. Er ist unterteilt in einen sogenannten Schwarzbereich, um Einsatzkräfte zu entkleiden und einen Weißbereich mit Reservebekleidung. Im Schwarzbereich kann kontaminierte Kleidung in einem Abwurf abgelegt werden. Diese Kleidung kann von Außen durch eine Klappe entnommen werden.
 

Im Heckbereich befinden sich vier Stellplätze für Rollwagen - sie beinhalten verschiedene Beladungskomponenten: Neben spezieller Schutzkleidung für Gefahrguteinsätze und die dazugehörenden Atemschutzgeräte, gibt es einen Hygienewagen und Reservebekleidung für Brandschutzeinsätze.

Die Rollwagen können mit Hilfe einer Ladebordwand entladen werden. Auf der Beifahrerseite ist eine Markise angebracht, die die Einsatzkräfte vor Regen und Sonne schützt.

Der Gerätewagen Umwelt unterstützt unsere Arbeit nicht nur bei CBRN (Gefahrgut) Einsätzen. Außerdem ist er Teil des Hygienekonzeptes der Feuerwehr Viersen: Kommt es bei Einsätzen zu starker Verunreinigung durch Brandrauch oder andere Stoffe können die Feuerwehrkräfte bereits an der Einsatzstelle mit Reservebekleidung ausgestattet werden. Damit wird Einsatzbereitschaft zeitnah wiederhergestellt und die Zeit in der die Einsatzkräfte Schadstoffen ausgesetzt sind so kurz wie möglich gehalten. So wird das Krebsrisiko unserer Einsatzkräfte reduziert.

Besetzt wird das Fahrzeug von den Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppe Stadtmitte (Löschzug Viersen).

Fotos: Feuerwehr Viersen 

Feuerwehr nimmt Ausbildungstätigkeiten 
in Präsenz wieder auf

Bereits seit Anfang März finden wieder Übungsdienste, Lehrgänge und Fortbildungen statt. Die Feuerwehren im Kreis Viersen hatten ihre Ausbildungsaktivitäten auf Grund des Infektionsgeschehens im Herbst auf Onlinedienste beschränkt.

Den Auftakt machte eine Informationsveranstaltung zu den Themen Einsatzfähigkeit der Feuerwehr bei einem Stromausfall und den Einsatz von Drohnen in verschiedenen Lagen. Hier wurden zunächst die Einheitsführer geschult. In den nächsten Wochen werden dann auch die übrigen Einsatzkräfte auf den aktuellen Stand gebracht. 

Auch in den Einheiten werden nun wieder praktische Ausbildungsdienste durchgeführt. Außerdem finden aktuell die Einweisungen in unseren Kran, der zweite Teil vom Grundausbildungslehrgang für die Freiwillige Feuerwehr und in Kürze ein Drehleitermaschinistenlehrgang für haupt- und ehrenamtliche Kräfte statt. 

Die Feuerwehr Viersen erhält so auch weiterhin ihre Leistungsfähigkeit aufrecht. 

Selbstverständlich finden alle Veranstaltung unter Einhaltung der AHA-Regeln. 

Fotos: Feuerwehr Viersen

Hilfe für Kanew

Feuerwehren unterstützen die ukrainische Partnerstadt Kanew

Die Feuerwehr Viersen unterstützt gemeinsam mit den Feuerwehren Mönchengladbach und Krefeld sowie dem Allgemeinen Krankenhaus Viersen den Verein „Freunde von Kanew e.V.“.

Am Dienstag und Mittwoch wurden auf der Hauptwache in Viersen verschiedene Hilfsgüter gesammelt. Dabei handelte es sich um Brandschutzkleidung, Handschuhe, Feuerwehrhelme, Stiefel, Verbandmaterial und technisches Gerät.

Der Verein „Freunde von Kanew e.V.“ konnte einen ukrainischen LKW organisieren, der leer auf seinem Heimweg von Spanien in die Ukraine war. Aktuell dürfen nur Ukrainer in ihr Heimatland einreisen. Der LKW-Fahrer machte einen Zwischenstopp auf der Hauptfeuer- und Rettungswache an der Gerberstraße und wurde dort durch die Kameraden der Hauptwache beladen.

Wir freuen uns, die Arbeit des Vereins zu unterstützen und hoffen, dass die Hilfslieferung schon bald in unserer Partnerstadt eintrifft. 

Bilder: Feuerwehr Viersen




Neue Rettungswagen

Neue RTW und neue Tragen steigern die Möglichkeiten im Einsatz

Die Feuerwehr Viersen hat drei neue Rettungswagen (RTW) in Dienst gestellt. Die Fahrzeuge sind mit neuen Hydrauliktragen ausgestattet. Für die neuen RTW und ihre Ausstattung investierte die Stadt Viersen mehr als 600.000 Euro. 

Rettungswagen werden stetig weiterentwickelt. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Feuerwehr Viersen beteiligen sich an diesen Prozessen. Ergebnis ist unter anderem ein kreisweit gültiges Konzept für die Gestaltung der Fahrzeuge. So wird sichergestellt, dass alle Rettungsdienstkräfte im Kreis Viersen sich in allen RTW im Kreis zurechtfinden. 

Die neuen RTW erreichen in der Spitze Tempo 130. Sie wiegen voll ausgestattet 5,3 Tonnen. Dank eines luftgefederten Fahrwerks können Patientinnen und Patienten besonders schonend transportiert werden. Sie ersetzen ältere Fahrzeuge aus den Jahren 2014 und 2016. Diese RTW bleiben als Reservefahrzeuge bei der Feuerwehr Viersen.

Eine weitere Besonderheit sind die „elektrohydraulischen Fahrtragen mit adaptiver Beladeeinheit“. Nach umfangreichen Tests mit Systemen mehrerer Hersteller fiel die Entscheidung für eine Trage, die die Anforderungen der Praxis besonders gut erfüllt. Beispielsweise können mit ihr Patientinnen und Patienten bis zu 320 Kilogramm Gewicht transportiert werden. Die hohe Tragkraft wird im Rettungsdienst-Alltag immer häufiger benötigt. 

Das Heben und Senken der Liegefläche erledigt die Trage aus eigener Kraft. So wird auch der Sitzendtransport einfach möglich. In dieser Stellung kann die Trage bis auf 1,25 Meter Länge verkürzt werden – optimal für den Einsatz in kleinen Personenaufzügen. Ein spezielles Mutter-Kind-Rückhaltesystem gehört ebenso zur Ausstattung wie eine Beleuchtung. Diese kann bei Bedarf sogar als Blaulicht eingesetzt werden. 

Die Feuerwehr Viersen wünscht allen Besatzungen allzeit gute Fahrt. Mögen die neuen Fahrzeuge vielen Viersenerinnen und Viersenern das Leben retten.




Frohe Weihnachten!

Mit dem „Süchtelner Feuerwehrweihnachtsbaum“ wünschen euch die Einheiten der Feuerwehr Viersen ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest.  Den diensthabenden Kräften einen herzlichen Dank und einsatzarme Dienste. Passt auf euch auf und bleibt Gesund!

Hauptamtliche Wache Viersen 

Löschzug Viersen

Löschzug Dülken

Löschzug Süchteln

Löschzug Boisheim - Feuerwehr Viersen

Feuerwehr Viersen- Löschgruppe Hagenbroich


Bild: Löschzug Süchteln 

Praktischer Übungsabend


 

Übungsabend in Abbruchgebäude

Am Freitag hatten der Löschzug Süchteln und die Löschgruppen Hagenbroich und Rahser die Möglichkeit in einem zum Abbruch bestimmten Hotel an der Rheinstraße zu üben. 

Angenommen wurde ein Brand bei dem zwei Personen vermisst wurden. Dazu wurde das Gebäude mit zwei Nebelmaschinen verraucht.

Insgesamt durchsuchten fünf Trupps mit Atemschutz das Gebäude und konnten die Personen rasch in Sicherheit bringen. 

Die Suche nach dem "Brandherd" gestaltete sich in dem weitläufigen Gebäude hingegen etwas aufwändiger. 

Nachdem das Gebäudes mit einem Lüfter entraucht wurde, konnte die Übung nach etwas mehr als einer Stunde beendet werden. 

Die Übung wurde unter geltenden Corona-Schutzmaßnahmen durchgeführt. 

An dieser Stelle möchten wir uns bei der GWG Kreis Viersen für das Übungsobjekt und der Polizei NRW Viersen für die Verkehrsregelung während der Übung bedanken. 

Rumänienhilfe der Feuerwehren

 Auch in diesem Jahr sammeln wir wieder Lebensmittel für die Rumänienhilfe

Gesammelt werden hauptsächlich Konserven und Lebensmittel mit langer Haltbarkeit.

Sammeltermin ist Samstag, 27. November 2021 von 9.00 - 13.00 Uhr.

Ortsteil Viersen:
Hauptfeuer- und Rettungswache, Gerberstraße 3, 41747 Viersen

Ortsteil Dülken:
Feuerwehrgerätehaus Dülken
Bücklersstraße 13a, 41751 Viersen

Ortsteil Süchteln:
Feuerwehrgerätehaus Süchteln
St.-Florian-Straße 5, 41749 Viersen

Ortsteil Boisheim:
Feuerwehrgerätehaus Boisheim
Dilkrather Straße 2, 41751 Viersen 

Neue Sondergruppe

Luftunterstützung für die Feuerwehr Viersen

Seit einigen Jahren greifen Feuerwehren immer häufiger auf ein taktisches Einsatzmittel zurück. Unbemannte Fluggeräte, auch als Drohnen bekannt, kommen vermehrt zum Einsatz. Auch an der Stadt Viersen geht diese Revolution nicht spurlos vorbei. Im Sommer 2021 wurde eine Drohne beschafft, die allen Anforderungen einer Behörde mit Sicherheitsaufgaben entspricht. 
Stationiert ist das Gerät beim Löschzug Dülken. Im Einsatzfall wird die Drohne dann von speziell ausgebildeten, ehrenamtlichen Kameraden zum Einsatzort befördert und kann dort zum Beispiel bei der Suche nach vermissten Personen oder beim Überblicken einer Lage unterstützen. Das hochauflösende Bild der Kamera wird in Echtzeit übertragen und kann gespeichert werden. Des Weiteren verfügt die Drohne über eine integrierte Wärmebildkamera, sowie über einen Scheinwerfer, eine Blitzleuchte und einen Lautsprecher, mit dem Durchsagen getätigt werden können. 
Derzeit sammelt die neun Mann starke Gruppe Flugstunden und erprobt verschiedene Szenarien, um im Einsatz professionell agieren zu können. Die Kameraden haben eine entsprechende Fluglizenz erworben. Sie haben dadurch die erforderlichen Kenntnisse und dürfen nahezu alle Bereiche überfliegen. 
Im Einsatz sind drei Kräfte aus der Drohnengruppe nötig und bilden einen eigenen Einsatzabschnitt, so dass auch bei unübersichtlichen Lagen ein ruhiges und sicheres Arbeiten gewährleistet ist. 
Um das Fluggerät dann sicher im Luftraum zu bewegen, bedarf es einem Piloten, der die Drohne steuert, sowie einem so genannten Spotter, der die Drohne und die Umgebung beobachtet und den Piloten mit wichtigen Parametern und Informationen versorgt. Unterstellt sind diese dann einem Abschnittsleiter, der an einer weißen Kennzeichnungsweste zu erkennen ist.
Die Drohne ist rund um die Uhr einsatzbereit und konnte neben dem Brand eines großen Gewerbekomplexes in Viersen am 6. November und einem Dachstuhlbrand in Dülken am 13.November zum Erfolg der Einsätze beitragen.

Neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr

Hohe Flexibilität garantiert

Feuerwehr Viersen nimmt neues Wechselladerfahrzeug mit Kran in Betrieb

Es kann verschiedenste Container zur Einsatzstelle transportieren, aber auch fast 6 Tonnen schwere Lasten heben: das neue Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Viersen. Der neue Wagen, der jetzt in Dienst gestellt wurde, löst ein Vorgängerfahrzeug aus dem Jahr 1988 ab.

Die Feuerwehr Viersen verfügt über rund ein Dutzend Container für unterschiedlichste Zwecke. Das Spektrum reicht von der Mulde bis zum Notstromaggregat, vom Besprechungscontainer über Kraftstoffbehälter bis zum Wassertank. Um diese Container an die Einsatzstelle bringen zu können, braucht die Feuerwehr sogenannte Wechselladerfahrzeuge.

Die Firma Robertz im Gewerbegebiet Mackenstein hat ein Mercedes-Benz- Actros-Fahrgestell nach den Wünschen der Viersener Wehr ausgestattet. Neben dem Abrollsystem für die Container hat der Wagen einen Ladekran erhalten. Dieser Kran kann 5,8 Tonnen Last heben. Zur Seite erreicht er 15 Meter Ausladung. Bemerkenswert: Bei 12 Meter Ausladung kann er immer noch knapp 1 Tonne heben.

Um den Viersener Gegebenheiten mit teils niedrigen Bahnunterführungen zu entsprechen, wurde ein Niederflur-Fahrgestell ausgewählt. Das 316 Kilowatt/430 PS starke Fahrzeug hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 26 Tonnen. Die hintere der drei Achsen ist lenkbar. Das erhöht die Wendigkeit.

Eine Sondersignalanlage, digitaler Sprechfunkt und ein Heckwarnsystem gehören zur feuerwehrspezifischen Ausrüstung. In mehreren Staukästen am Rahmen transportiert der Wagen Absperrmaterial und Hilfsmittel für die Befestigung von Lasten am Kran.

Die vielfältigen Möglichkeiten des Krans machten besondere Fortbildungen erforderlich. Zwei Viersener Wehrleute besuchten eine Schulungs in Hamburg, der sie zum Kranausbilder befähigt. Der Umgang mit dem Wechselladerfahrzeug und dem Kran wird künftig in das regelmäßige Übungsprogramm der Viersener Wehr aufgenommen.

Für das Fahrzeug hat die Stadt Viersen rund 295.000 Euro aufgewendet. Es ersetzt einen MAN-Laster mit einer Kranmulde aus dem Jahr 1988. Der Fahrzeugpark der Feuerwehr Viersen wird nach einem politisch beschlossenen Fahrzeugkonzept stetig erneuert.

Jahresbericht 2020

Jahresbericht 2020 der Feuerwehr Viersen

Den vollständigen Jahresbericht können Sie hier downloaden


Wir suchen Verstärkung!

Wir suchen Verstärkung!

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht die Feuerwehr Viersen eine Sachbearbeiterin / einen Sachbearbeiter (w/m/d) Aus- und Fortbildung sowie Technik.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenanzeige.

Jetzt Bewerben!
Bewerbungsschluss ist der 30. April 2021.


Digitale Ausbildung bei der Feuerwehr 

Wir scheuen nicht die Herausforderung, sondern fokussieren uns auf die Chancen der Digitalisierung in der Aus- und Fortbildung bei der Feuerwehr Viersen.
 

Seit etwa einem Jahr gelten auf Grund der Corona-Pandemie bundesweit in allen Lebensbereichen Einschränkungen, so auch im Feuerwehrdienst.

Um die Einsatzfähigkeit sicher zu stellen ist die regelmäßige Aus- und Fortbildung unerlässlich.

Um die Einsatzkräfte der Feuerwehr Viersen auch weiterhin auf dem Stand der Technik zu halten und Neuerungen zu vermitteln, werden seit Mai 2020 kontinuierlich Onlineunterrichte angeboten. 

Dazu gehören selbst produzierte Videos zu zahlreichen Themen wie Stromerzeuger, technische Hilfeleistung, Motorkettensägen und zugehörige Schutzausrüstung, Fahrerbelehrung, Erste-Hilfe und vieles mehr. 

Auch der Grundausbildungslehrgang der Freiwilligen Feuerwehr konnte schon von diesem Verfahren profitieren.


Mit Hilfe ihres Smartphones, Computers oder Tablets können die Teilnehmer/Innen ohne großen Aufwand an den Lehrveranstaltungen teilnehmen. 

Oberstes Ziel ist, trotz des Kontaktverbotes die Kameradinnen und Kameraden auch weiterhin für den Feuerwehrdienst zu motivieren.

Im Hintergrund leisten die Ausbilder umfangreiche Vorbereitungsarbeit. Mit viel Engagement werden die Ausbildungsinhalte zusammengestellt, abgefilmt und zu einem fertigen Lehrvideo zusammengeschnitten. 

Wie im Einsatz arbeiten auch hier die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Einheiten mit der Hauptwache Hand in Hand. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Während des Onlineunterrichts haben die Teilnehmer/Innen die Möglichkeit im Chat Fragen an das Ausbilderteam zu stellen: diese können dann direkt beantwortet werden. In einer Cloud werden alle Lehrfilme zur Verfügung gestellt und können zeit- und ortsunabhängig angeschaut werden.

Im Anschluss an den „offiziellen Teil“ bleibt auch Zeit für den Austausch untereinander, denn auch die Kameradschaftspflege darf - auf digitalem Wege - nicht zu kurz kommen. Im echten Leben treffen sich die Kameradinnen und Kameraden momentan nur im Einsatz, worunter das Miteinander leidet.


Aktuell produzieren die Kameraden der Hauptwache einen Lehrfilm zum Thema Atemschutz: Bei der Feuerwehr Viersen wird auf ein anderes Atemschutzsystem (von Normal- auf Überdruck) umgestellt. In Form einer Videosequenz werden die Einsatzkräfte über die Änderungen bei Technik und Abläufen informiert und geschult. 

Auch in den kommenden Wochen werden weitere Lehrfilme produziert und den Einsatzkräften zur Verfügung gestellt. 

Die Feuerwehr Viersen will auch künftig an diesem Format festhalten. 

So können wir neben den Übungsdiensten – zu denen wir uns hoffentlich bald wieder persönlich treffen können – auch online Aus- und Fortbildung durchführen.

Fotos: Feuerwehr Viersen

Modernste Technik im Löschzug Süchteln

Etwas früher als geplant hat die Stadt Viersen eine weitere neue Drehleiter für die Feuerwehr Viersen beschafft. Nach umfangreichen Schulungen hat der Löschzug Süchteln jetzt ein Fahrzeug mit modernster Technik.

https://www.viersen.de/de/mitteilung/auf-neuestem-stand/

Achtung: Lebensgefahr! Eisflächen nicht betreten!

Auf Grund der anhaltenden Minustemperaturen gefrieren die stehenden Gewässer im Stadtgebiet und es bilden sich dünne Eisschichten.

Die Feuerwehr warnt davor, die Eisflächen zu betreten. Sie sind zu dünn und es besteht akute Einbruchgefahr!

Bitte klären Sie auch Ihre Kinder über die Gefahren der Eisflächen auf.

Sollte doch einmal jemand einbrechen, wählen Sie sofort die 112 und holen Sie Hilfe. Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr!

Foto: Feuerwehr Viersen

Europäischer Tag des Notrufs

Im Jahr 1969 wurde in Deutschland die Nummer 112 zum einheitlichen Notruf für die Feuerwehr und in vielen Bundesländern auch für den Rettungsdienst.

Im Jahr 1991 wurde auf Ebene der Europäischen Union festgelegt, dass in allen Mitgliedsländern und auch in Teilen von Russland die 112 eine einheitliche europäische Notrufnummer bildet.

Vor über 10 Jahren der 11.2. zum Tag des Europäischen Notrufs erklärt. An diesem Tag wird an die gemeinsame Nummer 112 erinnert.

Wählt man diese Nummer im Kreis Viersen, kommt man in der Leitstelle des Kreises Viersen aus. Diese befindet sich auf der Feuerwache an der Gerberstraße. Dort versehen täglich mindestens vier Disponenten ihren Dienst. Bei besonderen Lagen (Unwetter, Fund einer Weltkriegsbombe,…) können dienstfreie Kräfte alarmiert werden und weitere Notrufabfrageplätze besetzen.

Manchmal kann es dazu kommen, dass so viele Anrufe gleichzeitig eingehen, dass die Annahme etwas dauert. Geraten Sie nicht in Panik, hören Sie auf die Bandansage und warten ab, bis ihr Notruf entgegengenommen wird.

Bei der Abfrage des Notrufs gibt es ein Schema: Die 5 W- Fragen:

WO ist es passiert? Nennen sie dann bitte die Stadt und die Straße

WER ruft an?

WAS ist passiert?

WIE VIELE Betroffene?

Warten auf Rückfragen?