Aktuelles 2026
125 Jahre Berufsfeuerwehr Mönchengladbach Herzlichen Glückwunsch!
Eine Delegation der Feuerwehr Viersen mit unserem Leiter Frank Kersbaum nahm an den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach teil.
Neben vielen interessanten Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern des VdF NRW stand insbesondere der persönliche Austausch mit dem Leiter der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach, Dirk Schattka, im Mittelpunkt.
Die Feuerwehr Viersen und die Berufsfeuerwehr Mönchengladbach verbindet seit Jahrzehnten eine enge, vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit, die wir auch künftig gemeinsam weiter ausbauen werden.
Wir gratulieren der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach herzlich zu ihrem 125-jährigen Bestehen, bedanken uns für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und freuen uns auf viele weitere Jahre guter Partnerschaft.
Auf die nächsten 125 Jahre – gemeinsam für die Sicherheit der Menschen in unserer Region! 🚒🤝
Hohes Einsatzaufkommen für den Rettungsdienst
Am Samstag (27.6.) kam es aufgrund der anhaltenden Hitze zu einem deutlich erhöhten Einsatzaufkommen für den Rettungsdienst in der Region.
Allein im Stadtgebiet Viersen – einschließlich Dülken, Süchteln und Boisheim – wurden 75 Rettungsdiensteinsätze verzeichnet. Ein Großteil davon stand im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen.
Zur Bewältigung des erhöhten Einsatzaufkommens wurden die Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes durch Kräfte aus dem Kreisgebiet sowie ehrenamtliche Hilfsorganisationen unterstützt. An mehreren Einsatzstellen war zudem die Feuerwehr zur technischen Unterstützung im Einsatz.
☀️ Gesund durch die heißen Tage – unsere Tipps:
💧 Regelmäßig Wasser trinken – nicht erst bei Durst.
🧢 Leichte Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen.
🌳 Mittagssonne meiden und Schatten aufsuchen.
🏠 Wohnung tagsüber kühl halten, morgens und abends lüften.
🥗 Leichte, wasserreiche Mahlzeiten bevorzugen.
🏃 Körperliche Anstrengung möglichst in die Morgen- oder Abendstunden verlegen.
👵 Besonders auf ältere Menschen, Kinder und chronisch Erkrankte achten.
⚠️ Warnzeichen eines Hitzenotfalls: Schwindel, Verwirrtheit, starke Kopfschmerzen oder Bewusstseinsstörungen. Wählen Sie in einem Notfall sofort den Notruf 112.
🙏 Die Feuerwehr Viersen bedankt sich bei allen Einsatzkräften des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Hilfsorganisationen für ihren engagierten und unermüdlichen Einsatz.
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Löschzug Dülken beim Kindertag
Beim Kindertag in Dülken waren der Löschzug und die Jugendfeuerwehr- Gruppe Dülken mit einem Stand vertreten und konnte zahlreichen Kindern und Erwachsenen die Arbeit der Feuerwehr präsentieren.
Großes Interesse weckte das Löschfahrzeug. Die Kinder hatten die Möglichkeit das Fahrzeug aus nächster Nähe zu erkunden und sich die verschiedenen Geräte und Ausrüstungsgegenstände erklären zu lassen. Auch viele Erwachsene nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über die Arbeit der Feuerwehr zu erfahren.
Ein weiterer Programmpunkt war unser Rauchdemohaus. Anhand des Modells wurde erklärten, was alles in einem Haus passieren kann, welche Brandgefahren es gibt und wie sich Rauch im Brandfall in einem Gebäude ausbreitet und welche wichtige Rolle Rauchmelder für die Sicherheit in den eigenen vier Wänden spielen.
Besonders beliebt bei den Kindern war das Wasserspiel. Mit einem Feuerwehrstrahlrohr konnten sie auf Flammenziele zielen und diese mit Wasser „löschen“. Dabei waren Geschicklichkeit und Treffsicherheit gefragt, während gleichzeitig spielerisch ein Bezug zur Feuerwehrarbeit hergestellt wurde.
Feuerwehr Viersen nimmt am Leistungsnachweis teil
Am 13. Juni nahm die Feuerwehr Viersen mit Kräften aus dem Löschzug Süchteln sowie dem Löschzug Viersen am Leistungsnachweis der Feuerwehren des Kreises Viersen beim LZ Kempen - Feuerwehr Kempen teil.
Der Löschzug Süchteln war in diesem Jahr zum 40. Mal dabei und stellte zwei Gruppen, der Löschzug Viersen eine weitere Gruppe. Insgesamt galt es, vier Aufgaben erfolgreich zu absolvieren.
Beim Löschangriff mussten die Gruppen einen festgelegten Einsatzaufbau innerhalb einer vorgegebenen Zeit von fünf Minuten durchführen. An der nächsten Station wurden die Kenntnisse der Feuerwehrangehörigen im Bereich Knoten und Stiche geprüft. Ein weiterer Bestandteil des Leistungsnachweises war die Durchführung einer Reanimation nach aktuellen Standards. Zum praktische Teil kam ein schriftlicher Fragenteil mit feuerwehrtechnischen und allgemeinen Themen.
Alle teilnehmenden Gruppen meisterten die gestellten Aufgaben mit viel Engagement, Fachwissen und Teamarbeit.
Der Leistungsnachweis bietet den Feuerwehrangehörigen die Möglichkeit ihre Kenntnisse und Fertigkeiten regelmäßig zu überprüfen und zu vertiefen sowie den kameradschaftlichen Austausch zwischen den Feuerwehren des Kreises zu fördern.
Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Gruppe Dülken
Am vergangenen Wochenende führte die Jugendfeuerwehr Viersen, Gruppe Dülken, ihren diesjährigen Berufsfeuerwehrtag durch. Dabei konnten die Jugendlichen einen spannenden und abwechslungsreichen 24-Stunden-Dienst erleben, bei dem realitätsnahe Einsatzszenarien und das Miteinander im Mittelpunkt standen.
Der Dienst begann um 08:00 Uhr mit der Fahrzeugübernahme, der Einteilung der Besatzungen sowie der Reinigung und Kontrolle der Einsatzfahrzeuge und Geräte. Danach ließ der erste Einsatz nicht lange auf sich warten. Gegen kurz nach 09:00 wurden die Jugendlichen zu einer verschütteten Person alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten eine Person aus einem Erd- und Steinhügel retten und konnten die Lage erfolgreich abarbeiten.
Gegen 11:30 folgte der nächste Einsatz. Auf der Nette wurde eine Gewässerverschmutzung gemeldet. Die Jugendlichen setzten Ölsperren ein und übten so den Umgang mit Maßnahmen zum Schutz von Gewässern.
Nach dem Mittagessen um 13:00 stand bereits die nächste Herausforderung bevor. Gegen 14:30 Uhr wurden die Kräfte der Jugendfeuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw alarmiert. Mehrere verletzte Personen mussten versorgt werden. Besonders anspruchsvoll war die Rettung einer Person, die unter einem Fahrzeug eingeklemmt war, während eine weitere Person schwer in einem Pkw eingeklemmt wurde. Dieser Einsatz verlangte den Jugendlichen viel Teamarbeit und technisches Geschick ab.
Im Anschluss blieb etwas Zeit für Freizeit, bevor um 18:00 Uhr gemeinsam gegrillt wurde. Frisch gestärkt ging es um 19:30 Uhr erneut in den Einsatz. Am Berufskolleg Dülken wurde ein Kellerbrand mit vermissten Personen gemeldet. Unter „Atemschutz“ mussten die Jugendlichen die vermissten Personen suchen und retten sowie die Brandbekämpfung durchführen.
Direkt nach diesem Einsatz erfolgte ein Folgeeinsatz auf dem Mackenstein. Dort stand ein Holzstapel in Flammen, der von den Einsatzkräften zügig gelöscht werden konnte.
Den Abend ließen die Teilnehmer anschließend in gemütlicher Runde am Lagerfeuer ausklingen. Bei Marshmallows, Snacks und vielen Gesprächen wurde der kameradschaftliche Teil des Berufsfeuerwehrtages genossen.
Die Nachtruhe wurde am nächsten Morgen um 05:45 durch den letzten Alarm unterbrochen. Gemeldet wurde eine ausgelöste Brandmeldeanlage (GMA) bei Kaufland. Nach einer Erkundung konnte jedoch keine Feststellung gemacht werden, sodass der Einsatz schnell beendet wurde.
Nach diesem letzten Einsatz trafen sich alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Frühstück. Um 08:00 Uhr endete schließlich ein ereignisreicher Berufsfeuerwehrtag, der den Jugendlichen viele spannende Einblicke in den Feuerwehralltag bot. Ein besonderer Dank gilt allen Betreuern, Helfern und Organisatoren, die diesen erfolgreichen Dienst ermöglicht haben.
Besichtigung des Kreisarchivs
Einmal im Jahr organisiert der Kameradschaftsverein der Gesamtwehr einen gemeinsamen Ausflug für die Ehrenabteilungen aller Einheiten der Feuerwehr Viersen.
In diesem Jahr trafen sich die Kameraden zu einer Besichtigung des Kreisarchivs in Dülken. Nach der Begrüßung durch die Leitung der Feuerwehr zeigte eine Mitarbeiterin während einer knapp einstündigen Führung nicht nur den öffentlichen Bereich, sondern erläuterte auch den Weg eines Dokuments – von der Anlieferung über die „Quarantäne“ zur Abwehr möglicher Schädlinge, die Restaurationsabteilung bis hin zu den Archivmagazinen, dem eigentlichen Lagerort der Dokumente.
In dem modernen Gebäude aus dem Jahr 2022 werden auch einige historische Dokumente aus der Geschichte der Viersener Wehr archiviert. Dazu gehört beispielsweise ein Stammbuch zum 30-jährigen Bestehen der Feuerwehr Viersen aus dem Jahr 1896.
Im Anschluss wurden die Kameraden am Gerätehaus Süd auf der Berliner Höhe mit kühlen Getränken, leckerem Grillgut und selbst gemachten Salaten versorgt.
Wir bedanken uns bei Walter Schriefers und Tanja Werrmann für die Organisation des Ausflugs sowie bei der Mitarbeiterin des Kreisarchivs für die spannenden Einblicke.
Realbrandausbildung für die Feuerwehr Viersen
Am zweiten Maiwochenende (9. und 10. Mai) fand auf dem Gelände der Hauptfeuer- und Rettungswache an der Gerberstraße eine ganz besondere Ausbildung statt.
Die Firma Feuercon war mit ihren Brandcontainern zur praxisnahen Realbrandausbildung nach Viersen gekommen.
Nach einer Sicherheitseinweisung durch das Trainerteam ging es zunächst in die Wärmeerfahrung. Dabei konnten die Teilnehmenden die unterschiedlichen Phasen vom Entstehungsbrand bis hin zum Vollbrand beobachten. Anschließend wurde auch die Rauchgasdurchzündung praxisnah demonstriert. Die Trainer zeigten den Einsatzkräften verschiedene Möglichkeiten, sich vor diesem gefährlichen Brandphänomen zu schützen.
Danach wurde den Teilnehmenden das richtige Ablegen der Schutzkleidung nach dem Brandeinsatz vermittelt, um den Kontakt mit Schadstoffen aus den Rauchgasen so gering wie möglich zu halten.
Außerdem wurde das Erlebte ausführlich nachbesprochen.
In der zweiten Runde hatten die Feuerwehrleute die Möglichkeit, eine heiße und verrauchte 60-Quadratmeter-Wohnung nach dem aktuellen Konzept „Brandbekämpfung zur Menschenrettung“ praxisnah abzusuchen. Auch hier gab es eine individuelle Nachbesprechung mit Tipps und Tricks der erfahrenen Trainer.
Allen Teilnehmenden hat diese Ausbildung großen Spaß gemacht. Gleichzeitig konnten sie sich hervorragend auf den Einsatzfall vorbereiten und wichtige praktische Erfahrungen sammeln.
Ein besonderer Dank gilt dem Trainerteam sowie der Ausbildungsabteilung für die Durchführung dieser eher seltenen Fortbildungsveranstaltung.
Finanziert wurde diese Fortbildung aus dem Erbe eines Viersener Bürgers, der der Feuerwehr und dem Rettungsdienst für solche Zwecke eine größere Summe hinterlassen hat.
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Besuch der neuen Wache
der Flughafenfeuerwehr Düsseldorf
Im Rahmen eines Ausflugs besuchte die Jugendfeuerwehr Gruppe Dülken die neue Wache der Flughafenfeuerwehr Düsseldorf.
Zu Beginn wurden die Mitglieder herzlich empfangen und erhielten eine informative Führung durch die neue Wache. Dabei wurde erläutert wie der Alltag der Flughafenfeuerwehr organisiert ist und welche besonderen Herausforderungen bei Einsätzen auf dem Flughafengelände bestehen. Besonders interessant war die Erklärung der strengen Sicherheitsvorschriften sowie der schnellen Einsatzbereitschaft, die am Flughafen jederzeit gewährleistet sein muss.
Im Anschluss an die Führung hatten die Jugendlichen die Gelegenheit die verschiedenen Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe zu besichtigen. Die großen und speziell ausgestatteten Löschfahrzeuge beeindruckten durch ihre Technik und Leistungsfähigkeit. Besonders das Flugfeldlöschfahrzeug „Panther“ hinterließ einen bleibenden Eindruck. Dieses Spezialfahrzeug ist für den Einsatz auf Flughäfen konzipiert und verfügt über enorme Löschkapazitäten sowie eine hohe Geschwindigkeit, um im Ernstfall schnell jeden Punkt des Flugfeldes erreichen zu können. Die Teilnehmenden erfuhren, welche technischen Besonderheiten der Panther besitzt und welche wichtige Rolle er bei der Brandbekämpfung auf dem Flughafen spielt.
Ein weiteres Highlight des Besuchs war der Fahrzeugsimulator des Panthers. Hier durften die Mitglieder der Jugendfeuerwehr selbst ausprobieren, wie es sich anfühlt, ein Einsatzfahrzeug unter realistischen Bedingungen zu steuern. Diese Erfahrung vermittelte auf anschauliche Weise wie viel Konzentration und Können im Einsatz erforderlich sind.
Der Besuch der neuen Wache der Flughafenfeuerwehr Düsseldorf war für alle Beteiligten ein lehrreiches und zugleich aufregendes Erlebnis. Die Jugendfeuerwehr Gruppe Dülken konnte viele neue Eindrücke gewinnen und ihr Wissen über die Arbeit der Feuerwehr erweitern. Ein besonderer Dank gilt einem Kameraden des Löschzuges Dülken der dort arbeitet und einem seiner Kollegen der Flughafenfeuerwehr für die freundliche Betreuung und die interessante Gestaltung des Besuchs.
Sicherheitstipps zum 1. Mai
Erhöhte Brandgefahr trotz „grünem“ Frühjahr
Der Deutscher Wetterdienst meldet für den 1. Mai erstmals in diesem Jahr eine hohe Gefahrenstufe im Graslandfeuerindex (Stufe 4 von 5) für unsere Region.
Wichtig zu wissen:
Auch wenn aktuell vieles grün erscheint, sind Böden und abgestorbene Pflanzenreste durch fehlenden Regen und viel Sonne bereits stark ausgetrocknet. Dadurch kann sich Feuer schnell entzünden und ausbreiten – z. B. in Wiesen, Hecken, an Böschungen oder im Wald.
So können Sie helfen, Brände zu vermeiden:
Offenes Feuer vermeiden
• Kein Grillen oder Lagerfeuer außerhalb ausgewiesener Plätze
• Keine Pflanzenreste oder Gartenabfälle verbrennen
Rauchverbot beachten
• Keine Zigaretten oder Streichhölzer wegwerfen
Funkenflug verhindern
• Vorsicht bei Arbeiten mit Geräten im Freien
• Kein Abflämmen von Unkraut bei trockenen Bedingungen
Unsere Bitte:
Achten Sie besonders auf Ihr Verhalten im Freien. Viele Brände entstehen durch Unachtsamkeit – und sind vermeidbar.
Im Notfall wählen Sie die 112!
Ihre Feuerwehr
Gemeinsame Übung der Löschgruppen Stadtmitte und Rahser (Löschzug Viersen) sowie des Löschzuges Dülken
Am Freitag, den 24. April, fand eine gemeinsame Übung auf einem derzeit ungenutzten Industriegelände am Lichtenberg statt.
Angenommen wurde ein Kellerbrand mit mehreren vermissten Personen in einem weitläufigen Kellergeschoss – eine Lage, die für die Einsatzkräfte mit besonderen Herausforderungen verbunden ist.
Zusätzlich stellte die Zusammenarbeit zweier ehrenamtlicher Löschzüge eine eher seltene Konstellation dar. Umso erfreulicher war es zu sehen, dass die Zusammenarbeit reibungslos funktionierte. Verbesserungsmöglichkeiten wurden im Anschluss gemeinsam mit den Ausbildern besprochen und ausgewertet.
Ein besonderer Dank gilt neben dem Vorbereitung Team natürlich auch dem Eigentümer des Geländes, der diese Übung ermöglicht hat.
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Girlsday 2026
Am Donnerstag war Girls’Day – und wir durften neun motivierte Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren bei uns begrüßen.
Unsere Kolleginnen und Kollegen haben ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt: Neben einer Führung durch die Feuer- und Rettungswache konnten die Teilnehmerinnen auch selbst aktiv werden.
Ob Geschicklichkeitsübungen mit dem hydraulischen Spreizer, das „Zerlegen“ eines Autos mit der Rettungsschere, das Löschen echter Flammen mit dem Feuerlöscher oder der Ausblick von der Drehleiter – es gab viel zu entdecken. Auch die Atemschutzstrecke, das Aufziehen von Medikamenten in Spritzen und das Legen eines Zugangs im Übungsarm standen auf dem Plan.
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Mehr Platz für den Löschzug Boisheim
Mit einem symbolischen Spatenstich haben am Donnerstag, 16. April 2026, die Arbeiten für eine Erweiterung des Feuerwehr-Gerätehauses Boisheim begonnen. Bis zum Frühherbst entsteht hier eine weitere Halle, die die 2015 in Betrieb genommene Anlage ergänzt.
Die dritte Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes enthielt klare Hinweise der externen Experten: Der Löschzug Boisheim der Feuerwehr Viersen braucht mehr Platz. Seit dem Umzug ins Feuerwehrgerätehaus an der Dilkrather Straße ist nicht nur die Jugendfeuerwehr gewachsen. Ein im Zuge der Energiemangellage 2022 beschaffter Stromgenerator braucht Platz. Gerätschaften für Vegetationsbrände müssen untergebracht werden. Auch ein weiteres Fahrzeug, eines der beiden Viersener All Terrain Vehicles (ATV), soll Platz in Boisheim finden.
Die Feuerwehr Viersen hat daraufhin konkrete Anforderungen an einen Erweiterungsbau formuliert. Die Unternehmensgruppe von Rüdiger Schmitz, die bereits das Feuerwehrgerätehaus Boisheim für die Stadt errichtete, setzte die Vorgaben der Feuerwehr in konkrete Pläne um. Insgesamt 265.000 Euro sind für den Bau veranschlagt.
Die neue Halle entsteht zwischen dem bestehenden Gerätehaus und der Nette. Das Tor zur Dilkrather Straße ist mit den vorhandenen Toren baugleich. Die stützenfreie Halle ist rund 7 mal 13 Meter groß und 5,3 Meter hoch. Im Inneren bietet sie 81,5 Quadratmeter Platz. Neben dem Tor entsteht zusätzlich vor dem Anbau eine Stellfläche für das Notstromaggregat. Ein direkter Zugang verbindet die Halle im Gebäudeinneren mit dem Rest des Gerätehauses.
Beim Spatenstich für den Anbau sagte Rüdiger Schmitz, er rechne mit einer Fertigstellung des Gebäudes im Frühherbst. Bürgermeister Christoph Hopp und Beigeordneter Ertunç Deniz betonten in kurzen Ansprachen, dass die Stadt das Engagement der freiwilligen Feuerwehrleute sehr wertschätze und darum darauf achte, dass den Kräften gutes Material und angemessene Räume zur Verfügung stehen. Feuerwehrchef Frank Kersbaum lobte die Boisheimer Wehr. Er verwies darauf, dass im aktuellen Grundlehrgang der Feuerwehr Viersen von 20 Teilnehmenden 7 aus Boisheim kommen.
Gemeinsam. Stark. Einsatzbereit
Ein Rückblick auf vergangenen Samstag (11.4.) und auf die Großübung des ABC-Zuges West, die gezeigt hat, was möglich ist, wenn Kräfte zusammenarbeiten.
Die Feuerwehr Nettetal, die Feuerwehr Niederkrüchten, die Feuerwehr Viersen und das DRK OV Viersen haben gemeinsam trainiert, um im Ernstfall schnell, sicher und professionell helfen zu können.
Unterschiedliche Organisationen, verschiedene Aufgaben, viele engagierte Menschen und trotzdem ein gemeinsames Ziel: schützen, helfen und füreinander da sein.
Solche Übungen sind mehr als Training. Sie schaffen Vertrauen, stärken Abläufe und verbinden Menschen, die sich im Einsatz aufeinander verlassen müssen.
Genau dieser Zusammenhalt macht den Unterschied, wenn jede Sekunde zählt.
Für die Sicherheit der Menschen im Kreis Viersen und in unseren Städten und Gemeinden geben wir gemeinsam alles. Tag für Tag, rund um die Uhr. Weil Hilfe dort ankommen muss, wo sie gebraucht wird.
Text: Pressesprecher der Feuerwehren des Kreises Viersen
Bilder: Pressesprecher der Feuerwehren des Kreises Viersen
Maschinistengrundlehrgang der Feuerwehren im Kreis Viersen
In den letzten Wochen wurden 24 Einsatzkräfte aus allen Wehren des Kreises Viersen durch den Lehrgangsleiter Willi Lehnen und sechs weiteren Kreis-Ausbildern in die Aufgabenfelder eines Maschinisten eingewiesen.
Sowohl in Theorie, als auch in Praxis wurden verschiedenste Aufgaben beleuchtet. So wurden in einer Stationsausbildung die Bedienung von Geräten und Aggregaten geübt, z. B. Hochleistungslüfter, Stromaggregate, Fahrzeugpumpen usw.
Die Wasserförderung über eine lange Wegstrecke, wurde geübt, dabei lobte Lehnen die Neuanschaffung des Kreises Viersen, eine Simulationsanlage für bis zu zwei Km Schlauch. Jetzt entfällt das langwierige Auf und Abbauen der B Schläuche, es reichen 80 Meter und man kann sich auf den Betrieb der Pumpen konzentrieren. Immer wieder wurde in den letzten Wochen die Benutzung, in verschiedene Situationen, mit den Fahrzeugpumpen geübt.
Zudem wurde das sichere Führen eines Fahrzeugs trainiert und das Fahren in einer Kolone.
Die Ausbilder, um Willi Lehnen, zeigten sich sehr zufrieden mit den Prüfungsergebnissen und gratulierten allen 24 Mitgliedern der Feuerwehren zum bestandenen Lehrgang.
Text: Pressesprecher der Feuerwehren des Kreises Viersen
Bilder: Pressesprecher der Feuerwehren des Kreises Viersen
Neue Truppführer für den Kreis Viersen
Für 31 Feuerwehrangehörige aus dem Kreis Viersen endete am heutigen 28. März 2026 ein bedeutender Abschnitt ihrer Laufbahn: der Truppführerlehrgang.
Fünf anspruchsvolle Wochen mit theoretischem Unterricht, praxisnahen Übungen und intensiver Teamarbeit prägten die Ausbildung. Auf dem Lehrplan standen unter anderem Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Baukunde sowie rechtliche Grundlagen – stets mit dem Ziel, künftig Verantwortung für einen eigenen Trupp im Einsatz zu übernehmen.
Den Abschluss bildete die praktische Prüfung auf dem Gelände der Grundschulen an der Wiesenstraße in Kempen. Unter realitätsnahen Bedingungen – mit verrauchten Räumen, verletzten Personen und dem Einsatzstichwort „Feuer – Menschenleben in Gefahr“ – konnten die Teilnehmer ihr erlerntes Wissen unter Beweis stellen.
Durch den regelmäßigen Rollenwechsel innerhalb der Gruppen hatte jeder die Möglichkeit, Führungsverantwortung zu übernehmen und wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln.
Einsatzkräfte folgender Gemeinden haben daran teilgenommen:
Brüggen (3)
Grefrath (2)
Kempen (5)
Nettetal (4)
Niederkrüchten (3)
Schwalmtal (3)
Tönisvorst (1)
Viersen (5)
Willich (5)
Ein besonderer Dank gilt den 11 Ausbildern, die diesen Lehrgang mit großem Engagement, Erfahrung und Fachkompetenz begleitet haben.
Herzlichen Glückwunsch an alle neuen Truppführer! Wir wünschen euch stets sichere Einsätze, einen kühlen Kopf und viel Erfolg in eurer neuen Funktion.
Text: Pressesprecher der Feuerwehren des Kreises Viersen
Bilder: Pressesprecher der Feuerwehren des Kreises Viersen
Erfolgreiche praktische Pürfung in Viersen
17 Feuerwehrleute – darunter 3 Frauen – aus allen ehrenamtlichen Einheiten haben heute (Samstag, 28.03.) ihre praktische Prüfung erfolgreich gemeistert.
In den vergangenen sechs Wochen haben
sie sich intensiv auf diesen Moment vorbereitet – mit Theorie und ganz viel Praxis.
Im Herbst geht es weiter mit dem zweiten Teil der Grundausbildung, bevor sie in den Einsatzdienst starten.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Ein großes Dankeschön auch an das Ausbilderteam für die engagierte und praxisnahe Ausbildung.
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Marc (15) aus Boisheim hat Leukämie und braucht Hilfe
Große Registrierungsaktion am 14. März in Boisheim
Während andere Teenager Zukunftspläne schmieden, muss der 15-jährige Marc aus dem Kreis Viersen um sein Leben kämpfen. Der Realschüler benötigt dringend eine Stammzellspende. Um eine passende Spenderin oder einen passenden Spender zu finden, setzt das kleine Dorf Boisheim unter Koordinationsleitung der Feuerwehr Boisheim mit allen Boisheimer Vereinen und Organisationen sowie den Schützen der St. Udalricus Bruderschaft Dülken gemeinsam mit der DKMS alle Hebel in Bewegung und organisieren eine große Registrierungsaktion.
Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, hat am 14. März 2026 bei der Feuerwehr Boisheim die Chance, sich zu registrieren und vielleicht ein Leben zu retten.
Wer an dem Tag keine Zeit hat, kann sich über dkms.de/fuerMarc ein Registrierungsset nach Hause bestellen.
Angefangen hatte alles in den Osterferien letzten Jahres mit einem unglücklichen Sprung vom 3-Meter-Brett und der Landung auf der Seite. Die Schmerzen hielten ein paar Tage an, doch kurz darauf ging der aktive Junge schon wieder zum geliebten Handballtraining. Nach einem Monat bekam er jedoch wieder schlecht Luft. Der Kinderarzt hat den Orthopäden hinzugezogen, doch die Untersuchungen und das Röntgen waren unauffällig. Hinzu kamen Schmerzen in Gelenken und Knochen beim Laufen, was bei einem schnell wachsenden Teenager erst einmal nicht ungewöhnlich wirkte. Im Juni konnte sich Marc dann plötzlich gar nicht mehr bewegen und der Rettungswagen musste gerufen werden. Es folgte eine Odyssee, bis die Kinderärztin im November schließlich eine Vermutung hatte. Der Bluttest bestätigte den schlimmen Verdacht: Leukämie. Marc wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo er aktuell auf eine passende Stammzellspende wartet.
Die Diagnose stellt das Leben des lebensfrohen Teenagers und seiner Familie völlig auf den Kopf!
„Marc ist erst 15 Jahre alt und muss schon so unglaublich tapfer sein. Er sollte unbeschwert Handball spielen und Zukunftspläne schmieden dürfen. Er hatte schon einen Praktikumsplatz und konkrete Ausbildungspläne als Elektriker. Berufliche Ziele.
Stattdessen muss er sich mit einer so ernsten Erkrankung auseinandersetzen. Das sollte er nicht tun müssen“, sagt sein Vater Georg. „Ich hoffe, dass sich so viele Menschen wie möglich registrieren. Selbst wenn die Registrierungen nicht mit Marc kompatibel sind, dann freut sich eine andere Familie darüber. Marc ist den mutigen Schritt in die Öffentlichkeit gegangen, um auch anderen zu helfen. Lasst uns jetzt auch alle mutig sein und mitmachen.“
Die beste Therapie ist aus Sicht seiner Ärzte eine Knochenmarktransplantation. Doch dafür muss es – irgendwo auf der Welt – einen passenden Spender geben, der dieselben Gewebemerkmale hat. Um seinen genetischen Zwilling zu finden, müssen möglichst viele Menschen registriert sein.
Deshalb rufen die Boisheimer Vereine, die Feuerwehr Boisheim, die Schützen der St. Udalricus Bruderschaft gemeinsam mit der DKMS dazu auf, sich als potenzielle Stammzellspender:innen zu registrieren. Wer jetzt helfen möchte, gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann sich vor Ort binnen 15 Minuten als Stammzellspender:in registrieren lassen:
Registrierungsaktion „Damit Marc eine Zukunft hat“
Am 14.03.2026 von 10:00 bis 15:00 Uhr
Bei der Feuerwehr Boisheim Dilkrather Straße 2, 41751 Viersen
„Für uns als Feuerwehr stand es außer Frage, dass wir helfen und alle Hebel in Bewegung setzen“, sagt Christian Zerner, stellvertretender Löschzugführer des Löschzugs Boisheim. „Wir hoffen, dass sich am Samstag zahlreiche Menschen registrieren und Marc so schnell wie möglich einen passenden Spender findet.“
Wer keine Zeit hat vorbeizukommen, kann sich in nur wenigen Minuten über dkms.de/fuerMarc das Registrierungsset nach Hause schicken lassen. Anschließend werden die Gewebemerkmale im Labor bestimmt. Achtung: Spender:innen, die bereits registriert sind, müssen nicht erneut teilnehmen.
Nach Abschluss der Registrierung stehen die pseudonymisierten Daten für die weltweite spendersuche zur Verfügung. Eine Stammzellspende ist ab dem 18. Geburtstag und bis zum 61. Lebensjahr möglich. Besonders wichtig sind junge Spender:innen, denn aus medizinischen Gründen werden sie häufiger für eine Stammzellentnahme angefragt.
Auch eine Geldspende kann Leben retten, denn der gemeinnützigen DKMS entstehen für die Neuaufnahme jeder Spenderin oder jedes Spenders Kosten in Höhe von 50 Euro.
DKMS SpendenkontoEmpfänger: DKMS Donor Center gGmbH
IBAN: DE26 7004 0060 8987 0009 78
Verwendungszweck: Marc
Aufgaben und Erwartungen gewachsen
Die Feuerwehr Viersen blickt auf ein Jahr zurück, das geprägt war von großem Engagement, hoher Einsatzbereitschaft und vielfältigen Herausforderungen. Frank Kersbaum, Leiter der Feuerwehr, sagte bei der Generalversammlung der Viersener Wehr: „Die Anforderungen an die Feuerwehr nehmen kontinuierlich zu. Unsere Ressourcen müssen gezielt eingesetzt werden – sachgerecht, rechtssicher und nachhaltig.“
In seiner Rede erinnerte Frank Kersbaum daran, dass jedes Mitglied der Feuerwehr Viersen auch 2025 Tag für Tag für den Dienst für die Menschen in Viersen bereitstand, „verlässlich, professionell und mit einem hohen persönlichen Einsatz“. Feuerwehr sei weit mehr als Organisation, Technik und Einsatzstatistik. Feuerwehr sei gelebte Gemeinschaft: „Das Gerätehaus ist nicht nur Standort für Fahrzeuge und Technik – es ist Begegnungsstätte, Austauschort und ein Stück Heimat.“
Der Leiter der Feuerwehr Viersen sprach die wachsenden Anforderungen an die Feuerwehr an. Um das hohe Vertrauen der Menschen zu sichern, müsse die Feuerwehr sich auf ihre originären Aufgaben konzentrieren:
Gefahrenabwehr, Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und Mitwirkung im Bevölkerungsschutz.
Die Feuerwehr handele dabei mit klaren Zuständigkeiten, auf der Grundlage rechtlicher Vorgaben und entsprechend ihrer fachlichen Qualifikation. Mit Blick auf die weltpolitischen Entwicklungen sagte Kersbaum: „Sicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – sie kann nicht allein durch die Feuerwehr gewährleistet werden.“
Trotz aller Herausforderungen blicke die Feuerwehr mit Zuversicht nach vorn: „Mit engagierten Angehörigen, mit Unterstützung aus Politik und Verwaltung und mit dem Vertrauen der Bevölkerung werden wir auch die kommenden Aufgaben meistern – strukturiert, verantwortungsvoll und mit klarem Fokus auf unseren Auftrag.“
Bürgermeister Christoph Hopp, der erstmals zur Generalversammlung sprach, sagte, der Dienst in der Feuerwehr sei gelebte Solidarität. Die Bereitschaft, sich selbstlos für andere Menschen einzusetzen, sei in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich. Die Stadt unterstütze dabei mit der erforderlichen Ausrüstung und der nötigen Infrastruktur. Feuerwehr sei für alle Beteiligten, auch in der Kommunalpolitik, nicht nur Pflichtaufgabe, sondern eine Herzensangelegenheit.
Hopp sprach besonders die Jugendfeuerwehr an. Das Engagement dort seit in starkes Signal für die Stadtgemeinschaft, sagte er: „Sie tragen aktiv zur Verbesserung unserer Gesellschaft bei.“ Er hoffe, dass dieses Angebot weitere junge Menschen anstecke, ein lebendiger Teil der Feuerwehrfamilie werden zu wollen.
Kreisbrandmeister Simon Fritsch, dessen Heimatwehr die Feuerwehr Viersen ist, lobte die Zusammenarbeit der Wehren im Kreis. Die Feuerwehr sei ein Netz von engagierten Menschen, die über den kommunalen Tellerrand hinausblickten.
Zahlen, Daten, Fakten (für das Jahr 2025; in Klammen Vorjahreswerte)
Personal:
Hauptamtliches Personal 131 (122)
davon Rettungsdienst 36 (33)
Ehrenamtliche Mitglieder 438 (444)
Unterstützungsabteilung 11 (11)
Einsätze:
Brände 315 (317)
Technische Hilfeleistungen 710 (825)
Rettungsdienst (gerundet) 15.500 (15.500)
Ehrungen:
Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehren NRW für langjährige Mitgliedschaft 10 Jahre (Bronze): Malte Kremers, Marc Mergenthal, Liridon Shala (alle Löschzug Viersen), Lars Vogelbein (Löschzug Dülken) und Michael Hermans (Löschzug Süchteln)
40 Jahre (Silber): Michael Lammertz, Michael Ross (Löschzug Viersen), Jakob Zanders (Löschzug Süchteln), Axel Geneschen und Guido van Helden (Löschzug Dülken)
50 Jahre (Gold): Klaus Pollin (Löschzug Viersen), Norbert Brötsch (Löschzug Süchteln) und Lutz Kuckelkoren (Löschzug Boisheim)
Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen
25 Jahre (Silber): Andreas Schinken (Löschzug Dülken), Patrick van den Borst, Michael Schroers (Löschzug Viersen), Christian Beckers (Löschzug Süchteln)
35 Jahre (Gold): Georg Heitzer, Heiner Hermans, Frank Schönkes, Marcel Wauters (Löschzug Süchteln), Ingo Krienen, Bastian Magolei, Melanie Tüllmann, Michael Nöllner, André Lammertz (Löschzug Viersen), Christian Kutscheidt (Löschzug Dülken), Helga Theveßen (Unterstützungsabteilung).
Neuer Einsatzleitwagen
Die Feuerwehr Viersen hat einen neuen Einsatzleitwagen (ELW) in Dienst gestellt.
Der Einsatzleitwagen dient dabei als mobile Einsatzzentrale direkt vor Ort. Die Besatzung arbeitet für den Einsatzleiter koordiniert die eingesetzten Kräfte, dokumentiert und stellt eine reibungslose Kommunikation zur Leitstelle sicher.
Das neue Fahrzeug basiert auf einem Iveco-Fahrgestell und verfügt über einen Spezialaufbau der Firma GSF, der exakt auf die Wünsche der Feuerwehr zugeschnitten wurde. Im Inneren ist der ELW mit modernster Führungs- und Kommunikationstechnik ausgestattet, um Informationen schnell zu erfassen, auszuwerten und weiterzugeben.
Herzstück des Fahrzeugs sind zwei voll ausgestattete Funkarbeitsplätze. Von hier aus werden der Funkverkehr überwacht, Einsätze dokumentiert und wichtige Informationen gebündelt. So wird sichergestellt, dass alle Einsatzkräfte jederzeit mit den richtigen Informationen versorgt sind.
Ergänzt wird der Arbeitsbereich durch einen separaten Besprechungsraum in dem es einen weiteren Computerarbeitsplatz gibt der unter anderem die Lagekarte einer Einsatzstelle führen kann. Der Raum ermöglicht Lagebesprechungen und Entscheidungsfindungen in ruhiger Atmosphäre, unabhängig vom laufenden Funkbetrieb. Gerade bei länger andauernden Einsätzen ist dies ein wichtiger Bestandteil einer strukturierten Einsatzführung.
Besetzt wird der Einsatzleitwagen durch speziell geschulte Kräfte aus allen Löschzügen der Stadt Viersen. Dadurch steht im Einsatzfall immer erfahrenes Personal zur Verfügung, das mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist.
Der neue Einsatzleitwagen ersetzt einen Mercedes Sprinter aus dem Jahr 2008, der über viele Jahre zuverlässig seinen Dienst versehen hat. Mit der Indienststellung des neuen Fahrzeugs wird die Einsatzführung technisch auf den neuesten Stand gebracht.