Einsätze 2025

Silvesterbilanz 2025

In der letzten Schicht des Jahres 2025 bewältigte die Feuerwehr Viersen mehrere Feuerwehreinsätze sowie zahlreiche Einsätze im Rettungsdienst.


Der Löschzug der Hauptwache wurde über Tag zu zwei kleineren Einsätzen aus dem üblichen Tagesgeschäft alarmiert. Zudem rückten die Einsatzkräfte zu vier silvesterbedingten Kleinbränden aus. Mehrere brennende Mülltonnen sowie glimmende Feuerwerksbatterien waren hierbei der Grund für die Alarmierungen.

Gegen 2:35 Uhr alarmierte die Kreisleitstelle den Löschzug der Hauptwache gemeinsam mit dem Löschzug Süchteln zu einem Wohnungsbrand auf der Johannisstraße. Dort brannten Mülltonnen unmittelbar neben einem Wohnhaus, sodass ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude drohte. Anwohner hatten bereits eigenständig Löschmaßnahmen eingeleitet und konnten so Schlimmeres verhindern. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug des Löschzuges Süchteln kontrollierte den Brandort und führte abschließende Nachlöscharbeiten durch.

Wie bereits in den vergangenen Jahren kam es auch diesmal vermehrt zu Bränden durch ausgebrannte Feuerwerkskörper. Im Idealfall sollten diese mit einem Eimer Wasser vollständig abgelöscht werden. Bitte sammelt Feuerwerksreste ein und lagert sie bis zum Neujahrsmittag im Freien, bevor sie in die Mülltonnen gegeben werden. So lässt sich die Brandgefahr deutlich reduzieren.

Der Rettungsdienst kümmerte sich in 24 Stunden um insgesamt 31 Einsätze. Dabei handelte es sich um sechs Krankentransporte und 25 Einsätze für den Rettungswagen (6 davon mit Notarzt). 

Ab etwa 22 Uhr befand sich der Rettungsdienst im Dauereinsatz. Insgesamt standen sechs Einsätze im direkten Zusammenhang mit dem Jahreswechsel.

Insgesamt verlief die Silvesterschicht für die Feuerwehr Viersen jedoch verhältnismäßig ruhig. Es gab keine Angriffe auf Feuerwehrkräfte oder Rettungsdienstpersonal. 

Brand in Garagenhof

 

Die Feuerwehr Viersen hat in der Nacht von Freitag auf Samstag, 19. auf 20. Dezember 2025, einen umfangreichen Brand in einem Garagenhof an der Dinsingstraße gelöscht. Zeitweise war die Bevölkerung wegen der starken Rauchentwicklung über die Nina-App gewarnt worden. 

Um 20:25 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand in einem Garagenhof an der Dinsingstraße alarmiert. Die Anlage besteht aus mehr als 120 Großgaragen. Hier sind Gewerbe- und Handwerksbetriebe angesiedelt. Außerdem sind dort Autos und Wohnmobile abgestellt. 

Da sich keine Personen in dem Bereich aufhielten, konzentrierte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung. Weil immer wieder in den Garagen gelagerte Gasflaschen explodierten, konnten die Löschmaßnahmen auch nach dem Öffnen der Garagentore nur von außen erfolgen. Dabei waren bis zu 8 C-Rohre, zwei Wasserwerfer und ein Wenderohr im Einsatz. 

Etwa zeitgleich war das Feuer so weit gelöscht, dass die Löschmaßnahmen auf 4 C-Rohre zurückgenommen wurden. Erste Einheiten konnten die Einsatzstelle wieder verlassen. Gegen 2 Uhr war der Einsatz schließlich beendet. Ein Fahrzeug mit Besatzung blieb am Ort und übernahm die Brandsicherheitswache bis in den Morgen. 

Zur Unterstützung insbesondere bei der Sicherung der Löschwasser-Versorgung sowie um den Grundschutz für das Stadtgebiet zu gewährleisten wurden Feuerwehr-Einheiten aus Nettetal, Schwalmtal und Willich nachalarmiert. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) stellte einen Rettungswagen zur Eigensicherung. Außerdem übernahm das DRK die Versorgung der Einsatzkräfte. Der ASB stellte seine an der Dinsingstraße gelegenen Räume zur Verfügung. 

Von der Feuerwehr Viersen waren alle Einheiten mit bis zu knapp 140 Kräften entweder an der Brandstelle oder im Grundschutz auf der Hauptwache im Einsatz.

Wohnungsbrand in Süchteln - eine Person über tragbare Leitern gerettet

Am frühen Mittwochmorgen (17.12.2025) gegen 04:00 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand auf der Merianstraße im Stadtteil Süchteln alarmiert. Ein Bewohner hatte zuvor eine starke Rauchentwicklung bemerkt, seine Familie gewarnt und das Gebäude rechtzeitig verlassen. Zudem machte er weitere Hausbewohner auf die Gefahr aufmerksam.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigten sich die Meldungen: Aus einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses drang starker Rauch, zudem war Feuerschein sichtbar. Eine Person im ersten Obergeschoss konnte den Rettungsweg nicht selbstständig nutzen und wurde über eine tragbare Leiter vom Balkon gerettet. Alle weiteren Bewohner hatten das Gebäude bereits eigenständig verlassen.

Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung vor und konnte das Feuer zügig löschen. Anschließend wurde das gesamte Gebäude durch weitere Trupps kontrolliert und mit einem Hochleistungslüfter entraucht.

Während des Einsatzes wurden die betroffenen Bewohner sowie mehrere Hunde vorübergehend in und an einem Mannschaftstransportfahrzeug betreut. Mehrere Personen wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst und einen Notarzt untersucht, ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten alle Bewohner – mit Ausnahme der Bewohner der brandbetroffenen Wohnung – in ihre Wohnungen zurückkehren.

Im Einsatz befanden sich die Kräfte der Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen, der Rettungsdienst sowie die Hygienekomponente der Feuerwehr Viersen.

Der Einsatz konnte gegen 06:00 Uhr beendet werden.

Kellerbrand an der Remigiusstraße

Am heutigen Abend (16.12.2025) wurde die Feuerwehr Viersen um 19:45 Uhr zu einem Kellerbrand an der Remigiusstraße alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus war es zu einem Brand im Kellerbereich gekommen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich Rauch im Keller ausgebreitet. Das Haus wurde vorsorglich evakuiert. Unter Atemschutz ging ein Trupp zur Brandbekämpfung vor und konnte das Feuer im Keller schnell löschen. Anschließend wurde das gesamte Gebäude entraucht.

Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen. Personen kamen nicht zu Schaden.

Im Einsatz waren Kräfte der Hauptwache, des Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. 

Gegen 21:10 konnte der Einsatz  beendet werden. 

Brennender PKW unter Carport - Feuer greift auf Gebäude über

Viersen. Am Samstagabend (08.11.2025) gegen 18:45 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand an der Straße „Hammer Schanze“ im Ortsteil Viersen alarmiert. Ein unter einem Carport abgestellter PKW stand in Flammen. Das Feuer hatte bereits auf den Carport übergegriffen und drohte, sich auf das angrenzende, derzeit leerstehende Wohnhaus auszubreiten.

Die Einsatzkräfte leiteten umgehend die Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren ein und konnten eine weitere Ausbreitung auf die angrenzende Garage mit Wohnhaus verhindern. Nach kurzer Zeit war das Feuer unter Kontrolle. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr blieb der Schaden vergleichsweise gering.

Nach rund 45 Minuten war der Einsatz beendet.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen sowie der Rettungsdienst.

Zwei Einsätze in Folge 

Die Nacht auf den Mittwoch endete für einige Kräfte der Feuerwehr Viersen gegen 03:00 Uhr. 

Auf dem Rader Weg in Süchteln wurde ein Feuer gemeldet. Die vor der Feuerwehr Viersen eintreffende Polizei konnte einen brennenden Holzunterstand mit eigenen Mittel soweit löschen das nur noch  Nachlöscharbeiten durchgeführt werden mussten.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. 


Bereits wenige Minuten nach dem erreichen der Wachen meldete ein Anrufer von der Flämischen Allee aus einen unklaren Feuerschein in Richtung Niers. 

Umgehend alarmierte die Kreisleitstelle die Hauptwache. Diese konnte nach kurzer Erkundung ein Feuer bei einem Recyclingbetrieb am Elkanweg feststellen. 

Dort brannten im Außenbereich grosse Mengen Holzhackschnitzel unter einer Schredderanlage.

Sofort wurde die ebenfalls gerade eingerückten Kräfte des Löschzugs Süchteln und der Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle nachalarmiert und sich Zugang zum Gelände verschafft. 

Über das Tanklöschfahrzeug wurde ein Löschangriff vorgenommen und eine längere Wasserversorgung aufgebaut. Nach Eintreffen weiterer Kräfte wurden weitere Rohre vorgenommen und das Feuer eingedämmt. 


Durch den Eigentümer wurde trotz der frühen Uhrzeit sehr schnell ein Bagger samt Fahrer gestellt, der begann den Haufen umzuschichten und auseinander zu ziehen. So konnte das Brandgut besser abgelöscht werden. 

Der Einsatz war um 08:15 Uhr beendet. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen und die Löschgruppe Stadtmitte mit dem Gerätewagen Hygiene und rund 50 Einsatzkräften.

Brand im Dachgeschoss

13.10.25- Die Feuerwehr Viersen hat in der Nacht von Montag auf Dienstag, 14. Oktober 2025, einen Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Gereonstraße gelöscht. Eine Person musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Kurz vor 23 Uhr am Montagabend wurde der Kreisleitstelle ein Brand an der Gereonstraße gemeldet. Die ersten eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Viersen stellten einen ausgedehnten Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses fest. Das Feuer drohte auf ein Nachbargebäude
überzugreifen.

Bewohner des Hauses sagten der Feuerwehr, dass noch eine Person in der Brandwohnung sei. Sofort ging ein Trupp mit einem C-Rohr über das Treppenhaus zur Menschenrettung vor. Die Person kam den Kräften eigenständig im Flur entgegen. Sie wurde dem Rettungsdienst übergeben und im weiteren Verlauf in ein örtliches Krankenhaus gefahren.

Zeitgleich zu den Löschmaßnahmen im Haus wurden die Flammen über die Drehleiter mit einem Wenderohr von außen bekämpft. Zudem wurde ein weiterer Löschzug nachgefordert. Die Feuerwehr brachte den Brand zügig unter Kontrolle.

Der zur Einsatzstelle nachgeforderte Löschzug Dülken wurde zur Hauptwache an der Gerberstraße umgeleitet. Dort stellte er den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher, solange die anderen Kräfte an der Gereonstraße im Einsatz waren.

Das Brandobjekt und die Nachbarhäuser wurden evakuiert. Die Betroffenen kamen vorübergehend in einem Bus der NEW unter. Die Menschen aus den Nachbarhäusern konnten später in ihre Wohnungen zurückkehren. Das Haus, in dem es brannte, ist zunächst unbewohnbar. Die hier wohnenden Personen wurden anderweitig untergebracht.

Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen 2 Uhr der Polizei. Diese übernimmt nun die Ermittlungen zur Brandursache.

Im Einsatz waren die Hauptwache, die Löschzüge Viersen und Dülken, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit Notarzt mit insgesamt rund 70
Kräften. 

Gasleitung bei Abbrucharbeiten beschädigt

Viersen, 6. Oktober 2025 – Am Montagvormittag wurde die Feuerwehr Viersen gegen 11:27 Uhr zu einem Einsatz in die Straße Seilerwall im Ortsteil Viersen alarmiert. Bei Abbrucharbeiten an einem leerstehenden Gebäude war eine Gasleitung beschädigt worden – Gas trat unkontrolliert aus.

Die Feuerwehr sicherte umgehend den Brandschutz und sperrte den Gefahrenbereich weiträumig ab, was zu Einschränkungen für die Anwohner führte. 

Ein alarmierter Energieversorger konnte die betroffene Leitung schnell lokalisieren und beauftragte ein Tiefbauunternehmen mit der Freilegung. Da es sich um einen einzelnen Abzweig handelte, konnte dieser durch Fachkräfte abgetrennt und fachgerecht verschlossen werden – im Anschluss bestand keine weitere Gefahr mehr. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, die Einsatzleitwagengruppe, der CBRN-Erkunder sowie der Rettungsdienst. 

Die Löschgruppen Hoser und Helenabrunn stellten währenddessen den Grundschutz im Stadtgebiet sicher. 

Vor Ort übernahmen die Hauptwache, sowie die Löschgruppen Stadtmitte und Rahser den Brandschutz. Nach etwa 45 Minuten konnte der Kräfteansatz reduziert werden: Das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptwache wurde aus dem Einsatz entlassen und konnte den Standort anfahren. Im Anschluss wurde der Grundschutz durch die Freiwillige Feuerwehr aufgehoben.

Nach rund 2¼ Stunden war der Einsatz beendet.

Während des Einsatzes wurde ein Kleinbrand in der Straße Düpp gemeldet, bei dem Unrat brannte. Dieser wurde durch die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges der Löschgruppe Hoser gelöscht. Vorsorglich war auch der Löschzug Dülken alarmiert worden. Die Unterstützung der Dülkener Einsatzkräfte war jedoch nicht mehr erforderlich und sie konnten ihre Anfahrt abbrechen.

Pkw gegen Fahrrad

Der Rettungsdienst der Feuerwehr Viersen wurde am Donnerstagmittag gegen 13:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Kölnische Straße Ecke Heimerstraße gerufen. 

Dort wurde ein Schüler von einem PKW erfasst und verletzt. 

Ein Rettungswagen wurde zusammen mit dem Notarzt Viersen zur Einsatzstelle geschickt. 

Innerhalb kürzester Zeit erreichte das Team des Rettungswagens, der sich in diesem Moment auf dem Rückweg von Maria Hilf Krankenhaus in Mönchengladbach befand, den jungen Patienten und übernahm die Erstversorgung. Auf Grund des Verletzungsmusters wurde umgehend ein Rettungshubschrauber angefordert. 

Der Patient wurde nach einer umfangreichen Schmerztherapie stabilisiert und gemeinsam mit dem Notarzt Viersen für den Transport in das Universitätsklinikum Düsseldorf vorbereitet. Diesen übernahm das Team vom Rettungshubschrauber Christoph 9. 

Auch der Fahrer des PKW wurde durch Rettungskräfte der Feuerwehr Viersen betreut. 

Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um die Eltern, die ebenfalls zum Unfallort geeilt waren.

Brand in elektrischer Anlage 

19.09.25- Am Freitagnachmittag gegen 13:40 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einer Rauchentwicklung in einer Gewerbehalle auf dem Kränkelsweg in Viersen alarmiert. 

Die Mitarbeiter hatten die Halle bereits verlassen. Es gab keine Verletzten. Die ersten Einsatzkräfte stellten eine starke Verrauchung in der Halle fest und machten sich unter Atemschutz auf die Suche nach der Ursache. 

In einem benachbarten Gebäudeteil brannte es in einer Elektro-Unterverteilung. Der Rauch hatte sich inzwischen in mehrere angrenzende Hallen ausgebreitet. 

Nachdem der Brand gelöscht war, wurde das betroffene Objekt durch den Energieversorger vom Stromnetz getrennt
Parallel wurden die Hallen mit umfangreichen Lüftungsmaßnahmen entraucht. 

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. 

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, die Einsatzleitwagengruppe und der Rettungsdienst. 

Parallel hatte eine Brandmeldeanlage bei einem Industriebetrieb in Boisheim ausgelöst. Dieser Einsatz wurde durch die Einheiten Boisheim und Dülken bearbeitet. Hier handelte es sich um einen Fehlalarm.

Starkregen in Viersen

09.09.25- Am Dienstag war die Feuerwehr Viersen rund 10 Stunden im Einsatz, nachdem massiver Starkregen zahlreiche Schäden im Stadtgebiet verursacht hatte.
 • Einsatzumfang:
 • 120 Einsatzkräfte bearbeiteten 55 Einsatzstellen.
 • Straßenabschnitte mussten wegen Überflutungen gesperrt werden.
 • Erkundungsfahrzeuge waren in allen Stadtteilen unterwegs.
 • Betroffene Bereiche:
 • Keller liefen in allen Stadtteilen voll, teils bis unter die Decke.
 • In der Bachstraße drohte ein Regenrückhaltebecken überzulaufen; Wasser stand teils 50 cm hoch.
 • Am Paulusstift gab eine Wand unter dem Wasserdruck nach, größerer Schaden konnte durch Pumpen verhindert werden.
 • Auf einem Bauernhof in Hausen waren 2000 Schweine gefährdet – das Wasser wurde mit mehreren Pumpen abgepumpt.
 • Am Grenzweg wurden Höfe mit Sandsäcken gesichert, die Niers trat über die Ufer.
 • Straßenverkehr:
 • Manche Straßen konnten nur im Schritttempo befahren werden.
 • Verstopfte Einläufe durch Laub verschlimmerten die Lage.
 • Bürger wurden aufgerufen, Einläufe frei zu halten.

Rauchentwicklung im Industriegebiet 

Am frühen Morgen des 21. August bemerkte eine Polizeistreife am Elkanweg eine deutliche Rauchentwicklung und alarmierte daraufhin die Feuerwehr.

Um 03:40 Uhr rückte die Hauptwache der Feuerwehr Viersen zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass der Rauch aus einer Halle eines Recyclingbetriebs drang. Daraufhin wurde umgehend das Einsatzstichwort erhöht und weitere Kräfte nachgefordert.

Mit Hilfe eines Wach- und Schließdienstes wurde die Halle  geöffnet. Darin fanden die Einsatzkräfte zwei brennende Container mit Recyclingschrott vor. Diese wurden zügig mit einem C-Rohr abgelöscht. Parallel dazu erfolgte eine Entrauchung der Halle über die geöffneten Tore.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen sowie der Rettungsdienst. Insgesamt waren die 42 Einsatzkräfte bis etwa 05:15 Uhr im Einsatz.

Wohnungsbrand mit Menschenrettung

Am Mittwochvormittag gegen 09:17 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Remigiusstraße alarmiert. 

Die Nachbarn hatten Brandgeruch wahrgenommen.
 
Im Rahmen der Erkundung durch die ersten Einsatzkräfte wurde bereits ein Rauchaustritt aus der Wohnung wahrgenommen. Parallel wurde ein Löschangriff vorbereitet. Um den Treppenraum rauchfrei zu halten, wurde ein Rauchschutzvorhang an der Wohnungstüre montiert. Umgehend wurde die Menschenrettung durch einen Angriffstrupp unter Atemschutz eingeleitet, der Bewohner der Wohnung ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. 

Nachdem die Menschenrettung abgeschlossen war, wurde der Brand gelöscht und die Wohnung entraucht. 

Der Bewohner der Wohnung wurde durch den Notarzt versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Wohnung ist durch den Brandschaden nicht mehr bewohnbar.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, die Einsatzleitwagengruppe und der Rettungsdienst mit 30  Kräften. 

Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Diese übernimmt die Ermittlung der Brandursache.

Brand in Wohn- und Geschäftshaus

Am späten Sonntagabend wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus am Remigiusplatz alarmiert. Dort sollte es in einem Ladenlokal brennen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus einem geplatzten Schaufenster. Unverzüglich wurde ein Fensterimpuls (taktische Vorgehensweise, um dem Feuer Energie zu entziehen) mit einem C-Rohr eingeleitet, parallel dazu die Drehleiter in Stellung gebracht. Nach dem kurzen Fensterimpuls ging der Angriffstrupp zur Brandbekämpfung ins Gebäude vor. 

Die Bewohner des betroffenen Hauses konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig ins Freie retten. Zwei Bewohner des angrenzenden Nachbargebäudes wurden zunächst über die Drehleiter im sicheren Bereich betreut und anschließend durch das rauchfreie Treppenhaus ins Freie geführt. Verletzt wurde niemand.

Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. Im Anschluss wurde das Gebäude umfangreich entraucht, um eine weitere Gefährdung durch Brandrauch auszuschließen. 

Auch die Nachbargebäude wurden durch insgesamt vier Atemschutztrupps kontrolliert. Hier hatte sich glücklicherweise kein Rauch ausgebreitet. 

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde das Gebäude der Kriminalpolizei übergeben. Die Bewohner kamen bei Familienmitgliedern unter. 

Gemäß Hygienekonzept wurde die Einsatzkleidung an der Einsatzstelle getauscht und der Reinigung zugeführt. 

Der Energieversorger schaltete die Gas- und Stromversorgung des Gebäudes ab. 

Während der Aufräumarbeiten wurde der Löschzug Viersen noch zu einer Gefahrenmeldeanlage alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich war. 

Im Einsatz waren rund 40 Kräfte der Hauptwache, des Löschzugs Viersen, der Einsatzleitwagen sowie der Rettungsdienst.
Gegen 02:00 waren beide Einsätze beendet.

Küchebrand

Am Samstagmittag kurz nach 13 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus auf der Blumenstraße in Süchteln alarmiert.

Die Anrufer hatten der Leitstelle eine Rauchentwicklung aus einem geöffneten Fenster gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Sofort wurde ein Angriffstrupp unter Atemschutz, mit einem C-Rohr und Rauchverschluss zur Brandwohnung geschickt. 

Diese wurde vorsorglich auf Personen durchsucht. Glücklicherweise war jedoch niemand zu Hause, sodass sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten. Ein Entstehungsbrand in der Küche war schnell gelöscht.

Während des Einsatzes kamen die in der betroffenen Wohnung Lebenden an der Einsatzstelle an. Sie wurden durch Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut.

Durch den Brandrauch ist die Wohnung zur Zeit nicht bewohnbar. Die Betroffenen kamen bei ihrer Familie unter.

Nach rund 1 Stunde und 10 Minuten war der Einsatz beendet. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. Insgesamt waren 29 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.

Oldtimer im Vollbrand

Am Mittwochmorgen gegen 8:30 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem brennenden VW Bus auf der Bebericher Straße alarmiert. 

Schon auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. 

Zunächst war unklar, ob sich noch Personen im Fahrzeug befinden. Sofort wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. 

Vorsorglich waren daher noch ein Rettungswagen und der Notarzt alarmiert worden. 

Glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass der Fahrer allein im Fahrzeug war und es rechtzeitig verlassen hatte. 

So konnten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren. 

Da austretende Betriebsstoffe mit dem kontaminierten Löschwasser in Richtung Kanalisation flossen, wurden die Kanaleinläufe abgedichtet. 

Nach rund 50 Minuten waren die Löscharbeiten beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei und dem Abschleppunternehmer übergeben. 

Alarmiert waren die Hauptwache und der Rettungsdienst.

Brennende Küche

Am Samstagmittag (26.7.) wurde die Feuerwehr Viersen gegen 11:48 Uhr zu einem Wohnungsbrand auf der Weiherstraße in Viersen gerufen. 

Dort wurde Rauch aus einem Fenster im ersten Obergeschoss gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage.

Da bereits alle Personen das Gebäude verlassen hatten, konnten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren. 

In der Küche waren die Dunstabzugshaube und ein darüberliegender Schrank in Brand geraten. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde die Wohnung entraucht. 

Die Bewohnerin wurde vor Ort durch den Notarzt behandelt, musste jedoch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Da die Wohnung durch die Verrauchung zur Zeit unbewohnbar ist, kommt sie bei Angehörigen unter.

Nach 45 Minuten war der Einsatz der Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, die Einsatzleitwagengruppe sowie der Rettungsdienst mit insgesamt 36 Einsatzkräften..

Brennender Getreideanhänger: Feuerwehr verhindert schlimmeres

Am Dienstagnachmittag (1.7.) wurde die Feuerwehr gegen 15:45 Uhr zu einem brennenden Getreideanhänger auf dem Schanzweg im Ortsteil Viersen alarmiert.

Vor Ort war durch eine festhängende Bremse ein Hinterreifen in Brand geraten. Das Feuer hatte sich bereits auf die hölzernen Bordwände des vollbeladenen Anhängers und den Grünstreifen ausgebreitet.

Geistesgegenwärtig hatte der Landwirt das Gespann, das aus einem Traktor und zwei Anhängern bestand, bereits auseinandergekuppelt. Die Herausforderung bestand darin, dass sich der brennende Anhänger direkt hinter dem Traktor befand. Zunächst musste daher der hintere Anhänger abgekuppelt werden. Anschließend wurde der brennende Anhänger einige Meter weitergezogen und schließlich der Traktor aus dem Gefahrenbereich gefahren.

Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte so ein Übergreifen der Flammen auf die Ladung und ein angrenzendes Getreidefeld verhindern. Nach circa 30 Minuten war der Einsatz beendet.

Alarmiert wurden die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Rettungsdienst und der Einsatzleitwagen.

Küchenbrand mit Menschenrettung

Am Montagnachmittag gegen 16 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Küchenbrand auf der Remigiusstraße alarmiert. 

Die Anwohner hatten bereits vergeblich versucht, den Bewohner aus der Wohnung zu klingeln. 

Im Hausflur war bereits Brandgeruch wahrnehmbar und aus der Wohnungstüre drang Rauch. 

Im Rahmen der Erkundung von außen durch die ersten Einsatzkräfte wurde ein Bewohner in seinem bereits verrauchten Schlafzimmer lokalisiert. Umgehend wurde die Menschenrettung durch einen Angriffstrupp unter Atemschutz eingeleitet, die Person ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. 

Da zunächst unklar war, ob sich noch weitere Personen in der Wohnung aufhalten, wurde diese Raum für Raum durchsucht. Glücklicherweise bestätigte sich dieser Verdacht jedoch nicht.

Nachdem die Personensuche abgeschlossen war, wurde der Brand in der Küche gelöscht und die Wohnung entraucht. 

Der Bewohner der Wohnung wurde durch den Notarzt versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Wohnung ist durch den Brandschaden nicht mehr bewohnbar.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, die Einsatzleitwagengruppe und der Rettungsdienst mit 30 Kräften. 

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Diese übernimmt die Ermittlung der Brandursache. 

Dachgeschoss in Brand 

Die Feuerwehr Viersen hat am Samstag, 21. Juni 2025, einen Dachstuhlbrand in Dülken gelöscht. Eine Person musste mit einer Schiebleiter aus ihrer Wohnung gerettet werden. Menschen wurden nicht verletzt, das Haus ist vorerst unbewohnbar.
 
Um kurz vor 10 Uhr am Samstag, 21. Juni 2025, wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Dachstuhlbrand an der Annastraße alarmiert. Eine Wohnung im Dachgeschoss stand in Vollbrand. Ein Mann, der auf dem Balkon der Nachbarwohnung stand, wurde mit Hilfe einer Schiebleiter gerettet. Er blieb, wie die weiteren Menschen aus dem Haus, unverletzt.
 
Die Feuerwehr Viersen bekämpfte das Feuer mit drei C-Rohren und einem Wenderohr einer Drehleiter. Dank des raschen und entschlossenen Vorgehens der Wehr blieb das Nachbarhaus vom Feuer verschont. Nach etwa einer Stunde begannen die umfangreichen Nachlöscharbeiten. Die Polizei hatte die Straße während des Feuerwehreinsatz gesperrt.
 
Die Wohnungen im Haus sind nicht mehr bewohnbar. Dafür sorgten das Feuer, Rauch und das Löschwasser. Strom und Wasser mussten abgestellt werden. Die Menschen konnten das Nötigste aus ihren Wohnungen holen. Sie fanden anderweitig Unterschlupf.
 
Im Einsatz waren die Hauptwache, die Löschzüge Dülken, Süchteln und Boisheim, der Einsatzleitwagen und der Gerätewagen Hygiene. Der Rettungsdienst einschließlich des Organisatorischen Leiters und des Leitenden Notarztes waren ebenfalls zur Einsatzstelle gekommen. Insgesamt waren mehr als 80 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst aktiv. Die Polizei hat die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen.

Wir möchten auch noch Danke sagen:
Ein kleiner Junge hatte mit seinen Eltern eine tolle Idee:
Sie waren der Meinung, dass die Einsatzkräfte ein kaltes Eis verdient hätten. Kurzentschlossen kauften sie viele Pakete Eis und verteilten diese an uns. Mehr als nur eine tolle Geste. Vielen Dank dafür.  

Parallel stellten Kräfte des Löschzuge Süchteln und Boisheim den Grundschutz sicher. Diese arbeiteten zwei weitere kleinere Einsatzstellen ab.

Bestätigtes Feuer in der LVR-Klinik 

Am Mittwoch, den 18. Juni 2025, wurde die Feuerwehr Viersen gegen 15:25 Uhr durch die Auslösung eines Druckknopfmelders zu einem Einsatz in der LVR-Klinik an der Johannisstraße in Süchteln alarmiert. Noch während der Anfahrt der ersten Kräfte ging über den Notruf die Meldung über eine starke Rauchentwicklung ein. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort auf F4 Krankenhaus mit MANV (Massenanfall von Verletzten) erhöht und umfangreiche Kräfte nachalarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Auf dem Dach eines Gebäudes war es zu einem Brand gekommen. Ein Bitumenkocher, gelagerte Bitumenrollen, eine Gasflasche sowie Teile der Dachfläche standen in Flammen. Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz über eine Drehleiter zur Brandbekämpfung eingesetzt. Parallel dazu gingen weitere Kräfte von der gegenüberliegenden Seite mit einer zweiten Drehleiter und einem weiteren Trupp vor.

Gegen 16:00 Uhr konnte Feuer unter Kontrolle gemeldet werden. Im Anschluss waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich. Um Glutnester abzulöschen musste das Dach großflächig mit Rettungssägen geöffnet werden. Der unter dem Dach liegende Technikbereich wurde mit Hochleistungslüftern entraucht und belüftet.

Da sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen im Gebäude aufhielten konnte der MANV-Alarm rasch aufgehoben werden. 
Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt und nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus noch am selben Tag entlassen. Weitere Verletzte gab es nicht.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an eine verantwortliche Person der Klinik übergeben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Parallel zu diesem Einsatz wurde eine Rauchentwicklung in der Anne-Frank-Gesamtschule im Rahser gemeldet. Dieser Einsatz wurde durch die für den Grundschutz bereitstehenden Kräfte übernommen. Vor Ort wurde ein technischer Defekt an einer Lampe festgestellt. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.

Zur Sicherstellung des Grundschutzes im Stadtgebiet wurde vorsorglich ein Löschzug der Feuerwehr Willich alarmiert, der kurze Zeit später wieder einrücken konnte.

Im Einsatz waren die Hauptwache Viersen, die Löschzüge Süchteln, Viersen und Dülken, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst der Stadt Viersen. Überörtlich wurden Einheiten des Löschzugs Clörath, der Einsatzleitwagen des Kreises, der Gerätewagen Atemschutz, der CBRN-Erkunder sowie Kräfte des Rettungsdienstes aus dem Kreis Viersen und aus Mönchengladbach hinzugezogen.

Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle oder in Bereitstellung beteiligt.

Gegen 18:15 war das letzte Fahrzeug wieder einsatzbereit am Standort.

Großeinsatz für die Feuerwehr 

Die Feuerwehr Viersen hat am Abend des 4. Juni 2025 mehrere Brände im Stadtgebiet gelöscht. In Dülken brannte es in einem Garten auf 20 mal 30 Metern, in Viersen musste ein Zimmerbrand abgearbeitet werden. Die Gesamtwehr war im
Einsatz. Wegen des Feuers in Dülken gab es zudem eine Bevölkerungs-Warnung über die Warn-App Nina.

Kurz vor 19 Uhr am Mittwoch, 4. Juni 2025, wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand in Dülken alarmiert. Im Bereich zwischen Hartmutstraße
und Brabanter Straße brannten auf einer Fläche von 20 mal 30 Metern Bauten in einem Garten. Die Rauchsäule war weithin sichtbar.

Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst darauf, mit einer sogenannten Riegelstellung das Wohnhaus vor einer Ausbreitung der Flammen zu
schützen. Wegen der starken Rauchentwicklung und des damit verbundenen Ruß- und Ascheregens wurde die Bevölkerung über die
Warn-App Nina aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen und den Aufenthalt im Freien zu vermeiden.

Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Eine Polizistin wurde leicht verletzt.

Nach etwa einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle. Das Wohnhaus ist aktuell unbewohnbar. Um sicherzustellen, dass keine versteckten
Glutnester für ein Wiederaufflammen des Feuers sorgen, legte die Feuerwehr abschließend einen Schaumteppich. Ein kleinerer Entstehungsbrand im Dachbereich eines benachbarten Hauses wurde
frühzeitig entdeckt und sofort gelöscht.

Während des laufenden Einsatzes in Dülken musste die Feuerwehr zu einem Zimmerbrand an der Gladbacher Straße ausrücken. Hier stand eine
Couch in Flammen. Die Wehr konnte das Feuer rasch löschen. Die Wohnung ist nach erster Einschätzung unbewohnbar. Der Rettungsdienst
sichtete vier Personen, die nicht weiter behandelt werden mussten.

In Dülken waren Kräfte der Löschzüge Boisheim, Dülken, Süchteln und Viersen sowie von der Hauptwache im Einsatz. Hinzu kamen der
Einsatzleitwagen, der Rettungsdienst, der Gerätewagen Atemschutz und der ABC-Erkunder vom Kreis sowie ein Teleskoplader von der Feuerwehr Willich. 
In Viersen löschten Kräfte des Löschzugs Viersen und die Drehleiter aus Süchteln. Insgesamt waren mehr als 100 Kräfte der Gesamtwehr Viersen an den Brandorten aktiv.

In beiden Fällen übernimmt die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache.

Unwetter sorgt für zahlreiche Einsätze

Ein starkes Unwetter am gestrigen Abend hat in der Stadt Viersen zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Gegen 21:45 Uhr wurde aufgrund der Vielzahl an Notrufen die sogenannte „Flächenlage Unwetter“ ausgerufen. Die Feuerwehreinsatzleitung an der Hauptwache wurde daraufhin besetzt um die Einsätze zentral zu koordinieren.

Die aus einem vorherigen Einsatz zurückgekehrten Kräfte der Löschzüge Viersen und Süchteln blieben umgehend in Bereitschaft. Zusätzlich wurde der Löschzug Dülken alarmiert.

Insgesamt wurden 29 Einsatzstellen im Stadtgebiet gemeldet. Die Schwerpunkte lagen im Stadtteil Dülken, wo einige Straßen unter Wasser standen. Auch in Süchteln wurden mehrere Einsätze registriert. In Alt-Viersen wurde nur eine Einsatzstelle gemeldet. 

Ein Großteil der gemeldeten Einsatzstellen konnte ohne aktives Eingreifen abgearbeitet werden, da das Wasser selbstständig abfloss oder sich die Bewohner selbst halfen. In Dülken musste die Feuerwehr jedoch an mehreren Orten Keller auspumpen.

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ihre Pumpen erst ab einer Wasserhöhe von mindestens 5 cm eingesetzt werden können. Zudem ist es technisch nicht möglich, alles vollständig trocken zu pumpen – eine gewisse Restarbeit verbleibt stets bei den Bewohnerinnen und Bewohnern.

Im Einsatz befanden sich die Löschzüge Viersen, Dülken und Süchteln sowie die Besatzung des Einsatzleitwagens bis nach 0 Uhr am folgenden Tag.

PKW stürzt 8 Meter Böschung hinab - eine Person verletzt

Am Samstagabend (10.5.) gegen 20:11 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einer Hilfeleistung nach Verkehrsunfall auf die Autobahn A61 zwischen den Anschlussstellen Mackenstein und Viersen gerufen. Dort sollte ein LKW eine Leitplanke durchbrochen haben. 

Da zunächst unklar war, ob es sich bei der Ladung um Gefahrgut handelt, wurde auch der Wechsellader Kran mit dem Abrollbehälter Gefahrgut mit zur Einsatzstelle genommen. 

Nach Erkundung der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass sich die Unfallstelle an der Anschlussstelle Viersen befand. Passanten schilderten den Unfallhergang. Dort war - entgegen der ersten Meldungen - ein PKW über die Leitplanke geflogen und zwischen einigen Bäumen rund 8 Meter tief die Böschung hinabgestürzt und auf dem Dach liegen geblieben. 

Der Fahrer und einzige Fahrzeuginsasse hatte sich selbst befreit und versuchte bereits die Böschung hinaufzusteigen. 

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Fahrer durch Kräfte der Feuerwehr versorgt und anschließend dem Notarzt übergeben. Nach Behandlung durch den Notarzt wurde er zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. 

Am Unfallfahrzeug trat Kraftstoff aus. Die Feuerwehr sperrte die Auffahrt für den nachfolgenden Verkehr, stellte den Brandschutz sicher und fing das auslaufende Benzin auf. 

Ein Bergungsunternehmen wurde mit der Bergung des Fahrzeugs beauftragt. Diese dauerte auf Grund der Lage des PKW mehrere Stunden. 

Die Einsatzstelle wurde der Polizei und der unteren Wasserbehörde übergeben.

Alarmiert waren die Hauptwache und der Rettungsdienst. 

Brennendes Wohnmobil auf der BAB 61

Am Dienstag, den 08.04., wurde die Feuerwehr Viersen um 13:24 Uhr zu einem brennenden Wohnmobil auf die Bundesautobahn 61 in Fahrtrichtung Venlo alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Wohnmobil auf dem Standstreifen in Vollbrand. Die Flammen hatten bereits auf die angrenzende Böschung übergegriffen, zudem blies der Gastank über das Sicherheitsventil ab.

Unverzüglich wurde der Monitor (Wasserwerfer) des Tanklöschfahrzeugs sowie ein handgeführtes Strahlrohr unter Atemschutz eingesetzt, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Um eine ausreichende Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherzustellen, wurde ein sogenannter Pendelverkehr zwischen der Einsatzstelle und der Anschlussstelle Nettetal eingerichtet. Zwei Fahrzeuge fuhren im Wechsel, um leere Tanks aufzufüllen und frisches Löschwasser heranzubringen.

Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen sowie der Rettungsdienst – insgesamt rund 35 Einsatzkräfte über einen Zeitraum von etwa dreieinhalb Stunden.

Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus 

Am Donnerstag (03.04.) kurz vor 19 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand an der Berliner Höhe alarmiert, nur wenige Meter vom Gerätehaus Süd entfernt. Dichter, schwarzer Rauch wies den Einsatzkräften den Weg.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Bewohner das Mehrfamilienhaus bereits verlassen, sodass sofort mit der Brandbekämpfung begonnen werden konnte. Mit zwei Strahlrohren gelang es, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen. Anschließend wurde das Gebäude belüftet und an die Polizei übergeben.

Mehrere Personen wurden dem Rettungsdienst vorgestellt, aber glücklicherweise wurde niemand verletzt. Allerdings sind mehrere Wohnungen durch Feuer und Rauch so stark beschädigt, dass sie unbewohnbar sind. Das Ordnungsamt organisierte die Unterbringung der betroffenen Personen.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen sowie der Rettungsdienst mit insgesamt 51 Einsatzkräften. Gegen 20:45 Uhr war der Einsatz beendet.

Vollbrand eines bewohnten Anbaus in Süchteln

Am Montag, den 31. März, wurde die Feuerwehr Viersen gegen 13:35 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Düsseldorfer Straße in Süchteln alarmiert. Bereits beim Alarm war eine dichte schwarze Rauchwolke über der Süchtelner Innenstadt sichtbar.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der bewohnte Anbau im rückwärtigen Bereich des Gebäudes in Vollbrand. Der Zugang zum Brandort war nur über zwei schmale Toreinfahrten möglich. Unverzüglich wurden mehrere Löschrohre zur Brandbekämpfung eingesetzt und das Wenderohr der Drehleiter vorbereitet.

Durch einen massiven Löschangriff konnte ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Haupthaus sowie benachbarte Gebäude verhindert werden. Dennoch brannte der rund 50 Quadratmeter große Anbau nahezu vollständig aus. Im Anschluss mussten umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt und das gesamte Dach abgedeckt werden.

Die Bewohner des Hauses hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig verlassen und wurden vom Rettungsdienst betreut. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten sie, bis auf der Bewohner des Anbaus,  in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppen Hagenbroich und Stadtmitte mit dem Gerätewagen Hygiene sowie der Rettungsdienst mit insgesamt etwa 50 Einsatzkräften.

Der Einsatz konnte gegen 16:50 Uhr beendet werden.

Erneuter Verkehrsunfall auf der BAB 61

Am Sonntag, 16. März, wurden um 14:15 Uhr Einheiten der Feuerwehr Viersen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB 61 Fahrtrichtung Venlo alarmiert. 

Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und hinter der Leitplanke auf der Fahrerseite liegend zum stehen gekommen. Eine Person befand sich noch leicht eingeklemmt auf dem Fahrersitz. 

Der Rettungsdienst kümmerte sich sofort um die verletzte Person. Die Feuerwehr sicherte zunächst das Fahrzeug gegen weiteres umkippen bevor man eine Zugangsöffnung zur Person schuf und diese im weiteren Verlauf zügig befreien konnte. 
Nach der Versorgung an der Einsatzstelle wurde die Person zur weiteren Behandlung einem Krankenhaus zugeführt. 

Die Einsatzstelle wurde gegen 15 Uhr der Autobahnpolizei für die Unfallaufnahme übergeben.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln mit der Löschgruppe Hagenbroich und der Rettungsdienst der Feuerwehr Viersen mit ca. 35 Einsatzkräften.

Ausströmendes Gas aus einer Baugrube

Am Freitag den 14.03. wurde die Feuerwehr Viersen um 13:35 Uhr zu ausströmendem Gas alarmiert. 
Auf dem Aussengelände eines Betriebs an der Eichenstr. wurde durch Baggerarbeiten eine Gasleitung durchtrennt. 
Die anrückenden Kräfte fanden eine Baugrube vor aus der Gas entwich. Sofort wurde der Brandschutz sichergestellt und mehrere umliegende Firmen im Bereich der Freiheitsstraße evakuiert. 

Nach einiger Zeit konnte die Gaszufuhr durch den Energieversorger abgesperrt werden. Eine anliegende Firma musste durch die Feuerwehr mittels Hochdrucklüfter belüftet werden. 
Durch die Baufirma wurde die Baumaschine aus der Baugrube entfernt. Danach konnte die Feuerwehr Viersen ihren Einsatz beenden und die Firmen konnten wieder für den Publikumsverkehr wieder freigegeben werden. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit 35 Einsatzkräften. 

Der Einsatz konnte gegen 16 Uhr beendet werden. 

Feuerwehr löscht brennende Terrasse - ein Hund gerettet

Am Dienstag (11.03.) um 15:46 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand auf dem Rasselner Weg alarmiert. 

Ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug von der Rettungswache Schwalmtal waren gerade auf dem Rückweg zu ihrer Heimatwache und dadurch als Erstes am Einsatzort. Sie kümmerten sich umgehend um die Versorgung der Bewohner und konnten den anrückenden Einsatzkräften eine erste Lagemeldung geben: 

Es brannte eine überdachte Terrasse und im Gebäude wurde noch ein Hund vermisst. Alle Bewohner hatten das Haus bereits verlassen. Sie wurden durch den Rettungsdienst gesichtet - mussten aber nicht zur Behandlung ins Krankenhaus.

Schon auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung von Weitem sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drohte das Feuer auf das Gebäude überzugreifen. Die äußeren Scheiben der Mehrfachverglasung waren bereits geplatzt. Umgehend wurde ein Trupp zur Brandbekämpfung im Außenangriff mit einem C-Rohr eingesetzt. Gleichzeitig ging ein weiterer Trupp zur Rettung des Hundes in das verrauchte Gebäude vor. Er wurde ins Freie gebracht und der Besitzerin übergeben.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert werden. Mit Hilfe von mehreren Lüftern wurde das Gebäude entraucht.

Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Diese übernimmt die Ermittlungen zur Brandursache.

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

Ausströmendes Gas und Industriebrand

Am Montag (10.03.) wurden Einheiten der Feuerwehr Viersen um 10:54 Uhr zu ausströmendem Gas an der Kreuzstraße im Ortsteil Viersen-Bockert alarmiert. Dort wurde bei Baggerarbeiten eine Gasleitung beschädigt. 

Die ersteintreffenden Kräfte sperrten sofort den betroffenen Bereich ab und stellten den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. 

Da die Gasleitung ungünstig beschädigt wurde konnte diese nicht einfach abgeschiebert werden. So mussten von einem Bauunternehmen und dem Energieversorger aufwändige Maßnahmen ergriffen werden. 

In der Zeit blieb die Feuerwehr in Bereitstellung und sicherte die Arbeiten, musste aber zu keiner Zeit tätig werden. 

Gegen 15:05 Uhr wurde die Einsatzstelle freigemessen und die Feuerwehr nahm ihre Maßnahmen zurück. 

Während des gesamten Einsatzes besetzten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und eine Drehleiter um den Grundschutz von der Hauptwache aus sicherzustellen.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen und der Einsatzleitwagen. 

Noch während der Aufräumarbeiten wurde von der Leitstelle des Kreises erneut alarmiert. In einem Betrieb an der Hindenburgstraße in Süchteln wurde ein Brand in einer Maschine gemeldet. 

Die freien Kräfte an der Einsatzstelle und der Grundschutz an der Hauptwache machten sich sofort auf den Weg. Parallel dazu wurden weitere Einheiten alarmiert. 

Die Maschine wurde leer gefahren und durch die Feuerwehr wurden zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt, die das Feuer zügig ablöschen konnten. 

Gegen 17 Uhr waren die letzten Kräfte wieder an ihren Standorten. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, die Löschzüge Viersen, Dülken, Süchteln mit der Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen, der Rettungsdienst und der Gerätewagen Atemschutz des Kreises Viersen.

Feuerwehr rettet Bewohnerin und Hund

Am Sonntagabend (9.3.) wurde die Feuerwehr Viersen um 18:30 Uhr zu einem Wohnungsbrand auf der Geschwister-Scholl-Straße alarmiert. 

Zwei Fahrzeuge der Hauptwache befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Rückweg von einem vorangegangenen Einsatz und waren innerhalb von 90 Sekunden vor Ort. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus einem Fenster im Erdgeschoss. Vor dem Gebäude standen zwei Bewohner des Hauses und berichteten von einer vermissten Person und einem Hund in der Brandwohnung. 

Umgehend wurde die Menschenrettung eingeleitet: während der Erkundung öffnete die Bewohnerin auf mehrfaches lautes Klopfen die Türe. Sie wurde sofort aus der Wohnung gerettet, ins Freie gebracht und dem Notarzt zur Behandlung übergeben. Der Hund verließ selbstständig die Wohnung. Im weiteren Verlauf wurde die Bewohnerin mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Tür der stark verrauchten Wohnung wurde wieder geschlossen, um den Treppenraum für die Evakuierung der übrigen Wohnungen rauchfrei zu halten. 

Nachdem alle Bewohner das Haus verlassen hatten, setzte der Angriffstrupp einen Rauchverschluss an der Tür zur Brandwohnung und ging mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. 

Ein Entstehungsbrand in der Küche wurde zügig unter Kontrolle gebracht und abgelöscht. 

Die Brandwohnung wurde mit Hilfe mehrerer Lüfter entraucht. 

Der Angriffstrupp legte gemäß Hygienekonzept seine durch Brandrauch verschmutzte Schutzkleidung ab und tauschte diese gegen Ersatzbekleidung. 

Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Diese übernimmt die Ermittlungen zur Brandursache. 

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet. 

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. Insgesamt waren 51 Einsatzkräfte vor Ort. 

Verkehrsunfall auf der BAB 61

Kurz vor 20 Uhr wurden Einheiten der Feuerwehr Viersen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB61 Fahrtrichtung Venlo alarmiert. 

Am Einsatzort befand sich ein Pkw hinter der Leitplanke und im Fahrzeug befand sich noch eine Person. 
Die Einsatzstelle wurde gegen fließenden Verkehr abgesichert. Nach Absprache mit dem Rettungsdienst wurden eine Tür und die B-Säule entfernt um die Person schonend aus dem Fahrzeug zu retten. 

Nach kurzer Zeit konnte die Person dem Rettungsdienst übergeben werden und die Feuerwehr machte sich wieder einsatzbereit. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Autobahnpolizei  übergeben. 

Um 21:15 Uhr waren die letzten Kräfte wieder an der Wache. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich und der Rettungsdienst Viersen.

Brennt Trockner

Feuerwehr löscht brennenden Trockner

Am Montagabend (17.2.) wurde die Feuerwehr Viersen gegen 18 Uhr zu einem Wohnungsbrand auf die Eichenstraße gerufen. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen, aber zum Teil Rauchgase eingeatmet. Sie wurden durch den Notarzt und den Rettungsdienst versorgt. 

Schon beim Notruf wurde der Leitstelle mitgeteilt, dass in der Wohnung ein Trockner in Brand geraten sei und sich keine Personen mehr im Gebäude aufhalten. So konnten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren während sich der Rettungsdienst um die Bewohner kümmerte.

Ein Trupp unter Atemschutz ging in die Wohnung vor. Der Trockner wurde schnell abgelöscht und ins Freie gebracht. Die Wohnung wurde mit Hilfe eines Lüfters entraucht.

Nach etwa 35 Minuten war der Einsatz beendet.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.  

Die Polizei übernimmt die Ermittlungen zur Brandursache. 

Hier ein allgemeiner Hinweis: Trockner müssen regelmäßig gereinigt werden. Insbesondere verstopfte Fusselsiebe erhöhen die Brandgefahr.

Gefahrstoffaustritt

Geringe Menge Ethanol aus Kesselwagen ausgetreten

Die Feuerwehr Viersen wurde am Mittwoch morgen (22.01.) gegen 5:50 Uhr zum Güterbahnhof in Viersen alarmiert. Der Sicherheitsdienst hatte an einem Kesselwagen einen Gefahrstoffaustritt festgestellt. Verletzt wurde niemand. 

Die erste Erkundung vor Ort ergab, dass aus dem Hauptventil tröpfchenweise Gefahrstoff , in Form einer brennbaren Flüssigkeit, austrat. Sofort wurde eine Auffangwanne unter dem Ventil positioniert und der Brandschutz sichergestellt. Zudem wurde eine Absperrgrenze eingerichtet. 

Dazu wurde auch eine Wasserversorgung über eine Strecke von circa 400 Metern vorbereitet. Außerdem wurde im Einsatzverlauf vorsorglich ein Fahrzeug zur Dekontamination von Einsatzkräften angefordert.

Nach Rücksprache mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn, der kurzfristig eintraf, wurde die Verschraubung am Ventil des Kesselwagens nachgezogen. So konnte der Produktaustritt gestoppt und alle Maßnahmen der Feuerwehr zurück genommen und die Einsatzstelle dem Notfallmanager übergeben werden.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Löschzug Süchteln und der Rettungsdienst. 

Nach etwa 1 1/2 Stunden war der Einsatz beendet.

Gesteck löst Brand aus

Aufmerksamer Nachbar verhindert Schlimmeres. 

Am Mittwochabend (15.1.) gegen 18 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand auf der Kanalstraße alarmiert. 

Ein aufmerksamer Nachbar hatte Rauch aus der Wohnungstür im 1. Obergeschoss in einem Mehrfamilienhaus wahrgenommen und den Notruf gewählt. Er hatte außerdem auf der Gebäuderückseite Flammenschein durch ein Fenster der Wohnung entdeckt. 

Als die Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreichten, wurden umgehend die übrigen Wohnungen des Wohnhauses evakuiert. 

Gleichzeitig wurde ein Trupp unter Atemschutz in die Brandwohnung geschickt. Nachbarn berichteten, dass die Bewohner etwa eine Stunde vor dem Brand das Haus verlassen hatten. In der Wohnung brannte ein Gesteck, dieses konnte schnell gelöscht und ins Freie gebracht werden. 

Somit konnte durch den Nachbarn und die Feuerwehr Schlimmeres verhindert werden. Es wurde niemand verletzt. 

Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. 

Nach etwa 30 Minuten war der Einsatz beendet. 

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

Sturmschäden beschäftigen die Feuerwehr

Am Montag 6.1. wurde die Feuerwehr Viersen zu ingesamt zehn sturmbedingten Einsätzen alarmiert. In allen Ortsteilen stürzten Bäume um oder lösten sich Teile von Dächern und Fassaden. Über Verletzte durch den Sturm ist glücklicherweise nichts bekannt. 


In Viersen stürzte ein Baum in das Fenster einer Bank. Die Mitarbeiterin im dahinter liegenden Büro war zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nicht an ihrem Schreibtisch.


In Dülken lösten sich Fassadenteile von einem Gebäude auf der Brandenburger Straße und wurden durch die Feuerwehr mit Hilfe der Drehleiter entfernt. 


Außerdem war am Mühlenberg eine Baumkrone abgebrochen und auf einen Anbau gestürzt. In diesem Fall kümmert sich der Eigentümer um die Beseitigung. 


Auf der Nettetaler Straße in Boisheim waren Dachziegel von einem leerstehenden Haus geweht worden. Auch hier wurden weitere lose Ziegel mit einer Drehleiter entfernt. 


In Süchteln-Dornbusch auf der Straße „Feldchen“ war ein Baum in eine Grundstückseinfahrt gestürzt. Auch hier wird  der Baum durch den Eigentümer entfernt. 


Auf dem Beckersweg in Viersen war ein größerer Baum aus einem Waldstück in einen Straßenbaum gestürzt und drohte auf einen Radweg und die Fahrbahn hinab zu fallen. In etwa zehn Metern Höhe wurden die Kronen getrennt und die Überreste zu Boden gebracht. Im Anschluss wurde die Fahrbahn freigeräumt und gereinigt. 


An mehreren kleineren Einsatzstellen wurde der Bereich abgesperrt und den Eigentümern übergeben. 


Die Feuerwehr ist nur für Sturmschäden zuständig, von denen eine akute Gefahr ausgeht oder die den öffentlichen Verkehrsraum betreffen.


Auch in den kommenden Tagen ist mit Sturm zu rechnen. 


Alarmiert waren die Hauptwache und der Löschzug Dülken.