Einsätze

PKW frontal gegen Baum geprallt - eine verletzte Person

Die Feuerwehr Viersen wurde am Donnerstag (15.2.) gegen 9:53 Uhr zu einer Hilfeleistung nach Verkehrsunfall auf die Lobbericher Straße in Süchteln alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein PKW frontal gegen einen Baum geprallt war. Der Fahrer hatte das Fahrzeug bereits verletzt verlassen. Die Person wurde durch einen Ersthelfer betreut. Im Fahrzeug hatten alle Airbags ausgelöst. Durch die Wucht des Aufpralls war die rechte Seite Vorderachse abgerissen und die Felge zerbrochen.

Die Feuerwehr unterstütze den Rettungsdienst, übernahm die Verkehrsabsicherung, stellte den Brandschutz sicher, klemmte die Batterie ab und streute auslaufende Betriebsmittel ab.

Der Patient wurde durch den Rettungsdienst und den Notarzt erstversorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.

Die Lobbericher Straße war während des Einsatzes voll gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache übernimmt die Polizei.

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.

Alarmiert war die Hauptwache, der Rettungsdienst und der Notarzt Tönisvorst.


Fotos: Feuerwehr Viersen 

Verkehrsunfall in Süchteln

Am Tulpensonntag gegen 18:34 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einer Hilfeleistung nach Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Anrather Straße Ecke Tönisvorster Straße gerufen. Alarmiert wurde die Feuerwehr über das eCall-System eines der beteiligten Unfallfahrzeuge. 

Vor Ort waren zwei Fahrzeuge frontal zusammen gestoßen. Glücklicherweise wurde niemand eingeklemmt. Zwei Personen hatten ihre Fahrzeuge bereits verlassen. Diese wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut. Eine Person wurde schonend mit Hilfe eines Spineboards aus dem Fahrzeug gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Die Feuerwehr betreute die Betroffenen, unterstützte bei der Rettung aus dem Fahrzeug, leuchtete die Einsatzstelle aus, stellte den Brandschutz sicher und klemmte die Batterien ab.

Insgesamt wurden zwei Patienten durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Nach rund 40 Minuten war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Rettungsdienst und der Notarzt Tönisvorst.


Fotos: Feuerwehr Viersen 

Brennende Gartenlaube droht auf Gaststätte und Wohnhaus überzugreifen. Feuerwehr Viersen verhindert Schlimmeres. Keine Verletzten

Am Donnerstagabend (1.2.) gegen 20 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen  zu einer brennenden Gartenlaube an der Gladbacher Straße gerufen.


Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Hütte bereits im Vollbrand und das Feuer drohte auf das angrenzende Gebäude überzugreifen. Alle Personen hatten das Gebäude bereits verlassen. Es wurde niemand verletzt. 


Die Feuerwehr schützte das Nachbargebäude sofort mit einer Riegelstellung und leitete mit einem weiteren Trupp die Brandbekämpfung ein. Ein dritter Trupp unter Atemschutz kontrollierte die Gaststätte und die darüberliegenden Wohnungen. Dort war leichter Brandrauch eingedrungen. Die Wohnungen wurden durch die Feuerwehr entraucht.


Im weiteren Verlauf wurde die Dachhaut des Anbaus geöffnet, um den Bereich auf Glutnester zu überprüfen. Dies bestätigte sich glücklicherweise nicht.


Nach circa einer Stunde war der Einsatz beendet. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Diese übernimmt die Ermittlungen zur Brandursache.


Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. 


Fotos: Feuerwehr Viersen 

Feuerwehr löscht Kellerbrand - eine Person verletzt

Am Mittwochmorgen (31.01.) gegen 8:15 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand auf der Grefrather Straße in Süchteln gerufen. Der Anrufer hatte Rauch aus dem Keller des Gebäudes gemeldet. 


Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, bestätigte sich der Rauchaustritt aus dem Kellerfenster. Eine Bewohnerin hatte das Gebäude glücklicherweise bereits selbst verlassen können.

Sie wurde umgehend durch den Rettungsdienst untersucht und im weiteren Verlauf zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.


Da keine weiteren Personen im Gebäude vermisst wurden, konnte ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr in den Keller vorgeschickt werden. Mit Hilfe eines Lüfters wurde der Brandrauch aus dem Gebäude geblasen. Ein weiterer Trupp kontrollierte das gesamte Gebäude vorsorglich auf weitere Personen und öffnete die Fenster zur Belüftung: Sämtliche Personen hatten das Gebäude vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen.


Nach etwa 30 Minuten war der Brand gelöscht. Die Ermittlungen zur Brandursache übernimmt die Polizei.


Gegen 9:00 Uhr war der Einsatz beendet. 


Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. Insgesamt waren 43 Einsatzkräfte vor Ort.


Fotos: Feuerwehr Viersen 

Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

Friedrich-Ebert-Straße: Großeinsatz für die Feuerwehr Viersen
 
Die Feuerwehr Viersen hat am Donnerstag, 18. Januar 2024, einen Kellerbrand in einem Wohnhaus in Süchteln gelöscht. 49 Menschen, die sich in dem achtgeschossigen Gebäude aufgehalten hatten, wurden vom Rettungsdienst betreut. 6 Personen wurden zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gefahren.
 
Kurzz nach 20 Uhr rückten die ersten Wehrkräfte zur Friedrich-Ebert-Straße aus. Aus dem Keller waren starke Rauchentwicklung und Feuerschein zu erkennen. Das Feuer wurde von innen und außen bekämpft. Dabei mussten im Inneren massive Türen geöffnet werden, um ans Feuer zu gelangen. Nach etwa einer Stunde war der vermutliche Ausgangsraum des Brandes gefunden und wurde geräumt.
 
Im weiteren Verlauf der Löschmaßahmen wurden mehrere Kellerverschläge ausgeräumt und abgelöscht. Um 23:40 Uhr waren diese Arbeiten beendet.
 
Da in dem Haus mehr als 50 Personen gemeldet sind, löste die Einsatzleitung den sogenannten „MANV 1“ aus. MANV steht für „Massenanfall von Verletzten“. In der Stufe 1 werden Rettungsmittel der umliegenden Rettungsdienste angefordert, um die bis zu 50 erwarteten Verletzten rasch versorgen zu können.
 
Insgesamt wurden in dem bei der nahegelegenen Netto-Filiale eingerichteten Behandlungsraum 49 Personen aus dem Haus betreut. Sechs von ihnen wurden vorsorglich ins Krankenhaus gefahren, um dort weiter untersucht zu werden.
 
Die Feuerwehr brachte 12 Personen aus dem Haus in Sicherheit. Dabei wurde die Drehleiter ebenso eingesetzt wie Fluchthauben. Die weiteren Menschen konnten das Haus aus eigener Kraft verlassen. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden alle Wohnungen kontrolliert. Dazu mussten einige Wohnungstüren gewaltsam geöffnet werden.
 
Das Feuer schädigte die Hauptwasserleitung des Hauses. Auch die Gasversorgung musste abgeschaltet werden. Die Wohnungen konnten darum zunächst nicht mehr genutzt werden. Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt verschlossen und sicherten die Zugänge zum Gebäude.
 
Von den 43 Menschen, die nach der Sichtung durch den Notarzt den Behandlungsraum verlassen konnten, fanden 33 privat eine Unterkunft. 10 Personen wurden vom städtischen Ordnungsamt untergebracht.
 
Das Haus wurde an die Polizei übergeben. Diese übernimmt die Ermittlungen zur Brandursache. Wann und ob die Menschen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können, ergibt sich aus dem Fortgang der Untersuchungen. Hierzu kann die Feuerwehr Viersen keine Aussage treffen.
 
An der Brandstelle waren insgesamt rund 80 Feuerwehrleute aktiv. Hinzu kamen weitere ehrenamtliche Kräfte, die unter anderem die Hauptwache besetzten und so den Grundschutz für das Stadtgebiet sicherstellten. Alle Einheiten der Feuerwehr Viersen waren alarmiert. Im Bereich Rettungsdienst waren Kräfte der Feuerwehr Viersen, der Feuerwehr Mönchengladbach, vom Deutschen Roten Kreuz und von den Maltesern im Einsatz. Ebenfalls am Ort waren das städtische Ordnungsamt, die Polizei und die NEW. Einsatzende für die Feuerwehr Viersen war um 1:45 Uhr am Freitag.

Fotos: Feuerwehr Viersen 

Silvesterbilanz 23/24

Der Silvestertag für die Feuerwehr Viersen begann am Vormittag mit einem umgestürzten Baum auf dem Beckersweg.

Im Laufe des Abends ereignete sich auf dem Rohrbuschweg ein Verkehrsunfall mit drei Leichtverletzten. Alle wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Davon wurden zwei Patienten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Mehrere kleinere silvesterbedingte Einsätze schlossen sich an. 

Gegen 01:35 Uhr wurde die Feuerwehr dann zu einem PKW-Brand auf der Straße Niersheide in Süchteln alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Brand bereits auf die Fassade des angrenzenden Wohnhauses übergegriffen hatte. Die Bewohner hatten das Gebäude glücklicherweise schon verlassen und blieben unverletzt.

Das Einsatzstichwort wurde umgehend auf Wohnungsbrand erhöht.

Sofort wurden  Riegelstellungen mit zwei C-Rohren unter Atemschutz aufgebaut, um das Nachbarwohnhaus und Garage zu schützen.

Die Löschgruppe Hagenbroich besetzte die Hauptwache um bei Bedarf weitere Einsätze abzuarbeiten. Dies war nicht mehr erforderlich. 

Im weiteren Verlauf wurde die Fassade geöffnet, weitere Löschmaßnahmen durchgeführt, auf Glutnester überprüft und der brennende PKW gelöscht. Parallel wurden die angrenzenden Wohnhäuser durch zwei Trupps unter Atemschutz auf weitere Schadensmerkmale kontrolliert.

Abschließend wurde der betroffene Bereich noch einmal mit der Wärmebildkamera überprüft.

Gegen 04:15 Uhr war der Einsatz beendet.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei übernommen.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. 

Auf dem Weg zurück zur Wache wurde eine glimmende Feuerwerksbatterie in Boisheim gemeldet. Dorthin fuhr ein Löschfahrzeug des Löschzuges Süchteln.

Um 6:10 Uhr wurde die Hauptamtliche Wache noch zu einem brennenden Müllcontainer alarmiert. Dieser wurde abgelöscht und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Das war die Silvesternacht 2023.

Sturmtief Zoltan beschert Feuerwehr mehrere Einsätze

Orkanartige Böen sorgten auch im Viersener Stadtgebiet für Sachschäden. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr Viersen rückte zu mehreren sturmbedingten Einsätzen in den Nachmittag- und Abendstunden des 21. Dezembers 2023 aus. 

In Viersen, Dülken und Boisheim waren mehrere Bäume umgestürzt und größere Äste blockierten Verkehrswege.

Besonders erwähnenswert sind eine von einem Baum mitgerissene Straßenlaterne in Dülken: Diese wurde, nachdem der Baum entfernt war, ebenfalls abgetrennt und von der Fahrbahn geräumt.

An der Remigiuskirche in Viersen war einer der Zeiger abgebrochen und zu Boden gestürzt. Hier wurden die Ziffernblätter auf weitere lose Teile untersucht und der Bereich großräumig abgesperrt.

Mehrere kleinere weitere Sturmschäden wurden ebenfalls gesichert und Gefahrenstellen entschärft.

Während die Hauptwache, die Löschgruppe Stadtmitte, der Löschzug Dülken, der Löschzug Boisheim und die Löschgruppe Hagenbroich mit Sturmeinsätzen beschäftigt war, rückte der Löschzug Süchteln zu einem ausgelösten Heimrauchmelder aus. Vor Ort war jedoch weder Rauch noch Feuer wahrnehmbar. Eine genaue Ursache konnte nicht ermittelt werden.

Gegen 21:30 Uhr beruhigte sich die Lage und die Einsatzkräfte konnten unversehrt die Standorte wieder anfahren.

Alarmiert waren die Hauptwache und Einheiten aus allen vier Löschzügen Viersen, Dülken, Süchteln und Boisheim.

Feuerwehr befreit Pferd aus Notlage

Am Samstagabend (25.11.) gegen 17:10 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem eingeklemmten Pferd auf die Nettetaler Straße in Boisheim gerufen.

Das Tier hatte sich mit den Hinterläufen in einem Metalltor in einem Weidezaun verfangen und konnte sich selbst nicht mehr befreien.

Das Pferd wurde durch Mitarbeiter des Pferdehofs und einer Kameradin des Löschzuges Boisheim betreut. Mit Hilfe eines hydraulischen Spreizers wurde das Tor aufgebogen und das Tier zur weiteren Untersuchung an einen Tierarzt übergeben.

Nach circa 30 Minuten war der Einsatz beendet.

Alarmiert waren die Hauptwache und der Löschzug Boisheim.

Feuerwehr Viersen löscht Schulbus



Am Dienstagmittag (7.11.) gegen 12 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem brennenden Schulbus an der Albert-Schweitzer-Schule alarmiert. 

 

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Motorraum des Busses in Flammen. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt niemand im Fahrzeug. Der Fahrer hatte sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht. 

 

Die Feuerwehr löschte den Brand und konnte ein Übergreifen auf den Fahrgastraum verhindern. 

 

Die vorsorglich alarmierten Kräfte des Löschzuges Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst wurden nicht benötigt. Die Kameraden der Hauptwache übernahmen die Löscharbeiten. 

Bewohner von Passanten gerettet

Am Donnerstag (02.11.) Abend gegen 22:40 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand auf der Kaiserstraße in Alt-Viersen alarmiert. 

Der Anrufer berichtete bereits von einer Person, die von beherzten Passanten aus dem brennenden Haus gerettet wurde und das Fenster geplatzt seien. 

Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen aus einem großen Fenster im Erdgeschoss und eine weitere Person befand sich noch im Haus. 

Diese wurde umgehend von der Besatzung der Drehleiter aus dem Gefahrenbereich gerettet und parallel die Brandbekämpfung aufgenommen. 

Der Brand in der Erdgeschosswohnung konnte ohne größere Schwierigkeiten zügig abgelöscht werden. 

Auf Grund des fortgeschrittenen Brandes waren aber umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig, die einige Zeit in Anspruch nahmen. 

Eine gerettete Person wurde dem nächstgelegenen Krankenhaus zugeführt, die zweite Person konnte nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst an der Einsatzstelle verbleiben. Das Haus ist zur Zeit nicht bewohnbar. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst aus Nettetal und Viersen mit 44 Einsatzkräften.

Schwerer Verkehrsunfall in Dülken

Am Montagnachmittag (16.10.) gegen 16 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person nach Dülken auf die Keyenbergstraße gerufen.


Ein PKW-Fahrer hatte aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war mit einem geparkten PKW, einer Mülltonne und einem Radfahrer zusammen gestoßen. Der Radfahrer wurde dabei unter beiden Fahrzeugen eingeklemmt.


Anwohner hatten bereits vergeblich versucht, die Person zu befreien. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Person unter dem Fahrzeug ansprechbar und wurde durch die Notärztin und den Rettungsdienst versorgt. Ein weiteres Rettungsteam kümmerte sich um die Insassen des PKW. Der Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht und die Beifahrerin nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst durch Angehörige weiter betreut.


Auf Grund der zu erwartenden Verletzungen des Radfahrers wurde frühzeitig wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert.


Parallel wurde die technische Rettung des Radfahrers vorbereitet. Währenddessen verschlechterte sich sein Zustand jedoch rapide, sodass er im Rahmen einer Sofortrettung zügig aus seiner Lage befreit werden musste.


Noch an der Unfallstelle wurde der Patient intensiv durch Kräfte vom Rettungsdienst, der Feuerwehr und der Besatzung des Rettungshubschraubers versorgt und dann mit dem Rettungswagen in ein Mönchengladbacher Krankenhaus gebracht.


Nach rund 1 1/2 Stunden war der Einsatz beendet.


Die Ermittlungen zur Unfallursache hat sie Polizei übernommen. 


Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Dülken, der Löschzug Boisheim, ingesamt drei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, der leitende Notarzt, der Rettungshubschrauber und der organisatorische Leiter Rettungsdienst.

Brannte Anhänger mit Stroh

Am Donnerstag (5.10.) gegen 16:55 meldete ein Anrufer der Kreisleitstelle einen brennenden Strohanhänger auf der Bistard in Dülken, die daraufhin Einheiten der Feuerwehr Viersen alarmierte. 

Vor Ort brannte ein PKW Anhänger mit drei Strohballen in voller Ausdehnung. Dieser wurde von einem Landwirt mit einem Frontlader auf ein Feld gekippt und auseinander gezogen. Währenddessen wurde der Löschangriff unter Atemschutz mit einem C-Rohr begonnen. 

Auf Grund der schlechten Wasserversorgung wurde diese mit dem Tanklöschfahrzeug sichergestellt. 

Bis auf wenige Kräfte konnte die Einsatzstelle schnell wieder verlassen werden. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Dülken, Löschzug Boisheim, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Süchteln, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit rund 40 Einsatzkräften.

Feuerwehr löscht Güterwaggon - Lokführer verhindert Schlimmeres

 Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Viersen gegen 21:15 Uhr zu einem brennenden Güterwagon im Güterbahnhof Viersen alarmiert. 

Schon auf der Anfahrt teilte die Leitstelle den anrückenden Einsatzkräften mit, dass alle Gleise im Bereich des Güterbahnhofs durch die Bahn gesperrt wurden.

Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, ob der Wagon möglicherweise Gefahrgut geladen hat. Daher besetzten die Einsatzkräfte der Löschgruppe Stadtmitte die Drehleiter, um bei Bedarf auch über das Wenderohr löschen zu können.

Das erste Hilfeleistungslöschfahrzeug der ehrenamtlichen Kräfte rückte direkt bis zur Einsatzstelle durch. Für die nachrückenden Kräfte wurde ein Bereitstellungsraum Bachstraße Ecke Dammstraße festgelegt. 

Ein Lokführer eines vorbeifahrenden Zuges hatte den Brand im Bereich der Bremsanlage gemeldet, angehalten und mit Hilfe eines Schaumlöschers bereits erste Löschmaßnahmen eingeleitet. So konnte er ein Übergreifen auf die Ladung verhindern.

Mit Hilfe der Wärmebildkamera wurden Temperaturen von rund 400 Grad festgestellt. Daher wurde umgehend mit Kühlmaßnahmen durch einen Atemschutztrupp begonnen.

Parallel wurde die Ladung durch einen weiteren Trupp überprüft. Glücklicherweise hatte sich der Brand noch nicht auf den Laderaum ausgebreitet. Hier waren rund 40 Tonnen Kunststoffgranulat untergebracht. 

Auf dem Nachbargleis war ein Zug mit Gefahrgut abgestellt. Durch das schnelle Eingreifen des Lokführers und der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. 

Da ein nahegelegener Hydrant defekt war, wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug vom
neuen Tanklöschfahrzeug gespeist. 

Nach rund einer Stunde war die Bremsanlage auf Normaltemperatur runtergekühlt und die Einsatzstelle konnte dem Notfallmanager der Bahn übergeben werden.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Rettungsdienst, der Löschzug Viersen und der Einsatzleitwagen. Vor Ort waren circa 40 Einsatzkräfte. 

Feuerwehr Viersen befreit Kind aus Schleifmaschine

Am Montag (02.10.) gegen 18 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einer Person in Notlage nach Dülken alarmiert.


Ein 10 jähriger Junge hatte sich mit einen Finger in einem Bandschleifgerät verfangen und konnte sich selbst nicht mehr befreien.


Der Junge wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Nach einer Schmerztherapie konnte die Feuerwehr die Maschine zerlegen und den Jungen aus seiner Notlage befreien.


Parallel wurden die Angehörigen durch Einsatzkräfte der Feuerwehr betreut.


Nach einer umfangreichen Erstversorgung wurde der Patient mit dem Rettungswagen zum Rettungshubschrauber transportiert, der auf einem nahegelegenen Feld gelandet war.


Der Rettungshubschrauber transportierte den Patienten in eine Duisburger Spezialklinik.


Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.  


Alarmiert waren die Hauptwache, der Rettungsdienst, der Notarzt aus Schwalmtal und der Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 aus Würselen bei Aachen. 

Feuerwehr Viersen löscht sieben PKW

Am späten Dienstagabend (12.9.) gegen 23:10 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu mehreren brennenden Fahrzeugen auf dem Konrad-Adenauer-Ring alarmiert.

Am Fahrbahnrand standen beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits sieben Fahrzeuge im Vollbrand. Ein weiterer PKW wurde durch die Hitzeentwicklung ebenfalls beschädigt.

Auf Grund der großen Zahl betroffener Fahrzeuge wurden der Leitungsdienst und der Löschzug Viersen zur Unterstützung nachalarmiert.

Mit insgesamt drei C-Rohren wurden die Fahrzeuge unter schwerem Atemschutz gelöscht.

Nach etwa 1 1/2 Stunden war der Einsatz beendet.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei übernommen. Alarmiert waren die Hauptwache und der Löschzug Viersen.

Foto mit brennenden PKW: Polizei NRW Viersen 
Übrige Fotos: Feuerwehr Viersen 

Unterstützung für die Feuerwehr Kempen

Am Sonntag Morgen (27.8.) kam es zu einem Einsatz in einem Chemie-Betrieb. 

Durch die Besatzung des CBRN-Erkunder wurden Schadstoffmessungen rund um die Einsatzstelle vorgenommen. 

Nachdem der Löschzug Süchteln und die Löschgruppe Hagenbroich zunächst den Grundschutz für das Stadtgebiet Kempen sicherstellten, wurde der Löschzug Süchteln am späten Nachmittag zur Einsatzstelle gerufen, um den Brandschutz am Einsatzobjekt zu sichern. 

Im Stadtgebiet Viersen wurde durch die Löschgruppe Stadtmitte die Hauptwache aufgestockt. So sollten im Einsatzfall die in Kempen im Einsatz befindlichen Kräfte im Ortsteil Süchteln ersetzt werden. Dies war jedoch nicht erforderlich.

Insgesamt kamen im Verlauf des Einsatzes von der Feuerwehr Viersen der CBRN-Erkunder, der Gerätewagen Atemschutz vom Löschzug Dülken, der Abrollbehälter Sonderlöschmittel von der Löschgruppe Stadtmitte sowie der Löschzug Süchteln und die Löschgruppe Hagenbroich mit rund 50 Kräften zum Einsatz. 

Die letzten Kräfte waren gegen 22:20 Uhr wieder am Standort 

Weitere Details vom Einsatz entnehmen Sie bitte der Presse.

Brennende Strohmiete

 Am heutigen Sonntag gegen 14:30 wurde der Leitstelle des Kreises Viersen eine qualmende Strohmiete im Bereich Anrather Str. Ecke Vennbruch gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte die mit Folie abgedeckte Strohmiete teilweise schon mit offenen Flammen.

Kurz darauf kam es zur Durchzündung und circa 400 Rundballen, die unmittelbar am Wald lagern, brannten in voller Ausdehnung.

Als erste Maßnahme wurde mit mehreren Strahlrohren eine Riegelstellung zum Wald aufgebaut.

Wegen der schlechten Wasserversorgung in diesem Gebiet diente der Abrollbehälter Wasser mit seinen 9000l Wasser als Puffer.

Mit dem Schlauchwagen wurde in kurzer Zeit eine Wasserversorgung über mehrere hundert Meter zur Niers und zeitgleich händisch zu einem nahen Hydranten aufgebaut.

Von einem Neufahrzeug, welches sich noch nicht in Dienst befindet, wurden zwei sogenannte „Düsenschläuche“ zur Einsatzstelle geholt.

Mit Hilfe dieser Schläuche wurde die Riegelstellung intensiviert und der kräftezehrende Schutz des Waldes mit handgeführten Strahlrohren konnte beendet werden.

Die Feuerwehr ließ die Strohmiete kontrolliert abbrennen. Der Einsatz war am nächsten Morgen gegen 05:40 Uhr beendet.

Im Einsatz ist die Feuerwehr Viersen mit der Hauptwache, dem Löschzug Süchteln, der Löschgruppe Hagenbroich, dem Einsatzleitwagen und einem Rettungswagen zum Eigenschutz mit über 50 Einsatzkräften.

Säureaustritt auf einer Baustelle in Dülken: eine verletzte Person

 Säureaustritt auf einer Baustelle in Dülken: eine verletzte Person

Die Feuerwehr Viersen wurde am Dienstagvormittag (8.8.) gegen 10:45 Uhr zu einem Säureaustritt auf einer Baustelle auf der Brandenburger Straße in Dülken alarmiert.

Auf dem Gelände des Sportplatzes hatte eine Baumaschine versehentlich einen Kanister mit unbekannter Herkunft überfahren. Dadurch riss dieser auf und es traten circa 3-4 Liter Säure aus.

Eine Person wurde durch Säuredämpfe verletzt, umgehend vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Abklärung ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle, streute die ausgetretene Säure mit einem Chemikalienbindemittel ab und sicherte den Kanister nach Absprache mit der unteren Wasserbehörde. Die umliegenden Gebäude und Nachbarn waren zu keiner Zeit gefährdet.

Nach etwa 1 1/2 Stunden war der Einsatz beendet. Alarmiert war die hauptamtliche Wache, das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Gefahrgut und der Rettungsdienst. Die Maschinisten für Sonderfahrzeuge der Löschgruppe Stadtmitte waren vorsorglich alarmiert - wurden jedoch nicht mehr benötigt.

Abschließend wurde die Einsatzstelle an die untere Wasserbehörde übergeben, die weitere Ermittlungen und Maßnahmen durchführt. 



Feuerwehr Viersen löscht brennende Fahrzeuge auf Autotransporter

In der Nacht zu Donnerstag, den 27. Juli wurde die Feuerwehr gegen 00:12 Uhr zu mehreren brennenden PKW auf einem Autotransporter auf der Gerberstraße gerufen. 

 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten sieben Fahrzeuge teils im Motorraum und teils im Heckbereich. Der Autotransporter war auf einem Parkstreifen am Fahrbahnrand abgestellt und stand direkt unter Bäumen. Die Feuerwehr leitete sofort einen umfangreichen Löschangriff mit insgesamt drei C-Rohren unter Atemschutz ein. So konnte eine Brandausbreitung auf das Fahrerhaus des Autotransporters und die angrenzende Grünfläche verhindert werden. 

 

Bei den Fahrzeugen handelte es sich um Elektrofahrzeuge. Die Batteriepakete wurden bei dem Brand glücklicherweise nicht beschädigt. Auch eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab, dass innerhalb der Batterien keine Reaktion in Gang gesetzt wurde. 

 

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. Insgesamt waren rund 35 Einsatzkräfte vor Ort. 

 

Nach etwa 1 1/2 Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle konnte der Polizei übergeben werden. Diese übernimmt die Ermittlungen zur Brandursache. 



Hilfeleistung nach Verkehrsunfall auf der BAB 61

Umgestürzter Tanklastzug auf der A61 - Feuerwehr pumpt Kraftstoff ab

Die Feuerwehr Viersen wurde am Dienstagvormittag zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn A61 gerufen.

Zwischen den Anschlussstellen Mackenstein und Viersen war ein Tanklastzug aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und umgestürzt. 

Da der Inhalt des Lastzuges zunächst unbekannt war und Gefahrgut nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde zunächst ein Sicherheitsabstand von 50 Metern eingehalten und erkundet, ob noch Personen im Fahrzeug eingeschlossen sind. 

Glücklicherweise hatte der Fahrer das Fahrzeug schon aus eigener Kraft verlassen, den Notaus- und Batterietrennschalter betätigt und konnte den Einsatzkräften nähere Informationen zur Ladung geben: Es handelte sich um einen ungefährlichen Feststoff. Der Fahrer wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher. Da der Kraftstofftank des LKW beim Unfall leckgeschlagen war, wurde Diesel aufgefangen und die Druckluftmembranpumpe vorbereitet. So konnten rund 150 Liter Diesel in ein Bergefass umgepumpt werden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Gerätschaften zur Reinigung von einer Spezialfirma abgeholt. 

Außerdem wurde die untere Wasserbehörde nachgefordert, da vor den Maßnahmen der Feuerwehr auch Kraftstoff ins Erdreich eingedrungen war.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte etwa eine Stunde. Alarmiert waren die Hauptwache, die Maschinisten für Sonderfahrzeuge der Löschgruppe Stadtmitte und der Rettungsdienst.

Die Einsatzstelle wurde der Autobahnpolizei übergeben.

Der LKW wurde im weiteren Verlauf durch ein Bergungsunternehmen mit schwerem Gerät wieder aufgerichtet. Während des gesamten Einsatzes war die Autobahn zeitweise voll gesperrt und der Verkehr wurde am Autobahnkreuz Mönchengladbach-Nord umgeleitet.



Ersthelfer reanimiert Radfahrer: Rettungshubschrauber landet in Dülken

Der Rettungsdienst wurde am Samstag Vormittag gegen 12:00 Uhr zu einer Reanimation auf der Lange Straße gerufen. 


Ein Radfahrer war dort gestürzt und hatte einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Ein zufällig vorbeifahrender Motorradfahrer erkannte die Situation, begann sofort mit der Herzdruckmassage und alarmierte den Rettungsdienst.

Da sich der Patient beim Sturz eine Kopfverletzung zu gezogen hatte, wurde vorsorglich auch ein Rettungshubschrauber angefordert. Weil sich die Einsatzstelle nahe der Dülkener Innenstadt befand, landete dieser auf einem Feld an der Rheindahlener Straße. 

Der Patient wurde im Rettungswagen notärztlich versorgt und für den Transport stabilisiert.

Zur Unterstützung wurde außerdem die Feuerwehr alarmiert. Die Kameraden unterstützen bei der Versorgung des Patienten und sicherten den Landeplatz des Hubschraubers.

Nach etwa 45 Minuten konnte der Patient mit dem Rettungswagen zur weiteren Versorgung in ein Viersener Krankenhaus gebracht werden.

Je schneller mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen wird, desto höher sind die Überlebenschancen für den Patienten. Daher möchten wir das vorbildliche Handeln des Ersthelfers noch einmal besonders in den Vordergrund stellen.

Alarmiert waren der Rettungsdienst, die Hauptwache und der Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg.

Foto: Symbolbild



Kellerbrand 

Kellerbrand in Dülken: Aufmerksamer Passant klingelt Bewohner aus dem Haus

Am Dienstagmorgen gegen 06:40 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus auf dem Mühlenweg in Dülken alarmiert.

Ein aufmerksamer Passant hatte Rauch aus dem Keller des Gebäudes wahrgenommen und alle Bewohner aus dem Gebäude geklingelt. Diese hatten sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. So konnten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrierten.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Das Feuer war rasch unter Kontrolle und wurde eine Ausbreitung auf weitere Kellerräume verhindert. 

Nach circa 90 Minuten war das Gebäude entraucht und die Wohnungen auf Schäden durch Brandrauch kontrolliert.  

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Alarmiert waren die Hauptwache, die Löschzuge Dülken und Boisheim, sowie ein Hilfeleistungslöschfahrzeug des Löschzuges Süchteln, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. Am Einsatzort waren 26 Einsatzkräfte.



Feuerwehr Viersen rettet E-Bikefahrer

Am Montagvormittag (1.5.) rettete die Feuerwehr Viersen einen E-Bike-Fahrer aus einem Waldstück am Mühlenheuweg in Süchteln.

Der Radfahrer war zuvor mit einem Baum zusammen gestoßen und hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Zufällig vorbeifahrende Radfahrer leisteten erste Hilfe und setzten den Notruf ab.

Da die Unfallstelle rund 400 Meter im Wald abseits mit Fahrzeugen befahrbarer Straßen und Wege lag, zeigten die Ersthelfer den Kollegen vom Rettungsdienst den Weg. Umgehend wurde auch die Feuerwehr zur technischen Rettung zur Einsatzstelle gerufen. Auch hier unterstützten die Ersthelfer vorbildlich bei der Einweisung der nachrückenden Kräfte. Auf Grund des Verletzungsmusters wurde außerdem der Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg alarmiert.

Der Patient wurde notfallmedizinisch versorgt und umfangreich stabilisiert. Um den Transportweg zum Hubschrauber so kurz wie möglich zu halten, entschied sich der Pilot nach Rücksprache per Funk mit den Einsatzkräften am Boden und einem kurzen Überflug für eine abschüssige Weide in unmittelbarer Nähe zur Unfallstelle.

Der Patient wurde anschließend in einer Vakuummatratze fixiert auf der Trage des Hubschraubers rund 40 Meter bis zum Landeplatz getragen und in eine Duisburger Spezialklinik geflogen.

Nach etwa 1 1/2 Stunden war der Einsatz für die 15 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, dem Notarzt der Stadt Nettetal und den Rettungshubschrauber beendet.

Die Polizei sicherte das E-Bike und übernahm die genauen Ermittlungen zum Unfallhergang.



Blitzschlag 

Mammutbaum durch Blitzeinschlag zerstört

Bei dem Gewitter am späten Freitagnachmittag (21.4.) wurde Mammutbaum durch einen Blitzeinschlag regelrecht zerfetzt.

Von dem ursprünglich circa 30 Meter hohen Baum blieben nur ein etwa 6 Meter hoher Stamm stehen. Die zum Teil mehrere Meter langen Trümmer wurden über den gesamten Hermann-Hülser-Platz vor der Viersener Festhalle geschleudert und beschädigten dort mehrere geparkte Fahrzeuge. 

Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. 

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der städtischen Betriebe ab. Die Mitarbeiter entfernten die Trümmerteile nach der Unfallaufnahme durch die Polizei.

Dachstuhlbrand 

Feuerwehr löscht Dachstuhlbrand 

Nächtliches Feuer an der Königsallee – Keine verletzten Personen

Die Feuerwehr Viersen hat in der Nacht zum Mittwoch einen Dachstuhlbrand an der Königsallee gelöscht. 

Die Bewohnerinnen und Bewohner der zwei betroffenen Häuser hatten sich bereits vor Eintreffen der Wehr in Sicherheit gebracht. Niemand wurde verletzt.

Kurz nach 21:10 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Feuer an der Königsallee alarmiert. Im Anbau eines Wohnhauses brannte der Dachstuhl. Auch das Nachbarhaus war von den Flammen betroffen. Da die Menschen aus den Häusern sich bereits selbst in Sicherheit
gebracht hatten, konnte die Wehr sich auf die Brandbekämpfung konzentrieren.

Gelöscht wurde sowohl von innen als auch von außen mit je einem C- Rohr und dem Wenderohr einer Drehleiter. Im weiteren Verlauf kam eine zweite Drehleiter zur Unterstützung hinzu. 

Für einen besseren Überblick über die Situation sorgte zudem der Einsatz der feuerwehreigenen Drohne.

Um das Feuer zu löschen, musste die Wehr das Dach mit der Rettungssäge öffnen. Nur so war es möglich, an die zahlreichen Glutnester heranzukommen. 

Kurz vor Mitternacht konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Diese hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Während des Einsatzes waren die Königsallee und die Große Bruchstraße im betroffenen Bereich gesperrt. Zahlreiche Polizeikräfte sorgten hier für Sicherheit. Zwei Häuser waren zunächst nicht bewohnbar, da der Strom abgeschaltet werden musste. Die betroffenen Familien sorgten selbst für ihre Unterbringung.

Im Einsatz waren insgesamt 65 Kräfte der Feuerwehr. Alarmiert waren die Hauptwache, die Löschzüge Viersen und Dülken, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

Bilder: Feuerwehr und Stadt Viersen 

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Kleintransporter prallt frontal gegen Straßenbaum

In der Nacht zu Dienstag (18.04.) wurde die Feuerwehr Viersen gegen 03:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die Lobbericher Straße gerufen. 

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der Fahrer eines Kleintransporters nicht eingeklemmt war und durch Ersthelfer aus seinem Fahrzeug befreit worden war. Er wurde umgehend notfallmedizinisch durch die Notärztin und den Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher, sorgte für ausreichende Beleuchtung und klemmte die Fahrzeugbatterie ab. Auf Grund der starken Deformierung musste die Batterie vorher mit Schere und Spreitzer freigelegt werden. 

Im Rahmen der Unfallaufnahme unterstütze die Feuerwehr noch bei der Bergung des Fahrzeugs. Dazu wurde der Kleintransporter mit der maschinellen Zugeinrichtung aus dem Straßengraben gezogen und auslaufende Betriebsmittel aufgenommen.

Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Diese übernimmt die Ermittlung der Unfallursache.

Nach circa 1 1/4 Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich und der Rettungsdienst. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte vor Ort.

Fotos: Feuerwehr Viersen, Günter Jungmann


Feuerwehr befreit PKW-Fahrer nach Verkehrsunfall 

Am frühen Samstagmorgen gegen kurz vor 5 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person gerufen.

Auf der Gladbacher Straße hatte sich ein PKW mehrfach überschlagen. Die Besatzung eines zufällig vorbeifahrenden Rettungswagen der Feuerwehr Viersen, der auf dem Weg in ein Krankenhaus war, leistete Erste Hilfe.

Der Fahrer des PKW wurde schonend aus seinem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Nach einer umfangreichen Erstversorgung wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen und der Rettungsdienst.

Im weiteren Verlauf wurde die Polizei mit der Drehleiter bei der Unfallaufnahme unterstützt.

Nach etwa 1 1/2 Stunden war der Einsatz beendet. 

Brand auf Balkon 

Feuerwehr löscht Kleinbrand auf Balkon

Am Donnerstagnachmittag gegen 16:48 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand auf die Gladbacher Straße alarmiert.

Auf dem Balkon eines Wohnhauses war ein Kleinbrand ausgebrochen. Das Feuer war glücklicherweise schnell gelöscht. So konnte schlimmeres verhindert werden. Die angrenzende Wohnung, die Balkone ober und unterhalb sowie die Fassade wurden mit Hilfe der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Wegen Sanierungsarbeiten stand die Wohnung leer. Es wurde niemand verletzt. 

Nach etwa 45 Minuten wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Diese übernimmt die Ermittlung der Brandursache. 

Während der Löscharbeiten war die Gladbacher Straße voll gesperrt - der Verkehr staute sich in beiden Richtungen.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit insgesamt 38 Einsatzkräften.

Feuerwehr Viersen rettet 12-jährigen Radfahrer

Am Montagnachmittag (03.04.) gegen 15:25 Uhr wurden die Hauptwache und der Rettungsdienst zu einer Person in Notlage alarmiert.

In der Nähe des Stadions an der Hindenburgstraße war ein 12 jähriger Mountainbikefahrer in unwegsamen Gelände gestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt.

Der Rettungsdienst leitete sofort Maßnahmen zur Versorgung des Patienten ein. Parallel bereiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die technische Rettung mit Hilfe einer Seilstrecke und einer Schleifkorbtrage aus dem Gelände vor.

Nachdem die Erstversorgung des Jungen abgeschlossen war, wurde er durch Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zum nächsten Waldweg getragen und auf der Transportplattform des Vorauslöschfahrzeugs (VLF) - einem geländegängigen Pickup der Feuerwehr zum Rettungswagen gefahren. 

Zur weiteren Behandlung kam der Patient in ein Viersener Krankenhaus.

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.

An der Unfallstelle mussten die Feuerwehr und der Rettungsdienst in den letzten Monaten schon häufiger gestürzten Radfahrern helfen. Das Befahren der Wälder außerhalb von offiziellen Wegen ist verboten und zugleich gefährlich.

Ersthelfer befreit PKW-Insassen

Kurz nach dem Einsatz auf der Viersener Straße (gegen 23 Uhr) wurden die Hauptwache und der Rettungsdienst zu einem weiteren Verkehrsunfall gerufen.


Auf der Kreisstraße 8 kurz vor dem Ortseingang war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich überschlagen und blieb auf dem Dach in einem mit Regenwasser gefüllten Straßengraben liegen.


Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr war als Ersthelfer vor Ort und befreite vor dem Eintreffen der Feuerwehr die beiden PKW-Insassen aus dem Fahrzeug. Ein zufällig vorbeifahrender Rettungswagen aus Nettetal unterstütze und brachte einen Patienten ins Krankenhaus.


Der zweite Patient wurde durch einen Viersener Rettungswagen versorgt und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.


Die Feuerwehr kontrollierte das Fahrzeug auf weitere Insassen. Im Fahrzeug waren jedoch glücklicherweise nur die beiden bereits geretteten Personen. 


Die Einsatzstelle wurde nach etwa 30

Minuten der Polizei übergeben.

Feuerwehr Viersen rettet PKW-Insassen aus seinem Fahrzeug

Am Mittwochabend (29.3.) wurde die Feuerwehr Viersen gegen 22:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.


Die genaue Unfallstelle befand sich auf der Viersener Straße an der Anschlussstelle der Autobahn A61 in Fahrtrichtung Koblenz.


Ein Taxi war dort mit einem VW Passat zusammengestoßen. Beide Fahrer waren allein im Fahrzeug. Während der Taxifahrer sein Fahrzeug selbst verlassen konnte, wurde der Fahrer des Passat mit schwerem Gerät aus seinem Fahrzeug befreit. 


Da der Fahrer über Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule klagte, wurde er schonend aus dem PKW befreit. Dazu wurde zunächst die Fahrertüre herausgenommen und der Patient durch den Notarzt versorgt. Im Anschluss wurde das Dach des PKW abgetrennt und der Patient  über das Heck gerettet.


Beide Fahrer wurde zur weiteren Behandlung in zwei Krankenhäuser gebracht.


Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen unterstützte die Drehleiterbesatzung bei Unfallaufnahme. So konnte die Polizei Aufnahmen aus der Vogelperspektive fertigen. 


Insgesamt dauerte der Einsatz etwa 1 1/2 Stunden.


Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen und der Rettungsdienst.

Wohnungsbrand mit Mensch in Gefahr  

Feuerwehr Viersen rettet Bewohner aus verrauchter Wohnung

Am Montagmorgen (27.3.) um 7:12 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand in einer Wohnung auf der Heierstraße in Viersen alarmiert. 

In der Küche der Wohnung war ein Brand ausgebrochen. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, befand sich noch eine Person in der Brandwohnung. Die Person wurde durch Kräfte der Feuerwehr ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.

Der Kleinbrand in der Küche konnte schnell gelöscht werden. Im Anschluss wurde die Wohnung gelüftet.

Der Bewohner wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet. Die Brandursachenermittlung übernimmt die Polizei.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

TH2- Verkehrsunfall eingeklemmte Person 

Lkw rammt Hauswand

Gegen 21:10 wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. 

Auf der Josef-Steinbüchel-Straße in Süchteln war ein Lkw von der Fahrbahn abgekommen und war vor eine Hauswand geprallt. 

Der Fahrer war nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er konnte nach kurzer Untersuchung die Fahrerkabine über die Beifahrerseite verlassen. Anschließend wurde er in ein örtliches Krankenhaus transportiert. 

Die Feuerwehr durchsuchte das Umfeld um und unter dem Fahrzeug nach möglichen weiteren Opfern. Glücklicherweise gab es aber keine weiteren Beteiligten. Zeitgleich wurde der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. 

Nach Eintreffen des Abschleppdienstes unterstützten die Einsatzkräfte mit technischem Gerät bei der Bergung des Lkw‘s.

Im weiteren Verlauf bat die Polizei um Amtshilfe und es wurden Mittels Drehleiter Bilder von der Einsatzstelle gefertigt. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich und der Rettungsdienst mit circa 45 Einsatzkräften. 
Einsatzende war gegen 01:20 Uhr.

Zimmerbrand im Altenheim Flämische Allee: schwerverletzte Person - Christoph 9 landete

Die Feuerwehr Viersen hat am Sonntag, 12. März 2023, einen Zimmerbrand in 
einem Altenheim an der Flämischen Allee gelöscht. Der Rettungsdienst 
versorgte eine schwerstverletzte Person und fünf weitere Menschen mit 
Schock und Verdacht auf Rauchgasvergiftungen. Alle Betroffenen wurden ins 
Krankenhaus gefahren. Der Rettungshubschrauber Christoph 9 war ebenfalls 
alarmiert und landete auf einer nahegelegenen Wiese.

Um 7:20 Uhr am 12. März wurde die Leitstelle der Feuerwehr durch die 
Brandmeldeanlage der Alteneinrichtung an der Flämischen Allee alarmiert. 
Vier Minuten später trafen die ersten Kräfte der Hauptwache am Einsatzort 
ein. Dort brannte es im Zimmer eines Bewohners. Die Feuerwehr übergab den 
Mann an den Rettungsdienst. Der Rettungshubschrauber Christoph 9 wurde zum 
Einsatzort gerufen. 

Aufgrund der Schwere der Verletzungen kam jedoch ein 
Hubschrauber-Transport nicht in Betracht. Der Schwerstverletzte sowie 4 
weitere Verletzte wurden ins Allgemeine Krankenhaus Viersen gebracht. Eine 
verletzte Person kam ins St.-Irmgardis-Krankenhaus Süchteln. 

Das Feuer war innerhalb weniger Minuten gelöscht. Der betroffene Bereich 
des Altenheims kann wegen der starken Verrauchung zunächst nicht genutzt 
werden. Ein Fachunternehmen wird die Räume reinigen. Die dort 
untergebrachten Menschen kommen vorübergehend in anderen Zimmern des 
Altenheims unter.

Im Einsatz waren 43 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Von der 
Feuerwehr Viersen waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der 
Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst alarmiert. Neben drei 
Rettungswagen (RTW) der Feuerwehr Viersen und Christoph 9 war das 
Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) aus Willich an der Brandstelle. Der 
Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes 
Kreis Viersen waren ebenfalls gekommen. 

Die Betreuung der Mitarbeitenden und der Bewohnerinnen und Bewohner des 
Altenheims übernahmen drei Fachkräfte der Notfallseelsorge. Die Polizei 
sperrte während der Einsatzdauer die Flämische Allee und die Krefelder 
Straße im Bereich des Altenheims. 

Gut eine Stunde nach der Alarmierung übergab die Feuerwehr Viersen die 
Einsatzstelle an die Polizei und die Geschäftsführung der Einrichtung. Die 
Kriminalpolizei hat mit den Ermittlungen begonnen. 

Das Pflegepersonal der Einrichtung hat vorbildlich gehandelt und die Bewohner der angrenzenden Zimmer sofort aus dem Gefahrenbereich gebracht.


Fotos: Feuerwehr Viersen / Günter Jungmann

Pferd in Graben - Feuerwehr und Landwirt retten 27-jährige Stute

Am Donnerstagmorgen (09.03.) gegen 7:20 Uhr wurde die Hauptwache zu einem Tier in Notlage in Boisheim alarmiert. Die 27-jährige Stute „Fairytale“ war in einen Graben in einer Scheune gestürzt und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. 

Zunächst wurden Besitzer und Tier von Einsatzkräften der Feuerwehr betreut. Parallel wurde die Rettung mit Gurten und einem Traktor vorbereitet. Die Stute wurde vorsichtig mit dem Frontlader aus dem Graben gehoben und behutsam aus der Scheune gebracht. 

Besitzer und Pferd waren augenscheinlich mit dem Schrecken davon gekommen. 

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.


Fotos: Feuerwehr Viersen

Feuerwehr Viersen befreit Reh aus Zaun

Am Montagvormittag (6.3.) wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Tier in Notlage alarmiert.

Das Reh wurde durch einen frei laufenden Hund gehetzt und verfing sich auf der Flucht in einem Zaun auf einem Grundstück an der Gladbacher Straße.

Das Tier wurde durch die Feuerwehr mit technischem Gerät befreit und der Jagdaufsicht übergeben. Diese entließ das Tier nach kurzer Begutachtung in die Freiheit.

Jagdaufsicht und Feuerwehr weisen daher deutlich auf die Leinenpflicht hin. Seit Februar gilt die Schonzeit, denn in den nächsten Wochen erwarten die Tiere Nachwuchs. Daher sollte jeglicher Stress (z.B. durch freilaufende Hunde) vermieden werden. 


Fotos: Feuerwehr Viersen

Einsatzreicher Tag für die Feuerwehr

Die Feuerwehr Viersen wurde am Freitag (17.2.) und frühen Samstagmorgen (18.02.) zu mehreren Einsätzen alarmiert.

Am Vormittag gegen 10:15 Uhr meldete die Besatzung eines Rettungswagen, der zu diesem Zeitpunkt einen Patienten in ein Krankenhaus transportierte, einen Verkehrsunfall auf der Rheindahlener Straße in Dülken. Es wurden sofort erste Maßnahmen eingeleitet.

Ein PKW war frontal gegen einen Straßenbaum geprallt. Der Fahrer des Fahrzeuges war massiv eingeklemmt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, zog das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn und konnte den PKW-Insassen leider nur noch tot bergen. Im weiteren Verlauf unterstützte die Feuerwehr mit der Drehleiter bei der Unfallaufnahme aus der Luft. Nach rund 2 1/2 Stunden war der Einsatz beendet. 

Alarmiert Hauptwache, Löschzüge Dülken und Boisheim sowie der Rettungsdienst. 

Am Nachmittag gegen 16:25 Uhr wurde eine Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage an der Kreuzherrenstraße in Dülken gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte etwa ein Quadratmeter Unrat. Das Feuer war schnell gelöscht und die Tiefgarage wurde mit mehreren Lüftern entraucht.

Alarmiert: Hauptwache, Löschzug Dülken, Löschzug Boisheim, Löschzug Süchteln mit Verstärker HLF, Einsatzleitwagen

Um 19:40 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand auf der Straße Röhlenend in Dülken alarmiert. Dort war es in einer Küche zu einem Kleinbrand gekommen, der vor Eintreffen der Feuerwehr bereits erloschen war. Eine Bewohnerin hatte sich dabei verletzt und wurde durch den Rettungsdienst versorgt.

Alarmiert: Hauptwache, Löschzug Dülken, Einsatzleitwagen.

Am Samstagmorgen wurde die Hauptwache zu einem Gasgeruch auf der Nettetaler Straße nach Boisheim gerufen. Dort konnte jedoch kein Gasaustritt nachgewiesen werden.

Parallel wurde der Leitstelle ein Brandgeruch in einem Mehrfamilienhaus auf der Grefrather Straße gemeldet. Daher wurden die Löschzüge Süchteln und Dülken und der Einsatzleitwagen alarmiert. Dort hatte es ebenfalls einen Kleinbrand in einer Küche gegeben. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst versorgt.


Foto: Günter Jungmann

Fahrradsturz auf den Süchtelner Höhen

Mountainbike-Fahrer stürzt 20 Meter in die Tiefe

Der Rettungsdienst und die Feuerwehr Viersen wurden am Freitagnachmittag kurz vor 16 Uhr zu einem gestürzten Mountainbike-Fahrer auf den Süchtelner Höhen alarmiert.

Der Mann war mit seinem Fahrrad von der Strecke abgekommen und einen Abhang rund 20 Meter hinab gestürzt. Er wurde durch den Rettungsdienst versorgt und auf Grund seiner Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Duisburg gebracht.

Vorher musste er jedoch aus der Senke gerettet werden. Der Patient wurde untersucht, immobilisiert und mit schmerzstillenden Medikamenten behandelt. Anschließend wurde er in eine Schleifkorbtrage umgelagert und mit mehreren Einsatzkräften an Leinen gesichert den Abhang hinaufgezogen. 

Anschließend wurde er zum nahegelegenen Landeplatz des Hubschraubers getragen und damit in eine Unfallklinik transportiert.

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.

Im Einsatz waren die Hauptwache und der Rettungsdienst mit Notarzt.

Fotos: Feuerwehr Viersen

Feuerwehr löscht Küchenbrand

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand direkt gegenüber der Feuer- und Rettungswache an der Gerberstraße alarmiert.


Vor Ort bestätigte sich die Einsatzlage: Es brannte in der Küche einer Wohnung im Erdgeschoss. Die beiden Bewohner wurden vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch eine Pflegekraft, die bei Ausbruch des Feuers in der Nachbarwohnung war, betreut. Da das Wohnzimmer rauchfrei war, konnten die Personen während der Löscharbeiten in diesem Zimmer bleiben und wurden durch Kräfte der Feuerwehr betreut.


Nachdem das Feuer gelöscht und die Wohnung rauchfrei war, konnten die Bewohner dem Rettungsdienst übergeben werden. Sie wurden vorsorglich zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Das Ordnungsamt kümmerte sich im weiteren Verlauf um eine Unterbringung in einer Notunterkunft.


Im Rahmen der Löscharbeiten konnte außerdem noch eine Katze gerettet werden.


Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. Die Feuerwehr war mit circa 25 Kräften im Einsatz. Nach circa einer Stunde war der Einsatz beendet.


Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Wohnhausbrand in Süchteln

Feuerwehr löscht Wohnungsbrand

Am Freitagabend gegen 23:20 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand auf dem Heidweg in Süchteln alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine massive Rauchentwicklung aus einer Dachgeschosswohnung erkennbar. Die Bewohnerin hatte sich bereits ins Freie gerettet. Die übrigen Hausbewohner wurden von der Feuerwehr aus dem Gebäude geführt.
Während der erste Trupp unter Atemschutz zur Wohnung vorging, kam es zu einer Durchzündung und es schlugen Flammen aus den Fenstern der betroffenen Dachgeschosswohnung.
Die Feuerwehr leitete sofort eine Brandbekämpfung von Außen mittels Fensterimpuls sowie über eine Drehleiter ein. Die übrigen Wohnungen im Objekt wurden parallel durch einen weiteren Angriffstrupp kontrolliert.

Die Bewohnerin wurde umgehend durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine weitere Person wurde durch den Rettungsdienst ambulant versorgt.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der Brand auf die Brandwohnung und den Dachbereich begrenzt werden. Nach dem das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde, waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig.

Der Energieversorger trennte das Haus von der Stromversorgung. Daher ist es bis auf Weiteres unbewohnbar. Die Bewohner konnten alle privat untergebracht werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen.

Der Einsatz war nach den Aufräumarbeiten gegen 3:30 Uhr beendet.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 54 Einsatzkräften vor Ort.
Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. Im weiteren Verlauf wurde der Gerätewagen Hygiene zur Einsatzstelle nachgefordert, um die Einsatzkräfte mit Ersatzkleidung auszustatten und verschmutze Kleidung im Rahmen des Hygienekonzeptes der Reinigung zuzuführen. 

Wohnhausbrand mit  Verletzten

Wohnhausbrand mit Verletzten

Einsatz für die Feuerwehr Viersen an der Gladbacher Straße

Die Feuerwehr Viersen hat am Sonntag, 8. Januar 2023, zwei Menschen bei einem Wohnhausbrand an der Gladbacher Straße gerettet. Die beiden und eine dritte verletzte Person wurden in Krankenhäuser gebracht. Außerdem wurden in dem Haus lebende Katzen in Sicherheit gebracht. 

Am Sonntag, 8. Januar 2023, wurde die Feuerwehr Viersen um 13:27 Uhr zu einem Feuer an der Gladbacher Straße alarmiert. Dort brannte ein Carport im Hinterhof. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte hatte sich das  Feuer über die hölzernen Außenbalkone bereits auf die Fassade und einen Teil der Wohnungen ausgeweitet. 

Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst auf die Rettung von Menschen. Zwei Menschen wurden mit Leitern aus dem Dachgeschoß des Hauses in Sicherheit gebracht. Eine dritte Person konnte sich selbst ins Freie begeben. Alle drei Betroffenen wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Weitere Menschen befanden sich nicht in dem betroffenen Haus. 
Die Feuerwehr brachte außerdem einige Katzen in Sicherheit. Die Nachbarhäuser wurden ebenfalls kontrolliert.

Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer sowohl von der Gladbacher Straße aus als auch von der Rückseite. Dabei wurde von außen, auch über die Drehleiter, ebenso gearbeitet wie mit Angriffstrupps unter Atemschutz im Inneren. Die Flammen griffen über die Fassade und die Balkone auch auf beide Nachbarhäuser über. Aufgrund der verwinkelten Bausituation gestalteten  sich die Löscharbeiten aufwendig. Gegen 16 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, die Löscharbeiten zogen sich aber noch länger hin. 

Im Einsatz an der Brandstelle waren 65 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Zunächst waren die Löschzüge Viersen und Dülken, der Rettungsdienst und der Einsatzleitwagen alarmiert. Im weiteren Verlauf kamen die Hauptwache sowie ein Notarzt und 3 weitere Rettungswagen hinzu. 

Die Polizei, die ebenfalls mit zahlreichen Kräften im Einsatz war, sperrte die Gladbacher Straße zwischen Großer Bruchstraße und Kreisverkehr Josefsring. NEW stellte Gas und Strom ab. 

Unmittelbar vom Feuer betroffenen waren die Wohnungen im hinteren Bereich. Durch die starke Rauchentwicklung wurden jedoch auch die weiteren Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen. Nach erster Einschätzung der Feuerwehr sind die drei betroffenen Häuser zurzeit nicht bewohnbar. 

Die weiteren Ermittlungen wird die Kriminalpolizei übernehmen. Eine Brandsicherheitswache der Feuerwehr ist noch an der Einsatzstelle. Damit wird sichergestellt, dass eventuell noch vorhandene Glutnester kein neues Feuer entfachen.

Text: Stadt Viersen
Bilder: Feuerwehr Viersen 

Silvesterbilanz

Einsatzreicher Silvestertag für die Feuerwehr Viersen. 

Von 07:00 Uhr bis 07:00 Uhr am Neujahrstag kam es erwartungsgemäß zu einem höheren Einsatzaufkommen. 

Der Rettungsdienst wurde zu 37 Einsätzen alarmiert.
Die Feuerwehr rückte zu 19 Meldungen aus. 

Durch den stärkeren Wind über Tag kam es zu einigen Sturmeinsätzen die von der Hauptwache und der Löschgruppe Hagenbroich abgearbeitet wurden. 

Ab dem späten Abend kam es vermehrt zu Brandeinsätzen. 

Auftakt war eine ausgelöste  Brandmeldeanlage in Viersen. Dieser Einsatz stellte sich als Fehlalarm heraus.

Ab Mitternacht wurde es unruhig. 
Es kam zu mehreren kleineren Bränden in Viersen, Dülken und BoisheimDabei brannten Hecken, Bäume und Sperrmüll.

Heute Morgen gegen 06:00 wurde ein brennender Presspapiercontainer am Elkanweg gemeldet, der die Hauptwache längere Zeit beschäftigte. 
Bei einer Nachkontrolle gegen 09:40 wurde wieder eine Rauchentwicklung aus dem Container festgestellt. Daraufhin wurde der Container mit einem Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr aufgezogen und anschließend zum entgültigen Ablöschen entleert. 

Im Laufe des Tages wurden die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Löschzug Dülken, der Löschzug Boisheim, die Löschgruppe Hagenbroich und der Einsatzleitwagen bei den verschiedenen Einsätzen eingesetzt.

LKW beschädigt Verteilerkasten - rund 25 Wohnhäuser von Stromausfall betroffen

LKW beschädigt Verteilerkasten - rund 25 Wohnhäuser von Stromausfall betroffen


Am Donnerstagnachmittag gegen 15:36 Uhr wurde die hauptamtliche Wache der Feuerwehr Viersen zu einem Brand eines Verteilerkastens auf der Jägerstraße in Süchteln alarmiert.


Vor Ort brannte ein 400-Volt-Verteilerkasten für die Stromversorgung mehrerer Haushalte.

Durch den Brand kam es zu einer starken Rauchentwicklung mit Funkenflug. Die Feuerwehr ging mit einem Trupp unter Atemschutz mit ausreichend Sicherheitsabstand zur Brandbekämpfung vor. Durch das schnelle Eingreifen konnte der Brand auf den Verteilerkasten beschränkt werden.


Parallel wurde die gesamte Kreuzung für den Verkehr gesperrt und der Energieversorger zur Einsatzstelle gerufen.


Durch den Energieversorger mussten insgesamt drei Hauptsicherungen in den umliegenden Hauptverteilerkästen gezogen werden. Dadurch waren rund 25 Wohnhäuser von einem Stromausfall betroffen.


Die Dauer der Instandsetzungsarbeiten wurde vom Energieversorger auf 4-6 Stunden geschätzt, da umfangreiche Tiefbauarbeiten zur Behebung des Schadens notwendig sind.


Nach etwa 1 1/2 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.  Die Einsatzstelle wurde dem Energieversorger und der Polizei übergeben. Die Polizei ermittelt die genaue Unfallursache.

Rauchmelder verhindern Schlimmeres

Gegen 17:30 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zur Friedrich-Ebert-Straße in Süchteln alarmiert. Eine Bewohnerin aus der 7. Etage hörte aus der Wohnung unter ihr einen Rauchmelder und konnte Rauch wahrnehmen. 



Die eintreffenden Kräfte richteten ein Depotgeschoss (Sammelpunkt für Einsatzkräfte und Material) im Treppenraum unterhalb der Brandwohnung ein und begaben sich zur betroffenen Wohnung. 



Schnell konnte angebranntes Essen als Brandursache ausfindig gemacht werden. Das Essen wurde abgelöscht und die Wohnung mit Hilfe eines Akkulüfters entraucht. So konnte weiterer Schaden verhindert werden.



Personen wurden nicht verletzt. 



Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit ca. 45 Kräften. Der Einsatz konnte gegen 18:30 beendet werden.

Brand in Klinik

Kleinbrand auf LVR-Gelände

Am Freitagmittag gegen 13:40 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Kleinbrand auf dem Gelände der LVR-Klinik in Süchteln alarmiert.

Schon auf der Anfahrt kam die Meldung, dass das Feuer bereits durch das schnelle Eingreifen des hauseigenen Personals gelöscht worden sei. Der betroffene Bereich war jedoch stark verraucht.

Die Feuerwehr lüftete den Bereich. Nach circa 45 Minuten war der Einsatz beendet.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei übernommen.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln und die Löschgruppe Hagenbroich. Sowie der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

Wohnungsbrand, Mensch in Gefahr

Wohnungsbrand an der Klosterstraße

Feuerwehreinsatz: Person konnte nur noch tot geborgen werden

Die Feuerwehr Viersen hat am Samstag, 12. November 2022, einen Wohnungsbrand an der Klosterstraße gelöscht. Eine Person, die in der Brandwohnung lebte, konnte nur noch tot geborgen werden. 

Am Samstagabend gegen 19:30 Uhr meldete ein Anrufer der Feuerwehr-Leitstelle einen Wohnungsbrand an der Klosterstraße. Der Notruf kam mit dem Hinweis, dass sich noch Personen im Gebäude befinden. 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Viersen war Flammenschein in einer Wohnung im Erdgeschoss zu sehen. Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung in die Brandwohnung geschickt. Eine vermisste Person wurde kurze Zeit später leblos aufgefunden. Leider kam für die Person jede Hilfe zu spät.

Parallel wurde die Wohnung im Obergeschoss von außen mit der Drehleiter kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass keine weiteren Menschen im Gebäude waren. Im weiteren Verlauf unterstützte ein zweiter Trupp unter Atemschutz den Angriffstrupp bei der Brandbekämpfung. Ein Trupp überprüfte die Wohnung im Obergeschoss. 

Durch die starke Rauchentwicklung waren umfangreiche Lüftungsmaßnahmen erforderlich. Außerdem prüfte die Feuerwehr die Wohnungen im Gebäude auf erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Werte. Die Brandwohnung ist vorerst unbewohnbar Die zweite Wohnung war von den Folgen des Feuers nicht betroffen und kann weiter genutzt werden.

Eine besondere Herausforderung bei dem Einsatz bildeten die Platzverhältnisse auf der Klosterstraße. Die Straße ist in diesem Bereich sehr schmal. Auf einer Seite parken Autos. Als Folge davon mussten die Einsatzfahrzeuge zum Teil auf den Gehweg ausweichen.

Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst am Brandort. Der Einsatz dauerte eine Dreiviertelstunde. Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit zwei Notärzten aus Willich und Schwalmtal und zwei Rettungswagen aus Viersen und Willich.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Bilder FW Viersen 

Brand in Tennishalle

Feuerwehr Viersen im Löscheinsatz an der Eichenstraße

Am Montag, 24. Oktober 2022, wurde die Feuerwehr Viersen gegen 7:30 Uhr zu einem Einsatz an der Eichenstraße alarmiert. Gemeldet war Rauchentwicklung aus der Tennishalle. Die Wehr löschte den Brand und belüftete anschließend das Gebäude. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Ausgerückt waren die hauptamtliche Wache, der Löschzug Viersen sowie Kräfte aus dem Löschzug Dülken. Der Einsatzleitwagen war ebenso am Brandort wie der Rettungsdienst einschließlich des Notarzt-Einsatzfahrzeugs. Insgesamt waren 36 Kräfte der Feuerwehr an der Eichenstraße. Auch die Polizei hatte Beamtinnen und Beamte zur Absicherung der Löscharbeiten geschickt.

Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden. Die Eichenstraße war im Bereich der Tennishalle für den Autoverkehr gesperrt. Die Ermittlungen zur Brandursache übernimmt die Polizei.

Text & Bild: Stadt Viersen

Feuerwehr Viersen löscht Küchenbrand

Die Feuerwehr Viersen wurde am Freitag morgen gegen 06:40 Uhr zu einem Wohnungsbrand auf der Pastor-Lambertz-Straße gerufen.


Bereits auf der Anfahrt teilte die Leitstelle den anrückenden Kräften mit, dass Flammenschein aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu sehen sei.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es in der Küche der Wohnung brannte. Da zunächst unklar war, ob noch Personen in der Wohnung sind, wurde umgehend eine Menschenrettung eingeleitet. Glücklicherweise war niemand zu Hause. So konnte sich der Angriffstrupp auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Das Feuer war schnell gelöscht.

Durch den frühzeitig eingesetzten Hochleistungslüfter konnte die Rauchausbreitung auf die Brandwohnung begrenzt werden. 

Nach circa einer Stunde war der Einsatz beendet. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei übernommen.

Die Feuerwehr war mit der Hauptwache, dem Löschzug Viersen, dem Einsatzleitwagen und dem Rettungsdienst mit insgesamt rund 30 Einsatzkräften vor Ort.

Heimrauchmelder

Rauchmelder verhindert Küchenbrand

Am Donnerstagnachmittag gegen 15:40 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in einem Mehrfamilienhaus auf der Straße „Am Engerend“ in Dülken alarmiert.

Da aus dem Dachbereich eine leichte Rauchentwicklung erkennbar war, leitete die Besatzung des ersteintreffenden Rettungswagen von der Rettungswache auf der Sternstraße umgehend eine Evakuierung der Wohnungen ein. 

Kurze Zeit später trafen auch die Feuerwehrkräfte an der gemeldeten Adresse ein. Nach Informationen der Nachbarn hätten sich die Bewohner noch in der betroffenen Wohnung aufhalten können. Daher wurde sofort ein Angriffstrupp zur Menschenrettung in die Dachgeschosswohnung geschickt.

In der verrauchten Wohnung wurde keine Person vorgefunden. Parallel waren die Bewohner der Wohnung an der Einsatzstelle eingetroffen. So konnte Entwarnung gegeben und der Brandherd gesucht werden. Die Rauchentwicklung war durch angebranntes Essen auf dem Herd entstanden.

Die Wohnung wurde gelüftet und im Anschluss den Bewohnern übergeben. Der Rauchwarnmelder hat Nachbarn auf die Rauchentwicklung aufmerksam gemacht und so Schlimmeres verhindert. 

Der Einsatz war nach circa 45 Minuten beendet. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte vor Ort

Alarmiert waren die Hauptwache und der Rettungsdienst. Der Löschzug Dülken, der gemeinsam mit dem Leitungsdienst parallel eine ausgelöste Gefahrenmeldeanlage abgearbeitet hatte, wurde vorsorglich ebenfalls zur Einsatzstelle gerufen. Die Unterstützung der Kameraden war jedoch nicht mehr erforderlich.

Kellerbrand macht Wohnhaus unbewohnbare 

Am Montagabend gegen 18:25 wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Kellerbrand auf der Rheinstraße in Süchteln alarmiert. 

Bereits bei der Alarmierung war bekannt, dass sich keine Personen mehr im Haus aufhalten. So konnten sich die Einsatzkräfte umgehend auf die Brandbekämpfung im Keller des Einfamilienhauses konzentrieren. 

Das Feuer konnte zeitnah durch einen Trupp unter Atemschutz gelöscht werden.   Umfangreiche Nachlöscharbeiten durch mehrere weitere Trupps waren nötig. 

Durch das Brandereignis 
wurde eine Wasserleitung im Keller beschädigt. Diese wurde abgeschiebert und ausgetretene Wasser mit einer Tauchpumpe aus dem Keller befördert. 


Das gesamte Objekt wurde mit einem Hochleistungslüfter belüftet, ist jedoch bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. 

Die Bewohnerin wurde vom Notarzt untersucht, musste aber nicht ins Krankenhaus transportiert werden. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln mit der Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit rund 50 Einsatzkräften. 

Gegen 20:15 konnte der Einsatz nach dem Aufrüsten der Fahrzeuge beendet werden.


Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Diese übernahm die Brandursachenermittlung.

Symbolbild: Feuerwehr Viersen

Verkehrsunfall 

Verkehrsunfall am Aachener Weg fordert zwei Verletzte

Die Feuerwehr Viersen wurde am Donnerstagmittag zu einem Verkehrsunfall auf den Aachener Weg gerufen. In der Nähe des Friedhofes war ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und in Seitenlage zwischen Büschen und Bäumen liegen geblieben.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte übernahmen sofort die Versorgung der beiden eingeschlossenen und verletzten Fahrzeuginsassen. Eine Person konnte mit Hilfe das Fahrzeug mit Hilfe der Feuerwehr selbst verlassen, die zweite Person wurde mit technischem Gerät befreit. Beide Personen wurden durch den Rettungsdienst erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Im Anschluss wurde das Fahrzeug wieder aufgerichtet und die Batterie abgeklemmt.

Nach circa einer Stunde war der Einsatz abgearbeitet.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen und der Rettungsdienst.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Einsatz auf der Autobahn

Feuerwehr Viersen befreit eingeklemmten Verletzten

Die Feuerwehr Viersen hat am Dienstag, 30. August 2022, nach einem 
Verkehrsunfall auf der Autobahn A61 einen eingeklemmten Lkw-Fahrer aus dem 
Fahrerhaus befreit. Die Autobahn war zwischen den Anschlussstellen 
Boisheim und Süchteln in Fahrtrichtung Koblenz während des 
Feuerwehreinsatz gesperrt. 

Gegen 12:10 Uhr war die Feuerwehr zu dem Unfall mit drei Lkw alarmiert 
worden. Die Wehrkräfte sicherten das abgerissene Fahrerhaus, befreiten den 
Fahrer mit schwerem Gerät aus seiner Lage und unterstützten den 
Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung. Ein Rettungshubschrauber 
brachte den Patienten zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik. Die 
beiden anderen Fahrer blieben unverletzt. 

Gegen 14:20 Uhr wurde die Einsatzstelle der Autobahnpolizei übergeben. Die 
Drohnengruppe der Feuerwehr Viersen blieb noch am Ort und unterstützte die 
Autobahnpolizei bei der Unfallaufnahme. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Boisheim, der Löschzug 
Dülken und der Rettungsdienst der Städte Viersen und Nettetal mit 35 Einsatzkräften. Da 
am Vormittag eine große Übung an der Grabeskirche St. Joseph stattgefunden 
hatte, waren zum Alarmierungszeitpunkt zusätzliche Einsatzkräfte im 
Dienst. Diese konnten umgehend weitere Spezialfahrzeuge zur Einsatzstelle 
bringen.

Weil die Kräfte der Hauptwache über einen längeren Zeitraum an der 
Unfallstelle gebunden waren, wurde der Löschzug Süchteln alarmiert. Die 
Süchtelner Kräfte besetzten das Gerätehaus und stellten so den Grundschutz 
für das Stadtgebiet sicher. 

Bilder: G. Jungmann und Feuerwehr Viersen 

Gefahrgutaustritt 

Feuerwehr Viersen unterstützt im ABC-Zug West

Am Samstag 21.08. um 14:06 Uhr wurden mehrere Einheiten der Feuerwehr Viersen im Rahmen einer Alarmierung für den ABC-Zug des Westkreises nach Brüggen gerufen. 

Sofort machte sich ein Vorauskommando, bestehend aus dem Leitungsdienst der hauptamtlichen Wache und dem Einsatzleitwagen aus Nettetal zur Erkundung auf den Weg zur Einsatzstelle.  

Einheiten aus Nettetal sowie, der gesamte Löschzug Viersen und Sonderfahrzeuge der Löschzüge Dülken und Süchteln sammelten sich im Bereitstellungsraum. 

Vor Ort hatte die Feuerwehr Brüggen bei einer eingelaufenen Gefahrenmeldeanlage  einen Gefahrstoffaustritt in einem Lager eines Industriebetriebes festgestellt. 

Der ABC-Zug erhielt den Auftrag zur Gefahrstofferkundung und anschließenden Beseitigung der Gefahrenstelle. Dazu wurden umgehend vier Unterabschnitte gebildet die sich aufteilen in:

1. Operative CSA-Kräfte (Chemikalienschutzanzug)
2. Dekontamination der Stufe II (Reinigung der CSA-Kräfte)
3. Geräte- und Personalbereitstellung
4. Gefahrstofferkundung und Dokumentation

Im Laufe des Einsatzes wurden zwei Trupps unter CSA eingesetzt sowie weitere unter Form II (Flüssigkeitsdichter Schutzanzug) zur Dekontamination. 

Im Lager hatten in einem Behälter verschiedene chemische Stoffe miteinander reagiert. Daraufhin ist der Behälter übergelaufen und das Gemisch ausgetreten. Unter ständiger Überwachung der Explosionsgefahr in der Umgebungsluft wurde der Behälter ins Freie gebracht und der ausgelaufene Stoff mit einem Chemikalienbinder aufgenommen.

Nach circa fünf Stunden war die akute Gefahr beseitigt und der ABC-Zug konnte die Arbeit erfolgreich beenden.

Feuerwehr löscht Waldbrand in Dornbusch 

Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Viersen gegen 17:30 Uhr zu einem Flächenbrand in der Nähe der Lobbericher Straße alarmiert. Schon auf der Anfahrt war eine Rauchsäule in diesem Bereich sichtbar. Zunächst war der genaue Standort der Brandstelle jedoch nicht klar.

Der Pilot eines Kleinflugzeuges hatte der Leitstelle zwischenzeitlich mitgeteilt, dass sich die Einsatzstelle in einem Waldgebiet befindet. Daraufhin wurden weitere Einheiten alarmiert und das Stichwort auf Waldbrand erhöht.

Mit Hilfe des Vorauslöschfahrzeuges konnte der Brandherd auf einer Lichtung zwischen Mühlenheuweg und Harfweg lokalisiert und so die übrigen Einsatzkräfte an die Einsatzstelle herangeführt werden.

Es brannte Unterholz auf einer Fläche von circa 100 x 100 Metern. In der Anfangsphase drohte der Brand auf den angrenzenden Wald überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte dies jedoch rechtzeitig verhindert werden.

Im weiteren Verlauf unterstützten Landwirte mit Wasserfässern, Schlauchleitungen und einem Radlader die Löscharbeiten. So konnten auch die letzten Glutnester abgelöscht werden. Abschließend kontrollierte die Drohengruppe vom Löschzug Dülken die Einsatzstelle aus der Luft mit Hilfe der Wärmebildkamera.

Als besonders nützlich stellten sich die im Rahmen des Waldbrandkonzeptes beschafften Waldbrandschläuche und die leichte Schutzbekleidung heraus.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, die Drohnengruppe vom Löschzug Dülken und der Einsatzleitwagen. Die Feuerwehr war mit insgesamt 66 Einsatzkräften vor Ort. 

Unfall an Bahnübergang


Feuerwehr Viersen im Einsatz: Betriebsmittel ausgelaufen
 
Die Feuerwehr Viersen ist am Mittwochnachmittag, 10. August 2022, zu einem Unfall am Bahnübergang Nettetaler Straße in Boisheim alarmiert worden. Dort waren ein Güterzug und ein Traktorgespann zusammengestoßen. 

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, betreute die unverletzten Fahrer von Trecker und Zug und nahm auslaufende Betriebsmittel auf.
 
Warum das unbeladene, stehende Traktorgespann und der Güterzug zusammenstießen, ermittelt die Polizei. 

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte etwa eine Stunde. 

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Boisheim und der Rettungsdienst.

Feuer im Hubert-Vootz-Haus

Kein Schaden an der Grundschule an der Krefelder Straße 

Das Hubert-Vootz-Haus an der Krefelder Straße ist Montagmorgen, 25. Juli 
2022, weitgehend ausgebrannt. Die Feuerwehr Viersen war um 5:46 Uhr 
alarmiert worden. Die benachbarte Grundschule wurde von dem Brand nicht 
beeinträchtigt. Die Krefelder Straße war zwischen Kreisverkehr Brüsseler 
Allee und Robend bis gegen 10:30 Uhr gesperrt. Es gab keine Verletzten. 
Die Brandstelle wurde an die Polizei übergeben. Diese hat mit der 
Ermittlung der Brandursache begonnen. 

Bereits bei der Anfahrt zur Einsatzstelle bemerkten die Feuerwehrkräfte 
starke Rauchentwicklung. Der Rauch führte zu Geruchsbelästigungen 
insbesondere im Rahser. Im Hubert-Vootz-Haus brannte es im Erdgeschoß und 
im Anbau. Schwierig gestalteten sich die Löscharbeiten im Anbau, der 
überwiegend als Lager genutzt wird. 

Der Feuerwehr gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen. So 
war gesichert, dass es nicht auf das unmittelbar angrenzende Gebäude der 
Grundschule Krefelder Straße übergreifen konnte. Gegen 8:30 Uhr war das 
Feuer aus. Die Nachlöscharbeiten dauerten weiter an. Auch nach der 
Übergabe an die Kriminalpolizei blieb ein Löschfahrzeug bis zum frühen 
Nachmittag zur Sicherheit am Einsatzort. 

Im Einsatz waren die hauptamtliche Wache, die Löschzüge Viersen und 
Dülken, der Rettungsdienst mit Notarzt und die Einsatzleitwagen-Gruppe mit 
insgesamt rund 60 Kräften. Die Polizei sperrte die Krefelder Straße. Im 
Zuge der Löscharbeiten setzte die Feuerwehr unter anderem zwei Drehleitern 
ein sowie Trupps unter Atemschutz im Innenangriff mit C-Rohren. 

Text: Stadt Viersen 
Bilder: Feuerwehr Viersen

Schwelbrand macht Wohnung unbewohnbar


Zu einem Wohnungsbrand auf der Straße Am Lützenberg wurde die Feuerwehr Viersen am Samstag Abend gerufen.

Ein Bekannter des Wohnungsinhabers wollte dessen Wohnung betreten, als ihm dichter Rauch entgegen zog. Geistesgegenwärtig schloss er die Wohnungstür, informierte die Nachbarin, die eine Etage über der Brandwohnung lebt und wählte den Notruf.

Er wurde durch den Notarzt vor Ort auf eine Rauchgasvergiftung untersucht.

Die Feuerwehr öffnete die Wohnung unter schwerem Atemschutz, sorgte für eine Abluftöffnung und konnte den Brandherd in der Küche lokalisieren. Dabei handelte es sich um einen leichten Schwelbrand. Das Feuer war bereits mangels Masse erloschen. Das Brandgut wurde ins Freie gebracht und dort endgültig abgelöscht.

Anschließend wurde die Wohnung entraucht. Auf Grund der starken Rußbildung ist sie jedoch zur Zeit unbewohnbar. Der Bewohner war zum Zeitpunkt des Brandes glücklicherweise nicht zu Hause. In der Wohnung waren alle Rauchmelder demontiert. Sonst wäre eine frühzeitige Warnung möglich gewesen.

Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde. Die Einsatzstelle wurde der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. 

 

Feuer in Waldorf-Kindergarten

Keine Verletzten – Löscharbeiten dauern an – Geruchsbelästigung

Im Waldorfkindergarten „Der kleine Wassermann“ in an der Greefsallee ist am Dienstag, 19. Juli 2022, ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr Viersen ist im Einsatz. Nach aktuellem Stand ist der Altbauteil einsturzgefährdet. Die Arbeiten der Feuerwehr dauern an. Wegen der Geruchsbelästigung durch Rauch wurde eine Warnmeldung über die App Nina ausgegeben. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Um 6 Uhr am Dienstag, 19. Juli 2022, wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand im Waldorfkindergarten an der Greefsallee gerufen. 

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der Altbauteil vom Erd- bis zum Dachgeschoß. Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten in diesem Bereich. Außerdem schützte sie den Neubauteil vor einem Übergreifen der Flammen.

Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer bis ins Dach aus. Wegen der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen Geruchsbelästigung wurde eine Nina-Warnung ausgegeben. Die Warnung wurde gegen 11:30 Uhr zurückgenommen.

Der Einsatz der Feuerwehr wird voraussichtlich bis zum frühen Nachmittag dauern. Bis dahin werden noch bestehende Glutnester abgelöscht und Gebäudeteile gesichert. Anschließend soll ein Löschfahrzeug als Brandwache am Ort bleiben.

Die Brandstelle wird dann an die Polizei übergeben. Diese übernimmt die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache.

Im Einsatz an der Greefsallee waren rund 50 Kräfte der Hauptwache, der Löschzüge Viersen, Dülken, Süchteln und der Rettungsdienst. Hinzu kamen weitere Ehrenamtler aus Boisheim und Süchteln, die in der Hauptwache an der Gerberstraße den Grundschutz für das Stadtgebiet Viersen sicherstellten.

Text und Bilder: Stadt Viersen 

Feuerwehr befreit Katze aus Tor

In der Nacht zu Donnerstag wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Tier in Notlage auf den Hubertusweg gerufen.

Anwohner hatten eine Katze bemerkt, die mit Ihrem Kopf in einem geschmiedeten Tor hängen geblieben war. Das Tier konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Auch der Versuch die Katze dabei zu unterstützen, misslang.

Da die Hauptwache parallel in einem anderen Einsatz gebunden war, wurde der Löschzug Viersen alarmiert. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug mit fünf Einsatzkräften machte sich auf den Weg und konnte den Vierbeiner trotz heftiger Gegenwehr aus seiner Lage befreien. Da es augenscheinlich unverletzt war, entließen es die Einsatzkräfte in die Freiheit. 

Der Einsatz war nach circa 30 Minuten beendet. 

Brennende LKW in einer Lagerhalle 

Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr um 5:30 Uhr zu einer brennenden Lagerhalle am Elkanweg alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus einer Lagerhalle auf dem Betriebsgelände eines dortigen Unternehmens. 

Die Erkundung ergab, dass zwei in der Halle abgestellte Lastwagen im Vollbrand standen und das Feuer durch die große Hitze bereits auf Teile des Daches und eine dort aufgesetzte Photovoltaik-Anlage übergegriffen hatte. Außerdem stand die Ladung eines weiteren Lastwagens in Flammen.

Sofort wurde die Brandbekämpfung mit zwei C-Rohren eingeleitet, sowie eine Riegelstellung zum Schutz einer benachbarten Halle aufgebaut. Das Dach und die PV-Anlage wurde über ein Wenderohr einer Drehleiter abgelöscht.

Eine weitere Drehleiter wurde zur Unterstützung der Riegelstellung aufgebaut.

Parallel wurde eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken vom Robend und der Krefelder Straße aufgebaut. 

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung auf die gesamte Halle und weitere dort abgestellte Fahrzeuge verhindert werden.

Als das Feuer in Gewalt war konnten erste Einsatzkräfte bereits aus dem Einsatz entlassen werden. Diese nehmen heute an einem Übungswochenende in Weeze teil. Dazu berichten wir Anfang der Woche ausführlich.

Die Einsatzstelle wurde der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

Gegen 8:30 Uhr waren die Aufräumarbeiten auf der Wache abgeschlossen und die letzten Einsatzkräfte konnten ihren Standort anfahren.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Löschzug Dülken, die Wasserförderungskomponente vom Löschzug Süchteln, der ABC Erkunder, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit insgesamt 65 Einsatzkräften.

Weitere Kräfte des  Löschzug Süchteln  und der Löschgruppe Hagenbroich wurde zur Sicherung des Grundschutzes zum Gerätehaus alarmiert.

Fotos: Feuerwehr Viersen


Wohnungsbrand fordert Menschenleben

Am frühen Sonntagmorgen um kurz vor 01:00 Uhr wurde der Kreisleitstelle von einem aufmerksamen Bürger ein Feuerschein aus dem Dachgeschoss eines Wohnhauses an der Rheinstraße gemeldet. 

Die ersteintreffenden Einheiten konnten dieses bestätigen. 

Da zunächst unklar war, ob sich noch jemand in der Wohnung befand, gingen  sofort mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in die Brandwohnung vor. 
Eine Person wurde zügig gefunden, aus dem Gebäude gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Jedoch kam trotz notärztlicher Versorgung leider jede Hilfe zu spät. 

Weiterhin wurden fünf Bewohner des Hauses und ein Hund durch die Feuerwehr unverletzt gerettet. 

Anschließend wurde die Brandbekämpfung über einen  kombinierten Innen- und Außenangriff über die Drehleiter eingeleitet. 

Der Brand in der Einzimmerwohnung konnte mit zwei C-Rohren gelöscht werden. Anschließend wurde das Gebäude gelüftet und die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Einsatzstelle wurde zur Ursachenermittlung der Polizei übergeben.

Im Einsatz waren 45 Kräfte der Hauptwache, des Löschzuges Süchteln, der Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst. 

Für die letzten Kräfte war der Einsatz gegen 03:40 beendet.

Bilder: G. Jungmann 


Feuer auf dem Außengelände eines Baumarktes

Am frühen Samstagmorgen gegen 04:30 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Feuer auf dem Außengelände eines Baumarktes auf der Kölnischen Straße gerufen.

Anwohner der Bachstraße hatten zunächst einen Dachstuhlbrand gemeldet. Im Rahmen der Erkundung wurde dann der Brand auf dem Gelände des Baumarktes festgestellt. Auf der Rückseite brannten mehrere Paletten mit Kaminholz und Briketts. 

Durch einen massiven Löschangriff mit einem B- und drei C-Rohren konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Waren und somit weiterer Sachschaden verhindert werden.

Im weiteren Verlauf wurde ein Radlader angefordert, um das Brandgut für Nachlöscharbeiten auseinander zu ziehen. Anschließend wurde das Brandgut mit Containern der Entsorgung zugeführt.

Gegen 6:30 Uhr konnte die Zahl der Einsatzkräfte reduziert werden.

Der Einsatz war gegen 10:30 Uhr beendet.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Eine nahegelegene Bäckerei versorgte die Einsatzkräfte mit Kaffee. Dafür möchten wir uns noch einmal herzlich bedanken.

Die Feuerwehr Viersen war mit insgesamt 44 Einsatzkräften vor Ort. Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

Bilder: Feuerwehr Viersen 


Wohnungsbrand

Hund bei Wohnungsbrand gerettet


Gegen 12:30 Uhr wurde der Kreisleitstelle eine Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus auf der Eltener Straße in Dülken gemeldet. Daraufhin wurden die zuständigen Einheiten der Feuerwehr Viersen alarmiert. 

Bereits auf der Anfahrt war klar das sich keine Personen in der Brandwohnung befinden. 

Vor Ort konnte eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses festgestellt werden. Die Bewohner waren nicht zu Hause, jedoch sollte sich ein Hund in der Brandwohnung befinden. 

Umgehend gingen Trupps über das Treppenhaus in die Wohnung vor, konnten das Feuer zügig ablöschen und den Hund aus der Wohnung retten. 

Der Hund ist wohlauf. Die Wohnung ist jedoch durch die starke Rauchentwicklung nicht bewohnbar. 

Nach der Belüftung des Hauses mittels Drucklüfter durch die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Dülken, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit insgesamt 33 Kräften bis gegen 14 Uhr.

Bilder: Feuerwehr Viersen 


Wohnungsbrand

Wohnungsbrand mit Menschenrettung

Am Dienstag Abend gegen 19:50 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand am Beghinenhof alarmiert. 

In einer Wohnung im ersten Obergeschoss war es zu einem Brandereignis mit starker Rauchentwicklung gekommen. Noch auf der Anfahrt meldeten weitere Anrufer, dass sich noch mindestens eine Person in der Wohnung aufhalte. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort auf „Menschenleben in Gefahr“ erhöht.

Durch die ersteintreffenden Kräfte wurde eine Person auf dem Balkon der Brandwohnung lokalisiert. Diese wurde umgehend über die Drehleiter aus ihrer Notlage gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurde eine weitere Person vom Balkon der Nachbarwohnung gerettet und parallel die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr im Innenangriff eingeleitet. Der Brand konnte zügig abgelöscht werden. 

Weitere Wohnungen im Gebäude wurden durch die Feuerwehr kontrolliert, blieben glücklicherweise jedoch unversehrt.

Die Person aus der Brandwohnung wurde in ein Krankenhaus transportiert. Zwei weitere Personen wurden während des Einsatzes vom Rettungsdienst betreut. 


Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar. Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen konnten die übrigen Bewohner wieder in ihre Wohnungen. 

Der Einsatz war gegen 21:20 Uhr beendet.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei aufgenommen.

Noch an der Einsatzstelle wurde die kontaminierte Brandschutzkleidung des Angriffstrupp abgelegt, im Rahmen  des Hygienekonzeptes in luftdichte Säcke verpackt und der Reinigung zugeführt.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit rund 50 Kräften. 

Bilder: Feuerwehr Viersen 

Wohnhausbrand

Brand mit Schwerstverletzten

Brennendes Einfamilienhaus – Feuerwehr Viersen im Einsatz

Die Feuerwehr Viersen hat am Dienstagabend, 19. April 2022, einen Brand in einem Einfamilienhaus gelöscht. Der Rettungsdienst versorgte zwei schwerstverletzte Personen. Sie wurden mit zwei Rettungshubschraubern in spezialisierte Kliniken gebracht.

Gegen 20 Uhr alarmierten Nachbarn die Feuerwehr wegen eines brennenden Dachstuhls an einem freistehenden Einfamilienhaus an der Straße Wolfskull. Beim Eintreffen der ersten Wehrkräfte stand das Haus bereits in Vollbrand. Auf der Straße lagen zwei Personen, die sofort von den Feuerwehrkräften erstversorgt und kurz danach an Rettungsdienst und Notärzte übergeben wurden.

Die beiden Schwerstverletzten, ein Mann und eine Frau, wurden mit den Rettungshubschraubern Christoph 3 und Christoph Rheinland nach Aachen und Bochum geflogen. Die dortigen Kliniken verfügen sowohl über die zur Behandlung von Rauchgasvergiftungen erforderlichen Druckkammern als auch über spezielle Verbrennungsbetten. Weitere Personen waren nicht im Haus.

Weil die Decke zwischen erstem Obergeschoß und Dachgeschoß einzustürzen drohte, wurde der Brand von außen gelöscht. Nach erster Einschätzung ist das Haus nicht begehbar. Die Feuerwehr sicherte zudem die Landeplätze für die Rettungshubschrauber.

Am Einsatzort waren rund 60 Kräfte der Feuerwehr Viersen einschließlich des Rettungsdienstes. Sie kamen von der hauptamtlichen Wache, dem ehrenamtlichen Löschzug Viersen und der Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe). Auch der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises waren am Ort, ebenso die Polizei.

Nach Ende des Feuerwehreinsatzes am späten Abend wurde das Brandobjekt an die Polizei übergeben. Diese übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Text: Stadt Viersen 

Bilder: G. Jungmann, Feuerwehr Viersen 

Schwere Verbrennungen nach Blitzeinschlag

Am Samstagvormittag wurde ein 64 jähriger Mann während einem Gewitter auf freiem Feld vom Blitz getroffen und schwer verletzt.


Als Spaziergänger den Verletzten fanden, alarmierten sie sofort die Rettungskräfte. Beim Eintreffen der Rettungswagenbesatzung war der Patient wach und ansprechbar. Auf Grund des Blitzschlages war es zu großflächigen Verbrennungen der Haut gekommen. Über Funk wurde nach Rücksprache mit der Besatzung des ebenfalls alarmierten Notarzteinsatzfahrzeuges ein Rettungshubschrauber alarmiert.


Der Rettungsdienst der Feuerwehr Viersen übernahm die Schmerztherapie und stabilisierte den Patienten für den Transport mit dem Rettungshubschrauber in ein Verbrennungszentrum.


Solltet Ihr einmal in ein Gewitter geraten, sollte man sich möglichst in der Hocke mit den Beinen dicht beieinander am Boden aufhalten, nicht unter Bäumen unterstellen und sich von 

Strommasten, Zäunen, Gittern und anderen Metallkonstruktionen fernhalten. Ist man in Gruppen unterwegs sollte man mindestens 50 Zentimeter Abstand zu einander halten. Als sichere Bereiche gelten Gebäude mit Blitzschutzanlagen („Blitzableiter“) oder Fahrzeuge. Dabei sollte man den Kontakt zu metallischen Außenflächen vermeiden.

Bilder: Feuerwehr Viersen 

 

Brennender Holzpolter

60 Kubikmeter großer Stapel am Wildgehege stand in Flammen

Die Feuerwehr Viersen hat in der Nacht zum Freitag, 25. März 2022, einen brennenden Holzpolter im Bereich des Süchtelner Wildgeheges gelöscht. Beim Eintreffen der Wehr stand das gestapelte Holz bereits in Flammen, das Feuer hatte schon auf den umliegenden Wald übergegriffen.


Gegen 22:50 Uhr am Donnerstag hatte ein Anrufer einen Feuerschein im Bereich des Süchtelner Wildgeheges gemeldet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Viersen stellten fest, dass dort ein etwa 60 Kubikmeter großer Holzpolter brannte. Die zum Abtransport bereitgelegten Stämme standen nahezu in voller Ausdehnung in Flammen. Das Feuer hatte schon auf den umliegenden Wald übergegriffen.

Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst darauf, die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Dazu wurden eine Riegelstellung aufgebaut und die bereits entzündete umliegende Waldfläche abgelöscht.

Für die weiteren Löscharbeiten musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Der Abrollbehälter Wasser konnte nicht bis zur Einsatzstelle fahren. Die Einsatzkräfte bauten darum eine 900 Meter lange Schlauchleitung zum Abrollbehälter und zum nächsten Hydranten auf der Düsseldorfer Straße.

Nachdem so die Wasserversorgung gesichert war, konnte der Holzpolter mit 3 C-Rohren gelöscht werden. Das frühzeitig alarmierte Technische Hilfswerk Viersen (THW) unterstützte mit seinem Bagger. Der Bagger hob jeden der betroffenen Stämme einzeln an, damit dieser endgültig abgelöscht werden konnte.

Aufgrund der Größe des Holzpolters nahmen diese Arbeiten längere Zeit in Anspruch. Nach dem Rückbau der Löschwasserversorgung und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge endete der Einsatz gegen 3:30 Uhr.

Im Einsatz waren die hauptamtliche Wache und der Löschzug Süchteln einschließlich der Löschgruppe Hagenbroich mit 48 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden. Das THW OV Viersen war mit 4 Kräften zur Einsatzstelle gekommen. 

Bilder: Feuerwehr Viersen 

 

Verkehrsunfall eingeklemmte Person

Verkehrsunfall mit sechs Verletzten

Gegen 11:15 wurde der Feuerwehr ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der Rheindahlener Str. gemeldet. 

Die alarmierten Kräfte fanden an der Einsatzstelle ein ausländisches SUV vor, welches vor einen Baum geprallt war und auf ein Feld geschleudert wurde. Glücklicherweise waren keine Personen im PKW eingeklemmt, somit konnte sich die Feuerwehr auf das Absichern der Einsatzstelle und Sicherstellen des Brandschutzes konzentrieren. 

Durch den Rettungsdienst wurde Massenanfall von Verletzten ausgelöst. Unter anderem wurde deshalb  der Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg angefordert. Dieser musste aber keinen Patienten transportieren. Alle Patienten, darunter 2 Kleinkinder, wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert.

Besonders hervorheben möchten wir den Einsatz von vier jungen Reiterinnen, die von einem nahen Reiterhof sofort als Ersthelfer zur Einsatzstelle eilten und erste Hilfe leisteten. Eine der Reiterinnen konnte sogar glücklicherweise als Dolmetscherin fungieren.
 

Vielen Dank für dieses vorbildliche Verhalten! 

Der Einsatz konnte gegen 13:15 beendet werden. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, die Löschzüge Dülken und Boisheim, vier Rettungswagen aus Viersen und Mönchengladbach, ein Krankenwagen, drei Notärzte aus dem Kreis Viersen, der Rettungshubschrauber Christoph 9, leitender Notarzt und organisatorischer Leiter Rettungsdienst mit rund 50 Einsatzkräften.

Bilder: Feuerwehr Viersen 

Brennt Kleingebäude

Brand eines Gartenhauses greift auf Reifenlager über

Gegen 15:20 meldeten mehrere Anrufer eine brennendes Gartenhaus auf dem Seilerwall.

Eine starke schwarze Rauchentwicklung wies den anrückenden Kräften den Weg.
Bereits vor dem Eintreffen der ersten Kräfte hatte das Feuer auf einen Überseecontainer eines KFZ-Handels übergegriffen. Dies erklärte die starke Rauchentwicklung.

Es wurden zwei Abschnitte zur Brandbekämpfung gebildet. Zeitweise wurde das Feuer durch angrenzende Gärten mit 5 C-Rohren bekämpft und abgelöscht.

Drei Personen atmeten Brandrauch ein und wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Anschließend wurden sie mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten konnte die Einsatzstelle gegen 17:30 den Eigentümern übergeben werden.

Im Einsatz waren die Hauptwache Viersen, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit insgesamt 40 Einsatzkräften. 

Bilder: Feuerwehr Viersen

Feuerwehr löscht Küchenbrand

Am Dienstagmittag wurde die Feuerwehr Viersen gegen 13 Uhr zu einem Wohnungsbrand nach Dülken alarmiert. 

 

Die ersteintreffenden Kräfte vom Rettungsdienst stellten eine Rauchentwicklung aus dem Küchenfenster im zweiten Obergeschoss fest und begannen unverzüglich mit der Evakuierung des Gebäudes. Im Anschluss wurden die Bewohner der Brandwohnung untersucht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. 

 

Da beim Eintreffen der Feuerwehr bereits alle Bewohner das Mehrfamilienhaus verlassen hatten, konnte sofort mit der Brandbekämpfung begonnen werden. 

 

Der Küchenbrand war schnell unter Kontrolle und ein Übergreifen der Flammen auf andere Räume konnte verhindert werden. 

 

Die Wohnung und der angrenzende Treppenraum wurde mit Hilfe von Überdrucklüftern entraucht. 

 

Auf Grund der massiven Rauchentwicklung und Rußablagerungen ist die Brandwohnung unbewohnbar. Das Ordnungsamt der Stadt Viersen organisierte eine Übergangsunterkunft. Die übrigen Mieter konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurück. 

 

Die durch Brandrauch und Ruß verschmutzte Einsatzkleidung des Angriffstrupps wurde noch vor Ort  durch Ersatzkleidung getauscht. 

 

Die Wohnung wurde durch die NEW stromlos geschaltet und der Polizei und dem Ordnungsamt übergeben. 

 

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. 

 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Dülken, der Löschzug Boisheim, ein Unterstützungs-HLF des Löschzuges Süchteln, die ELW-Gruppe und der Rettungsdienst. 

 
Fotos: Feuerwehr Viersen

Lagerhalle ausgebrannt: NINA-Warnung wegen starker Rauchentwicklung

Die Feuerwehr Viersen hat am Sonntag, 13. März 2022, einen Lagerhallenbrand im Bereich Gerberstraße/Talerspfad gelöscht. Wegen der starken Rauchentwicklung war vorsorglich eine Warnung über die App Nina veröffentlicht worden. Messungen ergaben, dass keine Schadstoffe freigesetzt wurden. Menschen kamen nicht zu Schaden. 

 

Kurz vor 6:30 Uhr am Sonntag wurde die Feuerwehr zu einem Brand einer Lagerhalle am Talerspfad alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es in einem etwa 10 x 15 Meter großen Gebäude. Auf Grund der teils massiven Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-Apps informiert und aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen. Die Gerberstraße musste zwischen Kanalstraße und Kränkelsweg für den Verkehr gesperrt werden. 

 

Im weiteren Verlauf des Einsatzes brannte das Dach des Gebäudes durch und stürzte nach und nach ein. Parallel zu den Löschmaßnahmen wurden der ABC-Erkunder zur Messung von Schadstoffen in der Luft und das Umweltamt des Kreises hinzugezogen. Außerdem wurde das Technische Hilfswerk (THW) zur Einsatzstelle gerufen. 

 

Das THW riss mit einem Bagger die Außenwände der Halle ein. So konnte die Feuerwehr die Löscharbeiten abschließen. Außerdem wurde so verhindert, dass die nicht mehr standsicheren Mauern später unkontrolliert einstürzen. 

 

In der Halle waren keine Schadstoffe gelagert. Das bestätigten auch die Messungen des ABC-Erkunders im näheren und weiteren Umfeld der Einsatzstelle. Die NINA-Warnung wurde nach zweieinhalb Stunden wieder aufgehoben. 

 

Nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes sicherte der städtische Bauhof die Gebäudereste mit Bauzäunen. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, die die weiteren Ermittlungen insbesondere zur Brandursache übernimmt. 

 

Die Löscharbeiten wurden über das Wenderohr der Drehleiter und mehreren Rohren im Außenangriff durchgeführt. Während der Arbeiten des THW wurde zusätzlich der Dachwerfer eines Löschfahrzeuges eingesetzt. Etwa ab 9:30 Uhr wurden die ersten Einheiten aus dem Einsatz entlassen. Die weiteren Arbeiten dauerten noch bis zum Mittag. 

 

Während des Einsatzes war ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Löschgruppe Hoser und die Drehleiter des Löschzuges Süchteln zur Besetzung der Hauptwache alarmiert worden. Von dort wurde der Grundschutz sicher gestellt. In dieser Zeit rückten Sie gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einer gemeldeten Person hinter verschlossener Türe aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass niemand zu Hause war.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehr Viersen mit der Hauptwache und ehrenamtlichen Kräften des Löschzuges Viersen einschließlich der Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe) und des ABC-Erkunders. Außerdem die Drehleiter des Löschzuges Süchteln. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) stellte einen Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte. Das THW unterstützte mit einem Fachberater und dem Bagger. Die Polizei Viersen war ebenfalls am Ort und sicherte die Einsatzstelle. Insgesamt waren mehr als 60 Einsatzkräfte aktiv. 

 
Fotos: Feuerwehr Viersen

Feuerwehr und Rettungsdienst retten Patienten aus Waldstück

Am Donnerstagnachmittag wurde der Rettungsdienst in ein Waldstück am Beckersweg gerufen.

Dort hatte ein Fußgänger einen Krampfanfall erlitten. Der Rettungsdienst und ein Notarzt übernahmen die Erstversorgung des Patienten.

Da der Patient aus medizinischen Gründen liegend transportiert werden musste, hätte er wegen des unwegsamen Geländes über mehrere 100 Meter getragen werden müssen.

Daraufhin wurde das Vorauslöschfahrzeug alarmiert. Dabei handelt es sich um einen Ford Ranger - ein geländegängiges Fahrzeug mit Ladefläche. Auf der Ladefläche lassen sich zwei verschiedene Module befestigen. Das eine Modul dient zur Waldbrandbekämpfung und wird in den Sommermonaten standardmäßig genutzt. Im Herbst und Winter ist eine Plattform vorinstalliert. Darauf finden Personal zur Versorgung sowie eine spezielle Schleifkorbtrage platz. So können Patienten z.B. über Waldwege transportiert werden, die man mit einem Rettungswagen nicht befahren kann.

Der Patient wurde anschließend unter Notarztbegleitung mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.

Sturmeinsätze

Mehrere Einsätze am Freitag

Zahlreiche Einsätze beschäftigten die Feuerwehr Viersen am Freitag, den 18. Februar.

Bis zum Nachmittag wurden kleinere Einsätze durch die Hauptwache abgearbeitet.
Gegen 15 Uhr nahmen dann die wetterbedingten Einsätzen durch Sturmtief „Zeynep“ zu.
Zunächst wurden vereinzelte Einsatzstellen durch die Hauptwache Viersen abgearbeitet.

Als der Wind nach 16 Uhr stärker wurde und zu erwarten war, dass nun mehr Einsatzstellen gemeldet werden, wurde gegen 16:20 Uhr die Feuerwehreinsatzleitung (FEL) durch die Kräfte der ELW-Gruppe und Erkunderfahrzeuge durch ehren- und hauptamtliche Führungskräfte besetzt.

Diese Kräfte fahren zunächst die Einsatzstellen ab und legen fest, ob und wie die Feuerwehr helfen kann.

Nach dem Erkunden mehrerer Schäden wurden ab 16:50 weitere ehrenamtliche Kräfte im Rahmen der Flächenlage alarmiert.
Diese arbeiteten zunächst einen Sturmschaden an der Johannisstraße ab.

Gegen 18 Uhr kam es zu einer deutlichen Zunahme an Einsatzstellen in den Ortsteilen Viersen, Dülken und Süchteln.

Der letzte Einsatz konnte gegen 22:45 beendet werden.

Einsätze:
Viersen, Hammer Schanze:
Ein großer Baum versperrte die einzige Zufahrt in das Wohngebiet und musste mit mehreren Kettensägen in über zwei Stunden Arbeit zerlegt werden.

Viersen, Neuwerker Str.:
Ein Kühlschrank auf Wanderschaft wurde durch ein Erkunderfahrzeug an einem Baum gesichert.

Süchteln, Johannisstr:
Auf dem Gelände der LVR Klinik stürzte ein großer Baum mit circa 90 Zentimeter Stammdurchmesser über die Straße und beschädigte weitere Bäume. Der Baum wurde zerlegt und aus den umliegenden Bäumen lose Äste entfernt, Arbeitsdauer für 10 Kräfte, ca. 1,5 Stunden.

In Dülken musste die Straße Loosen für den Verkehr gesperrt werden. Dort drohte ein Baum umzustürzen, konnte aber wegen der Wetterlage nicht entfernt werden. 

An mehreren Gebäuden im Stadtgebiet mussten Dachpfannen und Dachabdeckungen über Drehleitern gesichert werden. 

Weiterhin mussten an zahlreichen Stellen Bäume und Äste beseitigt werden. 

An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass die Feuerwehr bei umgestürzten Bäumen auf Privatgrundstücken oder bei losen Bauteilen in gesicherten Bereichen nicht tätig wird. Hier übernehmen Fachfirmen die Arbeiten.

Grundsätzlich dürfen Sie aber die Feuerwehr immer informieren und unsere Erkunder schauen sich die Einsatzstellen an und entscheiden dann weiter. 

Stand 23 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu ca. 50 Einsatzstellen gerufen. 
Sollte es zu weiteren nennenswerten Einsätzen kommen, werden wir nachberichten. 

Im Einsatz war die Hauptwache und die ehrenamtlichen Kräfte der Löschgruppe Stadtmitte vom Löschzug Viersen, die Löschzüge Dülken und Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich und die Besatzung des Einsatzleitwagen mit ca. 75 Kräften. 

Bilder Jungmann, Feuerwehr Viersen

Brennt Schuppen


Feuer in einem Anbau droht auf benachbarte Gebäude überzugreifen


Am Donnerstagabend (20.01.) gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand im Ortsteil Dornbusch alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein etwa 5 x 5 Meter großer Anbau im Vollbrand. Das Feuer drohte auf angrenzende Gebäude überzugreifen. Sofort wurde ein massiver Löschangriff mit drei C-Rohren eingeleitet. Im weiteren Verlauf wurde kurzzeitig ein Wenderohr über die Drehleiter eingesetzt.

Die Bewohner hatten das Haus bereits verlassen und wurden vom Rettungsdienst untersucht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.


Insgesamt waren vier C-Rohre im Einsatz.

Nach circa 1 1/2 Stunden war der Brand gelöscht und die Einsatzstelle konnte dem Eigentümer und der Kriminalpolizei übergeben werden.

Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren konnte schlimmeres verhindert werden. Auf Grund der Witterung erschwerte überfrierendes Löschwasser die Arbeiten.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte im Einsatz.  

Wohnungsbrand

Feuerwehr löscht Entstehungsbrand
 

Am Montagmittag gegen 11:50 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand auf der Berliner Höhe alarmiert.

In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses hatten die Rauchwarnmelder ausgelöst und es war Brandgeruch wahrnehmbar. Aufmerksame Nachbarn wählten daraufhin den Notruf.

Die Feuerwehr erkundete die Wohnung im ersten Obergeschoss über den Treppenraum und über tragbare Leitern den Balkon. Da die Wohnung bereits stark verraucht war, wurde die Balkontüre geöffnet.

In der Wohnung wurde ein Entstehungsbrand vorgefunden. Das Brandgut wurde auf den Balkon gebracht und dort abgelöscht.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Wohnung entraucht und der Bewohnerin übergeben. 

Diese war beim Ausbruch des Brandes nicht zu Hause und wurde zum Glück nicht verletzt.

Durch die aufmerksamen Nachbarn und das schnelle Handeln der Feuerwehr, konnte Schlimmeres verhindert werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei übernommen.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall auf der Viersener Straße

Die Feuerwehr Viersen wurde am Montagmorgen gegen 7:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Viersener Straße gerufen.

Der Auffahrunfall wurde über das eCall System eines der beiden beteiligten Fahrzeuge gemeldet. 

Da zunächst unklar war, ob Personen eingeklemmt sind, wurde neben den hauptamtlichen Kräften auch die Löschzüge Dülken und Boisheim alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass keine Person eingeklemmt und der Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte nicht erforderlich war.

Die Fahrerin des auffahrenden PKW wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. 

Der Fahrer des vorausfahrenden PKW klagte über Schmerzen in der Wirbelsäule. Auf Grund der Symptome entschied die Notärztin, dass eine schonende Rettung erforderlich ist. 

Dazu wurde der Patient durch den Rettungsdienst betreut, das Fahrzeug gesichert und eine sogenannte große Seitenöffnung durchgeführt. So konnte der Patient schonend aus dem Fahrzeug geholt werden.

Nach Abschluss der Rettungsarbeiten wurde der Patient zur weiteren Versorgung mit dem Notarzt und einem Rettungswagen in ein Viersener Krankenhaus gebracht.

Der Einsatz dauerte insgesamt etwa eine Stunde.

Alarmiert waren die Hauptwache, die Löschzüge Boisheim und Dülken und der Rettungsdienst.

Auslaufender Diesel aus Kraftstofftank eines LKW und beschädigte Gasleitung

Am Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Viersen gegen 7:10 Uhr zu einem LKW im Gewerbegebiet Mackenstein gerufen. Dieser hatte sich bei der Einfahrt auf ein Firmengelände den Überlauf an einem der beiden Kraftstofftanks aufgerissen


Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits etwa 350 Liter Diesel ausgelaufen. Die Feuerwehr leitete sofort Maßnahmen ein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Parallel wurde der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.


Im weiteren Verlauf wurde der Tank abgedichtet und die Verbindung zwischen den beiden Tanks unterbrochen. Ein Bergungsunternehmen wurde durch die Spedition mit dem Abpumpen des übrigen Diesel beauftragt.

Während der Arbeiten wurde die Einsatzkleidung der eingesetzten Kollegen teilweise mit Diesel kontaminiert. Die Einsatzkleidung wurde noch an der Einsatzstelle ausgetauscht.


Der Einsatz war nach etwa einer Stunde abgearbeitet.


Im Einsatz war die Hauptwache mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, dem Wechsellader mit dem Abrollbehälter Gefahrgut, dem Kleineinsatzfahrzeug und dem Kommandowagen.


Um 12:50 Uhr wurde die Hauptwache gemeinsam mit den Löschzügen Boisheim und Dülken und dem Einsatzleitwagen auf die Straße Im Bruch im Ortsteil Boisheim alarmiert. 


Dort war bei Bauarbeiten eine Gasleitung beschädigt worden. Im Bereich der Bohrstelle bildeten sich in Verbindung mit Wasser Gasblasen im Rinnstein. Durch die Feuerwehr wurden unter Atemschutz erhöhte Gaskonzentrationen an der Austrittstelle gemessen. Die angrenzenden Häuser mussten evakuiert und der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt werden. 


Der Versorger schieberte die Gasleitung ab. Um das Abströmen endgültig zu unterbrechen, musste im betroffenen Bereich die Straße geöffnet werden. Diese Arbeiten übernahmen der Versorger und ein Tiefbauunternehmen.


Die Einsatzstelle wurde an den Versorger und die Polizei übergeben. Die Polizei übernahm die weitere Überwachung der Absperrmaßnahmen.


Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde.

Text und Fotos: Feuerwehr Viersen

Einsätze 2021

Menschenleben in Gefahr

Feuerwehr rettet fünf Menschen

Brand in einem Wohnhaus an der Hochstraße in Süchteln

Die Feuerwehr Viersen hat in der Nacht zum Mittwoch, 8. Dezember 2021, fünf Menschen aus einem brennenden Wohnhaus an der Hochstraße in Süchteln gerettet. Die zwei Erwachsenen und drei Kinder wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.Um 1:41 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand nach Süchteln alarmiert. Ein Feuerwehrmann aus dem Löschzug Süchteln konnte bereits auf dem Weg zur Süchtelner Wache zwei Kinder aus dem Hausflur ins Freie bringen. Allerdings waren noch drei weitere Personen, ein weiteres Kind und die Eltern, im Haus.Die kurz darauf eintreffenden Wehrkräfte konzentrierten sich daher zunächst auf die Menschenrettung. Die sehr starke Rauchentwicklung aus dem Haus erschwerte die Arbeiten. Die Mutter und ein Kind wurden mit Hilfe einer Drehleiter aus dem 1. Obergeschoss gerettet. Wenig später retteten die Einsatzkräfte auch den Vater. Er wurde aus einem Dachfenster ebenfalls per Drehleiter in Sicherheit gebracht.Die fünf Personen wurden an der Einsatzstelle von Rettungsdienst und Notärzten versorgt. Anschließend wurden sie zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gefahren. Auch der Feuerwehrmann, der die beiden Kinder aus dem Haus geholt hatte, wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Er konnte aber noch während des laufenden Einsatzes wieder an die Brandstelle zurückkehren.Nachdem die Menschenrettung gegen 2 Uhr abgeschlossen war, bekämpfte die Wehr das Feuer. Der nach ersten Erkenntnissen in einer Waschküche im Erdgeschoss entstandene Brand hatte sich bereits bis ins 1. Obergeschoss ausgeweitet. Um 2:24 Uhr meldeten die Einsatzkräfte: „Feuer aus.“ Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Löscharbeiten an die Polizei übergeben. Diese ermittelt jetzt die Brandursache.

Alarmiert waren zunächst die hauptamtliche Wache, der Rettungsdienst mit Notarzt, der Löschzug Süchteln einschließlich der Löschgruppe Hagenbroich und die Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe). Nachalarmiert wurden ein Notarzt und ein Rettungswagen aus Tönisvorst und ein Rettungswagen aus Willich sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst.

Im Einsatz waren 40 Feuerwehrkräfte und 12 Personen des Rettungsdienstes. Die Polizei war ebenfalls am Ort des Geschehens. Sie sperrte während der Arbeiten der Feuerwehr den Westring und die Hochstraße.

Text: Stadt Viersen
Bilder: Jungmann

Unterstützung


Unterstützung einer Impfaktion

Am Sonntag unterstützte der Löschzug Süchteln mit dem Dekontaminationsfahrzeug (Dekon-P) die Impfaktion des Kreises Viersen an der Umstraße in Grefrath.

Aufgrund der niedrigen Temperaturen musste die genutzte Halle beheizt werden. Deshalb forderte der Kreis Viersen die Dekon-P der Städte Viersen und Tönisvorst an. Auf diesem Fahrzeugtyp sind unter anderem leistungsstarke Heizungen verlastet. 

So konnte innerhalb kürzester Zeit die Halle aufgewärmt werden und zum Erfolg der Impfaktion beigetragen werden.

Bilder: Gemeinde Grefrath 

Verpuffung

Datum: 23/11/2021 - 19:12 Uhr

Verpuffung in einer Wohnung fordert Verletzte

Am Dienstag Abend gegen 19:12 Uhr wurde die Hauptwache mit dem Rettungsdienst zu einem Einsatz auf der Dechant-Stroux-Straße alarmiert.

In einer Wohnung war es zu einer Verpuffung gekommen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war ein Rolladen nach außen gedrückt und teilweise abgerissen - die Wohnung war leicht verraucht. Die Bewohner der Wohnung hatten bereits erfolgreich eigene Löschversuche unternommen und hielten sich noch innerhalb der Wohnung auf. Sie wurden durch die Feuerwehr unter Atemschutz gerettet und dem Rettungsdienst zur Erstversorgung übergeben.

Bei den Löschversuchen hatte sich einer der Bewohner Verbrennungen zu gezogen und wurde in eine Spezialklinik nach Duisburg gebracht. Die beiden übrigen Bewohner wurden vor Ort durch den Notarzt gesichtet.

Der betroffene Raum wurde mit der Wärmebildkamera untersucht und kleinere Glutnester abgelöscht. Die Wohnung wurde mit einem Lüfter entraucht.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Der Einsatz war nach etwa einer Stunde abgearbeitet.

Fotos: Feuerwehr Viersen

Dachstuhlbrand

Datum: 14/11/2021 - 00:47 Uhr

Feuerwehr Viersen löscht Dachstuhlbrand

Am frühen Sonntagmorgen um 00:47 Uhr wurde die Hauptwache, der Löschzug Dülken, der Rettungsdienst und der Einsatzleitwagen zu einem Wohnungsbrand auf der Otto-Hahn-Straße alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl eines Wohnhauses an der Kreuzung Otto-Hahn-Straße Ecke Venloer Straße bereits im Vollbrand. Daraufhin wurde sofort der Löschzug Süchteln und die Löschgruppe Hagenbroich nachalarmiert.

Glücklicherweise hatten sich die Bewohner des Hauses bereits unverletzt ins Freie gerettet. Sie wurden umgehend durch den Rettungsdienst betreut. Sie kamen für den Rest der Nacht bei Verwandten unter.

Die Feuerwehr leitete eine massive Brandbekämpfung über zwei Drehleitern und einen Trupp im Innenangriff ein. Die angrenzenden Häuser wurden evakuiert und ebenfalls kontrolliert. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindert werden.

Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich noch bis in die frühen Morgenstunden hin.

Brennt Traktor

Datum: 11/11/2021 - 09:33 Uhr

Feuerwehr Viersen verhindert Scheunenbrand

Am Donnerstag morgen gegen 9:30 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem brennenden Traktor auf dem Hof eines landwirtschaftlichen Anwesens an der Mosterzstraße in Süchteln alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Traktor im Vollbrand.

Sofort wurden zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt: Ein Trupp schützte das Gebäude mit einer Riegelstellung während der zweite Trupp die Brandbekämpfung am Traktor übernahm.
Im Einsatzverlauf unterstützte ein weiterer Trupp unter Atemschutz bei den Löscharbeiten.

Durch die Hitzeentwicklung und den Brandfortschritt schmolzen der Kraftstoff- und der Hydrauliktank des Traktors und der brennende Diesel floß in Richtung eines Gebäudes in dem Heu gelagert war. Die Feuerwehr konnte durch die Riegelstellung jedoch ein Übergreifen des Brandes und somit eine Ausbreitung des Schadens verhindern.

Nach circa 45 Minuten war der Brand gelöscht. Es wurde niemand verletzt.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, der Einsatzleitwagen sowie der Rettungsdienst. 
Auf Grund der ausgetretenen Betriebsmittel (Diesel und Hydrauliköl) forderte der Einsatzleiter das Umweltamt zur Einsatzstelle nach. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Fotos: Feuerwehr Viersen / Günter Jungmann 

Verkehrsunfall - mehrere Verletzte

Datum: 04/07/2021 - 22:50 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf der A61

Zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt sechs beteiligten Fahrzeugen wurde die Feuerwehr Viersen am späten Sonntagabend gegen 22:50 Uhr alarmiert.

Auf der Richtungsfahrbahn Venlo waren zwischen den Anschlussstellen Mackenstein und Dülken mehrere Fahrzeuge zusammen gestoßen.

Da zunächst von einer hohen Anzahl Verletzter ausgegangen wurde, hatte die Leitstelle vorsorglich die Hauptwache, die Löschzüge Viersen und Dülken, den Einsatzleitwagen sowie zwei Rettungswagen, zwei Notärzte, den leitende Notarzt und den organisatorische Leiter Rettungsdienst alarmiert.

Glücklicherweise stellte sich nach einer Sichtung durch die erst eintreffenden Kräfte schnell heraus, dass es sich um vier Verletzte und drei Betroffene Personen handelte. Keine Person war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Verletzen und Betroffenen wurden durch Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Für Versorgung und Transport wurden insgesamt drei weitere Rettungswagen nachgefordert.

Außerdem suchte die Feuerwehr die angrenzende Böschung mit Hilfe der Wärmebildkamera auf weitere Verletzte ab, stellte den Brandschutz sicher, klemmte die Batterien der Unfallfahrzeuge ab und leuchtete die Unfallstelle großflächig aus.

Vorsorglich wurde ein Bereitstellungsraum an der K8 in Höhe der Anschlussstelle für die Kräfte der Freiwilligen Einheiten eingerichtet. Dort wurde die Auffahrt in Richtung Venlo durch die Feuerwehr gesperrt. Der Bereitstellungsraum konnte nach etwa einer halben Stunde aufgelöst werden.

Die Unfallstelle erstreckte sich über 200 Meter. Die Bergungsarbeiten dauerten bis Tief in die Nacht. 

Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 1:30 Uhr beendet. Die Autobahn blieb zur Unfallaufnahme weiter vollgesperrt. Insgesamt waren 58 Feuerwehrleute im Einsatz.

Fotos: Feuerwehr Viersen

Dachstuhlbrand

Datum: 04/07/2021 - 15:55 Uhr

Dachstuhlbrand endet glimpflich 

Während die Kräfte der Hauptwache und des Löschzuges Dülken unwetterbedingt im Einsatz waren, kam es am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Dachbereich eines landwirtschaftlichen Anwesens an den Schündelenhöfen im Ortsteil Dülken.

Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, drang Rauch aus dem Dachstuhl einer Scheune, in der Stroh gelagert war. Sofort wurde ein Innenangriff mit einem C-Rohr unter Atemschutz eingeleitet. Parallel wurde die Drehleiter für einen möglichen Angriff über das Wenderohr vorbereitet.

Der Löschzug Dülken entfernte an der betroffenen Stelle die Dachpfannen. So konnte zeitgleich von Innen und Außen gearbeitet und Schlimmeres verhindert werden. Der Löschzug Boisheim stellte die Wasserversorgung her und einen Sicherheitstrupp am Verteiler bereit.

Insgesamt war eine Fläche von circa vier Quadratmetern betroffen. Ein Dachbalken war bereits durchgebrannt. Der Brandherd wurde abgelöscht und die Umgebung mit der Wärmebildkamera kontrolliert. 

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf den gesamten Dachstuhl verhindert werden.

Nach Abschluss der Lösch- und Aufräumarbeiten blieb ein Löschfahrzeug vom Löschzug Dülken noch etwa 30 Minuten als Brandwache vor Ort.

Alarmiert waren die Hauptwache, die Löschzüge Dülken und Boisheim, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte vor Ort.

Brennt Lagerhalle

Datum: 03/07/2021 - 04:47 Uhr

Brand in einer Lagerhalle am Elkanweg

Heute morgen um 4:47 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einer brennenden Lagerhalle am Elkanweg im Ortsteil Viersen alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, brannte circa 100 Kubikmeter eines großen Haufens Kunststoffrecylingmaterials in einer offenen Halle. Neben dem Haufen waren mehrere große Arbeitsmaschinen abgestellt. Diese wurden umgehend durch eine Riegelstellung geschützt. 

In der Zwischenzeit wurde ein Löschangriff von zwei Seiten und über die Drehleiter aufgebaut. Außerdem wurde eine Wasserversorgung von insgesamt drei Hydranten - auf dem Elkanweg, der Straße Robend, und der Krefelder Straße hergestellt, um ausreichend Löschwasser zu Verfügung zu haben. Dazu mussten mehrere 100 Meter Schlauchleitung verlegt werden.

Als die ersten Mitarbeiter des Unternehmens an der Einsatzstelle ankamen, konnten mehrere Bagger und ein Radlader aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Die geretteten Bagger unterstützten im weiteren Verlauf beim Auseinanderziehen des Brandgutes.

Zur strukturierten Abarbeitung des Einsatzes wurden zwei Abschnitte gebildet. Insgesamt wurden 5 C-Rohre und ein Wenderohr über Drehleiter vorgenommen. Die C-Rohre wurden später durch zwei Wasserwerfer ersetzt. So konnte das Einsatzpersonal schrittweise reduziert werden.

Während des Einsatzes überprüfte der ABC-Erkunder die Ausdehnung der Geruchsbelästigung im Stadtgebiet. Sie erstreckte sich auf die Umgebung der Einsatzstelle und Teile der Innenstadt. Die Bevölkerung wurde über die Social-Media-Kanäle der Feuerwehr und die Internetseite der Stadt Viersen informiert.

Gegen 8 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit Getränken, Kaffee und belegten Brötchen versorgt. Ein benachbartes Unternehmen stellte den Feuerwehrleuten seine Toilette und den Pausenraum zur Verfügung. Dafür ein herzliches Dankeschön. 

Die weiteren Löscharbeiten zogen sich noch bis in den späten Vormittag. Gegen 12:30 Uhr konnten alle Feuerwehrleute den Heimweg antreten.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Löschzug Dülken, die Wasserförderkomponente des Löschzuges Süchteln, der Einsatzleitwagen, der ABC-Erkunder, der Gerätewagen Atemschutz, der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz und ein Fachberater vom THW zur Prüfung der Statik der betroffenen Halle.

An der Einsatzstelle waren insgesamt 63 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst aktiv. Der Löschzug Boisheim war alarmiert, um während des Einsatzes der Hauptwache den Grundschutz zu gewährleisten.

Flächenlage nach Unwetter

Datum: 29/06/2021 - 19:46 Uhr

Flächenlage Starkregen

Während die deutsche Nationalmannschaft am gestrigen Abend ihr zweites Tor kassierte, zog eine Starkregenfront über Viersen auf. Schwerpunkt dabei bildete der Stadtteil Dülken. Nachdem sich ein hohes Einsatzaufkommen abzeichnete, wurde die Gesamtwehr Viersen alarmiert. Außerdem kamen umliegende Feuerwehren und das THW Viersen zur Unterstützung.

Die Dülkener Innenstadt wurde innerhalb weniger Minuten überflutet. Ganze Straßenzüge standen unter Wasser: es suchte sich dann den Weg in die Keller vieler Gebäude. Hier wurden zahlreiche Einsatzstellen nach und nach durch die Feuerwehr abgearbeitet. 

An der Heimer Straße in Viersen drohten die Wassermassen einen Pferdehof zu überfluten. Hier wurde in stundenlangem Einsatz gepumpt und ein Damm aus Sandsäcken errichtet, die von umliegenden Feuerwehren geliefert wurden.

In Dülken-Hausen drohte ein Schweinezucht Betrieb in den Fluten zu versinken. Diese Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr Schwalmtal abgearbeitet. 

Zu einem Wassereinbruch kam es auch im Keller des Impfzentrums des Kreises Viersen. Hier wurden Kräfte aus Viersen und Willich mit Tauchpumpe und Wassersaugern eingesetzt. 

Insgesamt kam es zu mehr als 135 Einsätzen. Davon lagen über 100 Einsatzstellen im Stadtteil Dülken. Auch in Viersen wurden mehrere Einsatzstellen abgearbeitet. In Süchteln und Boisheim gab es nur sehr wenige Einsatzstellen. Dort wurde die Feuerwehr zweimal tätig. 

Zwischenzeitlich wurde eine Rauchentwicklung am Wildgehege in Süchteln gemeldet. Diese Einsatzstelle wurde von der Hauptwache und zwei Löschfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr kontrolliert. Hier wurden jedoch keine Schadensmerkmale festgestellt.

Gegen 02:30 Uhr in der Nacht waren ein Großteil der Einsätze abgearbeitet und die ersten Kräfte konnten nach Hause entlassen werden. Einige größere Einsatzstellen zogen sich noch Stunden hin. 

Verpflegt wurden die Kameradinnen und Kameraden durch das DRK an der Hauptwache Viersen mit Getränken und einem kleinen Imbiss. 

Gegen 4:00 Uhr waren dann auch die letzten Einsatzkräfte wieder an ihren Standorten.

Im Einsatz waren weit über 100 Kräfte der Feuerwehr Viersen, Schwalmtal und Willich, dem THW Viersen und des DRK.

In diesem Zusammenhang möchte die Feuerwehr noch einmal darauf hinweisen, dass die Einsatzkräfte nicht sofort überall sein können. Eingehende Einsätze werden in der Feuerwehreinsatzleitung dokumentiert und priorisiert. Kritische Einsatzstellen werden dann sofort mit Löschfahrzeugen versorgt und andere werden zunächst erkundet, ob dort wirklich die Feuerwehr benötigt wird.

Es kann also eine Weile dauern, bis alle Einsatzstellen bedient werden können.

Verkehrsunfall - Person eingeklemmt

Datum: 27/06/2021 - 17:30 Uhr

Schwerer Unfall während Regenschauer

Am Sonntag wurde der Kreisleitstelle kurz vor 17:30 Uhr ein Verkehrsunfall auf der BAB 61 Fahrtrichtung Venlo gemeldet. Eine Person sollte sich noch im Fahrzeug befinden. 

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage. Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen und mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt. Im Beinbereich war eine Person massiv eingeklemmt. 

Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst begann die Feuerwehr mit der Rettung: Mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät wurde der Fahrer schonend aus seinem völlig deformierten Fahrzeug befreit. Während der Maßnahmen wurde er durchgehend vom Rettungsdienst versorgt. 

Nach der Versorgung im Rettungswagen wurde er mit dem angeforderten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln mit der Löschgruppe Hagenbroich und der Rettungsdienst der Stadt Viersen mit rund 45 Kräften. Ebenfalls der Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg. 

Während des Einsatzes auf der Autobahn wurde der Löschzug Dülken zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst auf der Breslauer Straße alarmiert. Der Einsatz der Feuerwehr war hier jedoch nicht mehr erforderlich. 

Fotos: Feuerwehr Viersen

Verkehrsunfall - Person eingeklemmt

Datum: 22/06/2021 - 16:00 Uhr

Zimmerbrand auf der Tönisvorster Straße

Gegen 16.00 Uhr am heutigen Dienstag wurden die Hauptwache und der Löschzug Süchteln zu einem Feuer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Tönisvorster Straße alarmiert. 

Die Bewohnerin hatte einen Brand in einem Zimmer bemerkt, geistesgegenwärtig die Türe des Zimmers wieder geschlossen und sich ins Freie begeben. Von dort alarmierte sie die Feuerwehr. 

Der ersteintreffende Rettungsdienst hatte bereits die Lage erkundet und konnte dem Gruppenführer des ersten Löschfahrzeuges die Situation schildern. Daraufhin ging ein Trupp mit umluftunabhängigem Atemschutz und einem C- Rohr zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Anschließend wurde die Wohnung belüftet. 

Im Einsatz waren die hauptamtliche Wache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der ELW und derRettungsdienst. Für die letzten der ca. 40 Einsatzkräfte war der Einsatz gegen 18:00 Uhr beendet. 

Foto: Feuerwehr Viersen