Einsätze 2022


Wohnungsbrand

Wohnungsbrand mit Menschenrettung

Am Dienstag Abend gegen 19:50 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand am Beghinenhof alarmiert. 

In einer Wohnung im ersten Obergeschoss war es zu einem Brandereignis mit starker Rauchentwicklung gekommen. Noch auf der Anfahrt meldeten weitere Anrufer, dass sich noch mindestens eine Person in der Wohnung aufhalte. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort auf „Menschenleben in Gefahr“ erhöht.

Durch die ersteintreffenden Kräfte wurde eine Person auf dem Balkon der Brandwohnung lokalisiert. Diese wurde umgehend über die Drehleiter aus ihrer Notlage gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurde eine weitere Person vom Balkon der Nachbarwohnung gerettet und parallel die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr im Innenangriff eingeleitet. Der Brand konnte zügig abgelöscht werden. 

Weitere Wohnungen im Gebäude wurden durch die Feuerwehr kontrolliert, blieben glücklicherweise jedoch unversehrt.

Die Person aus der Brandwohnung wurde in ein Krankenhaus transportiert. Zwei weitere Personen wurden während des Einsatzes vom Rettungsdienst betreut. 


Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar. Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen konnten die übrigen Bewohner wieder in ihre Wohnungen. 

Der Einsatz war gegen 21:20 Uhr beendet.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei aufgenommen.

Noch an der Einsatzstelle wurde die kontaminierte Brandschutzkleidung des Angriffstrupp abgelegt, im Rahmen  des Hygienekonzeptes in luftdichte Säcke verpackt und der Reinigung zugeführt.

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit rund 50 Kräften. 

Bilder: Feuerwehr Viersen 

Wohnhausbrand

Brand mit Schwerstverletzten

Brennendes Einfamilienhaus – Feuerwehr Viersen im Einsatz

Die Feuerwehr Viersen hat am Dienstagabend, 19. April 2022, einen Brand in einem Einfamilienhaus gelöscht. Der Rettungsdienst versorgte zwei schwerstverletzte Personen. Sie wurden mit zwei Rettungshubschraubern in spezialisierte Kliniken gebracht.

Gegen 20 Uhr alarmierten Nachbarn die Feuerwehr wegen eines brennenden Dachstuhls an einem freistehenden Einfamilienhaus an der Straße Wolfskull. Beim Eintreffen der ersten Wehrkräfte stand das Haus bereits in Vollbrand. Auf der Straße lagen zwei Personen, die sofort von den Feuerwehrkräften erstversorgt und kurz danach an Rettungsdienst und Notärzte übergeben wurden.

Die beiden Schwerstverletzten, ein Mann und eine Frau, wurden mit den Rettungshubschraubern Christoph 3 und Christoph Rheinland nach Aachen und Bochum geflogen. Die dortigen Kliniken verfügen sowohl über die zur Behandlung von Rauchgasvergiftungen erforderlichen Druckkammern als auch über spezielle Verbrennungsbetten. Weitere Personen waren nicht im Haus.

Weil die Decke zwischen erstem Obergeschoß und Dachgeschoß einzustürzen drohte, wurde der Brand von außen gelöscht. Nach erster Einschätzung ist das Haus nicht begehbar. Die Feuerwehr sicherte zudem die Landeplätze für die Rettungshubschrauber.

Am Einsatzort waren rund 60 Kräfte der Feuerwehr Viersen einschließlich des Rettungsdienstes. Sie kamen von der hauptamtlichen Wache, dem ehrenamtlichen Löschzug Viersen und der Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe). Auch der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises waren am Ort, ebenso die Polizei.

Nach Ende des Feuerwehreinsatzes am späten Abend wurde das Brandobjekt an die Polizei übergeben. Diese übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Text: Stadt Viersen 

Bilder: G. Jungmann, Feuerwehr Viersen 

Schwere Verbrennungen nach Blitzeinschlag

Am Samstagvormittag wurde ein 64 jähriger Mann während einem Gewitter auf freiem Feld vom Blitz getroffen und schwer verletzt.


Als Spaziergänger den Verletzten fanden, alarmierten sie sofort die Rettungskräfte. Beim Eintreffen der Rettungswagenbesatzung war der Patient wach und ansprechbar. Auf Grund des Blitzschlages war es zu großflächigen Verbrennungen der Haut gekommen. Über Funk wurde nach Rücksprache mit der Besatzung des ebenfalls alarmierten Notarzteinsatzfahrzeuges ein Rettungshubschrauber alarmiert.


Der Rettungsdienst der Feuerwehr Viersen übernahm die Schmerztherapie und stabilisierte den Patienten für den Transport mit dem Rettungshubschrauber in ein Verbrennungszentrum.


Solltet Ihr einmal in ein Gewitter geraten, sollte man sich möglichst in der Hocke mit den Beinen dicht beieinander am Boden aufhalten, nicht unter Bäumen unterstellen und sich von 

Strommasten, Zäunen, Gittern und anderen Metallkonstruktionen fernhalten. Ist man in Gruppen unterwegs sollte man mindestens 50 Zentimeter Abstand zu einander halten. Als sichere Bereiche gelten Gebäude mit Blitzschutzanlagen („Blitzableiter“) oder Fahrzeuge. Dabei sollte man den Kontakt zu metallischen Außenflächen vermeiden.

Bilder: Feuerwehr Viersen 

 

Brennender Holzpolter

60 Kubikmeter großer Stapel am Wildgehege stand in Flammen

Die Feuerwehr Viersen hat in der Nacht zum Freitag, 25. März 2022, einen brennenden Holzpolter im Bereich des Süchtelner Wildgeheges gelöscht. Beim Eintreffen der Wehr stand das gestapelte Holz bereits in Flammen, das Feuer hatte schon auf den umliegenden Wald übergegriffen.


Gegen 22:50 Uhr am Donnerstag hatte ein Anrufer einen Feuerschein im Bereich des Süchtelner Wildgeheges gemeldet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Viersen stellten fest, dass dort ein etwa 60 Kubikmeter großer Holzpolter brannte. Die zum Abtransport bereitgelegten Stämme standen nahezu in voller Ausdehnung in Flammen. Das Feuer hatte schon auf den umliegenden Wald übergegriffen.

Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst darauf, die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Dazu wurden eine Riegelstellung aufgebaut und die bereits entzündete umliegende Waldfläche abgelöscht.

Für die weiteren Löscharbeiten musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Der Abrollbehälter Wasser konnte nicht bis zur Einsatzstelle fahren. Die Einsatzkräfte bauten darum eine 900 Meter lange Schlauchleitung zum Abrollbehälter und zum nächsten Hydranten auf der Düsseldorfer Straße.

Nachdem so die Wasserversorgung gesichert war, konnte der Holzpolter mit 3 C-Rohren gelöscht werden. Das frühzeitig alarmierte Technische Hilfswerk Viersen (THW) unterstützte mit seinem Bagger. Der Bagger hob jeden der betroffenen Stämme einzeln an, damit dieser endgültig abgelöscht werden konnte.

Aufgrund der Größe des Holzpolters nahmen diese Arbeiten längere Zeit in Anspruch. Nach dem Rückbau der Löschwasserversorgung und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge endete der Einsatz gegen 3:30 Uhr.

Im Einsatz waren die hauptamtliche Wache und der Löschzug Süchteln einschließlich der Löschgruppe Hagenbroich mit 48 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden. Das THW OV Viersen war mit 4 Kräften zur Einsatzstelle gekommen. 

Bilder: Feuerwehr Viersen 

 

Verkehrsunfall eingeklemmte Person

Verkehrsunfall mit sechs Verletzten

Gegen 11:15 wurde der Feuerwehr ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der Rheindahlener Str. gemeldet. 

Die alarmierten Kräfte fanden an der Einsatzstelle ein ausländisches SUV vor, welches vor einen Baum geprallt war und auf ein Feld geschleudert wurde. Glücklicherweise waren keine Personen im PKW eingeklemmt, somit konnte sich die Feuerwehr auf das Absichern der Einsatzstelle und Sicherstellen des Brandschutzes konzentrieren. 

Durch den Rettungsdienst wurde Massenanfall von Verletzten ausgelöst. Unter anderem wurde deshalb  der Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg angefordert. Dieser musste aber keinen Patienten transportieren. Alle Patienten, darunter 2 Kleinkinder, wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert.

Besonders hervorheben möchten wir den Einsatz von vier jungen Reiterinnen, die von einem nahen Reiterhof sofort als Ersthelfer zur Einsatzstelle eilten und erste Hilfe leisteten. Eine der Reiterinnen konnte sogar glücklicherweise als Dolmetscherin fungieren.
 

Vielen Dank für dieses vorbildliche Verhalten! 

Der Einsatz konnte gegen 13:15 beendet werden. 

Im Einsatz waren die Hauptwache, die Löschzüge Dülken und Boisheim, vier Rettungswagen aus Viersen und Mönchengladbach, ein Krankenwagen, drei Notärzte aus dem Kreis Viersen, der Rettungshubschrauber Christoph 9, leitender Notarzt und organisatorischer Leiter Rettungsdienst mit rund 50 Einsatzkräften.

Bilder: Feuerwehr Viersen 

Brennt Kleingebäude

Brand eines Gartenhauses greift auf Reifenlager über

Gegen 15:20 meldeten mehrere Anrufer eine brennendes Gartenhaus auf dem Seilerwall.

Eine starke schwarze Rauchentwicklung wies den anrückenden Kräften den Weg.
Bereits vor dem Eintreffen der ersten Kräfte hatte das Feuer auf einen Überseecontainer eines KFZ-Handels übergegriffen. Dies erklärte die starke Rauchentwicklung.

Es wurden zwei Abschnitte zur Brandbekämpfung gebildet. Zeitweise wurde das Feuer durch angrenzende Gärten mit 5 C-Rohren bekämpft und abgelöscht.

Drei Personen atmeten Brandrauch ein und wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Anschließend wurden sie mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten konnte die Einsatzstelle gegen 17:30 den Eigentümern übergeben werden.

Im Einsatz waren die Hauptwache Viersen, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst mit insgesamt 40 Einsatzkräften. 

Bilder: Feuerwehr Viersen

Feuerwehr löscht Küchenbrand

Am Dienstagmittag wurde die Feuerwehr Viersen gegen 13 Uhr zu einem Wohnungsbrand nach Dülken alarmiert. 

 

Die ersteintreffenden Kräfte vom Rettungsdienst stellten eine Rauchentwicklung aus dem Küchenfenster im zweiten Obergeschoss fest und begannen unverzüglich mit der Evakuierung des Gebäudes. Im Anschluss wurden die Bewohner der Brandwohnung untersucht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. 

 

Da beim Eintreffen der Feuerwehr bereits alle Bewohner das Mehrfamilienhaus verlassen hatten, konnte sofort mit der Brandbekämpfung begonnen werden. 

 

Der Küchenbrand war schnell unter Kontrolle und ein Übergreifen der Flammen auf andere Räume konnte verhindert werden. 

 

Die Wohnung und der angrenzende Treppenraum wurde mit Hilfe von Überdrucklüftern entraucht. 

 

Auf Grund der massiven Rauchentwicklung und Rußablagerungen ist die Brandwohnung unbewohnbar. Das Ordnungsamt der Stadt Viersen organisierte eine Übergangsunterkunft. Die übrigen Mieter konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurück. 

 

Die durch Brandrauch und Ruß verschmutzte Einsatzkleidung des Angriffstrupps wurde noch vor Ort  durch Ersatzkleidung getauscht. 

 

Die Wohnung wurde durch die NEW stromlos geschaltet und der Polizei und dem Ordnungsamt übergeben. 

 

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. 

 

Im Einsatz waren die Hauptwache, der Löschzug Dülken, der Löschzug Boisheim, ein Unterstützungs-HLF des Löschzuges Süchteln, die ELW-Gruppe und der Rettungsdienst. 

 
Fotos: Feuerwehr Viersen

Lagerhalle ausgebrannt: NINA-Warnung wegen starker Rauchentwicklung

Die Feuerwehr Viersen hat am Sonntag, 13. März 2022, einen Lagerhallenbrand im Bereich Gerberstraße/Talerspfad gelöscht. Wegen der starken Rauchentwicklung war vorsorglich eine Warnung über die App Nina veröffentlicht worden. Messungen ergaben, dass keine Schadstoffe freigesetzt wurden. Menschen kamen nicht zu Schaden. 

 

Kurz vor 6:30 Uhr am Sonntag wurde die Feuerwehr zu einem Brand einer Lagerhalle am Talerspfad alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es in einem etwa 10 x 15 Meter großen Gebäude. Auf Grund der teils massiven Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-Apps informiert und aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen. Die Gerberstraße musste zwischen Kanalstraße und Kränkelsweg für den Verkehr gesperrt werden. 

 

Im weiteren Verlauf des Einsatzes brannte das Dach des Gebäudes durch und stürzte nach und nach ein. Parallel zu den Löschmaßnahmen wurden der ABC-Erkunder zur Messung von Schadstoffen in der Luft und das Umweltamt des Kreises hinzugezogen. Außerdem wurde das Technische Hilfswerk (THW) zur Einsatzstelle gerufen. 

 

Das THW riss mit einem Bagger die Außenwände der Halle ein. So konnte die Feuerwehr die Löscharbeiten abschließen. Außerdem wurde so verhindert, dass die nicht mehr standsicheren Mauern später unkontrolliert einstürzen. 

 

In der Halle waren keine Schadstoffe gelagert. Das bestätigten auch die Messungen des ABC-Erkunders im näheren und weiteren Umfeld der Einsatzstelle. Die NINA-Warnung wurde nach zweieinhalb Stunden wieder aufgehoben. 

 

Nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes sicherte der städtische Bauhof die Gebäudereste mit Bauzäunen. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, die die weiteren Ermittlungen insbesondere zur Brandursache übernimmt. 

 

Die Löscharbeiten wurden über das Wenderohr der Drehleiter und mehreren Rohren im Außenangriff durchgeführt. Während der Arbeiten des THW wurde zusätzlich der Dachwerfer eines Löschfahrzeuges eingesetzt. Etwa ab 9:30 Uhr wurden die ersten Einheiten aus dem Einsatz entlassen. Die weiteren Arbeiten dauerten noch bis zum Mittag. 

 

Während des Einsatzes war ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Löschgruppe Hoser und die Drehleiter des Löschzuges Süchteln zur Besetzung der Hauptwache alarmiert worden. Von dort wurde der Grundschutz sicher gestellt. In dieser Zeit rückten Sie gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einer gemeldeten Person hinter verschlossener Türe aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass niemand zu Hause war.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehr Viersen mit der Hauptwache und ehrenamtlichen Kräften des Löschzuges Viersen einschließlich der Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe) und des ABC-Erkunders. Außerdem die Drehleiter des Löschzuges Süchteln. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) stellte einen Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte. Das THW unterstützte mit einem Fachberater und dem Bagger. Die Polizei Viersen war ebenfalls am Ort und sicherte die Einsatzstelle. Insgesamt waren mehr als 60 Einsatzkräfte aktiv. 

 
Fotos: Feuerwehr Viersen

Feuerwehr und Rettungsdienst retten Patienten aus Waldstück

Am Donnerstagnachmittag wurde der Rettungsdienst in ein Waldstück am Beckersweg gerufen.

Dort hatte ein Fußgänger einen Krampfanfall erlitten. Der Rettungsdienst und ein Notarzt übernahmen die Erstversorgung des Patienten.

Da der Patient aus medizinischen Gründen liegend transportiert werden musste, hätte er wegen des unwegsamen Geländes über mehrere 100 Meter getragen werden müssen.

Daraufhin wurde das Vorauslöschfahrzeug alarmiert. Dabei handelt es sich um einen Ford Ranger - ein geländegängiges Fahrzeug mit Ladefläche. Auf der Ladefläche lassen sich zwei verschiedene Module befestigen. Das eine Modul dient zur Waldbrandbekämpfung und wird in den Sommermonaten standardmäßig genutzt. Im Herbst und Winter ist eine Plattform vorinstalliert. Darauf finden Personal zur Versorgung sowie eine spezielle Schleifkorbtrage platz. So können Patienten z.B. über Waldwege transportiert werden, die man mit einem Rettungswagen nicht befahren kann.

Der Patient wurde anschließend unter Notarztbegleitung mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert.

Sturmeinsätze

Mehrere Einsätze am Freitag

Zahlreiche Einsätze beschäftigten die Feuerwehr Viersen am Freitag, den 18. Februar.

Bis zum Nachmittag wurden kleinere Einsätze durch die Hauptwache abgearbeitet.
Gegen 15 Uhr nahmen dann die wetterbedingten Einsätzen durch Sturmtief „Zeynep“ zu.
Zunächst wurden vereinzelte Einsatzstellen durch die Hauptwache Viersen abgearbeitet.

Als der Wind nach 16 Uhr stärker wurde und zu erwarten war, dass nun mehr Einsatzstellen gemeldet werden, wurde gegen 16:20 Uhr die Feuerwehreinsatzleitung (FEL) durch die Kräfte der ELW-Gruppe und Erkunderfahrzeuge durch ehren- und hauptamtliche Führungskräfte besetzt.

Diese Kräfte fahren zunächst die Einsatzstellen ab und legen fest, ob und wie die Feuerwehr helfen kann.

Nach dem Erkunden mehrerer Schäden wurden ab 16:50 weitere ehrenamtliche Kräfte im Rahmen der Flächenlage alarmiert.
Diese arbeiteten zunächst einen Sturmschaden an der Johannisstraße ab.

Gegen 18 Uhr kam es zu einer deutlichen Zunahme an Einsatzstellen in den Ortsteilen Viersen, Dülken und Süchteln.

Der letzte Einsatz konnte gegen 22:45 beendet werden.

Einsätze:
Viersen, Hammer Schanze:
Ein großer Baum versperrte die einzige Zufahrt in das Wohngebiet und musste mit mehreren Kettensägen in über zwei Stunden Arbeit zerlegt werden.

Viersen, Neuwerker Str.:
Ein Kühlschrank auf Wanderschaft wurde durch ein Erkunderfahrzeug an einem Baum gesichert.

Süchteln, Johannisstr:
Auf dem Gelände der LVR Klinik stürzte ein großer Baum mit circa 90 Zentimeter Stammdurchmesser über die Straße und beschädigte weitere Bäume. Der Baum wurde zerlegt und aus den umliegenden Bäumen lose Äste entfernt, Arbeitsdauer für 10 Kräfte, ca. 1,5 Stunden.

In Dülken musste die Straße Loosen für den Verkehr gesperrt werden. Dort drohte ein Baum umzustürzen, konnte aber wegen der Wetterlage nicht entfernt werden. 

An mehreren Gebäuden im Stadtgebiet mussten Dachpfannen und Dachabdeckungen über Drehleitern gesichert werden. 

Weiterhin mussten an zahlreichen Stellen Bäume und Äste beseitigt werden. 

An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass die Feuerwehr bei umgestürzten Bäumen auf Privatgrundstücken oder bei losen Bauteilen in gesicherten Bereichen nicht tätig wird. Hier übernehmen Fachfirmen die Arbeiten.

Grundsätzlich dürfen Sie aber die Feuerwehr immer informieren und unsere Erkunder schauen sich die Einsatzstellen an und entscheiden dann weiter. 

Stand 23 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu ca. 50 Einsatzstellen gerufen. 
Sollte es zu weiteren nennenswerten Einsätzen kommen, werden wir nachberichten. 

Im Einsatz war die Hauptwache und die ehrenamtlichen Kräfte der Löschgruppe Stadtmitte vom Löschzug Viersen, die Löschzüge Dülken und Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich und die Besatzung des Einsatzleitwagen mit ca. 75 Kräften. 

Bilder Jungmann, Feuerwehr Viersen

Brennt Schuppen


Feuer in einem Anbau droht auf benachbarte Gebäude überzugreifen


Am Donnerstagabend (20.01.) gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand im Ortsteil Dornbusch alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein etwa 5 x 5 Meter großer Anbau im Vollbrand. Das Feuer drohte auf angrenzende Gebäude überzugreifen. Sofort wurde ein massiver Löschangriff mit drei C-Rohren eingeleitet. Im weiteren Verlauf wurde kurzzeitig ein Wenderohr über die Drehleiter eingesetzt.

Die Bewohner hatten das Haus bereits verlassen und wurden vom Rettungsdienst untersucht. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.


Insgesamt waren vier C-Rohre im Einsatz.

Nach circa 1 1/2 Stunden war der Brand gelöscht und die Einsatzstelle konnte dem Eigentümer und der Kriminalpolizei übergeben werden.

Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren konnte schlimmeres verhindert werden. Auf Grund der Witterung erschwerte überfrierendes Löschwasser die Arbeiten.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Süchteln, die Löschgruppe Hagenbroich, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte im Einsatz.  

Wohnungsbrand

Feuerwehr löscht Entstehungsbrand
 

Am Montagmittag gegen 11:50 Uhr wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Wohnungsbrand auf der Berliner Höhe alarmiert.

In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses hatten die Rauchwarnmelder ausgelöst und es war Brandgeruch wahrnehmbar. Aufmerksame Nachbarn wählten daraufhin den Notruf.

Die Feuerwehr erkundete die Wohnung im ersten Obergeschoss über den Treppenraum und über tragbare Leitern den Balkon. Da die Wohnung bereits stark verraucht war, wurde die Balkontüre geöffnet.

In der Wohnung wurde ein Entstehungsbrand vorgefunden. Das Brandgut wurde auf den Balkon gebracht und dort abgelöscht.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Wohnung entraucht und der Bewohnerin übergeben. 

Diese war beim Ausbruch des Brandes nicht zu Hause und wurde zum Glück nicht verletzt.

Durch die aufmerksamen Nachbarn und das schnelle Handeln der Feuerwehr, konnte Schlimmeres verhindert werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei übernommen.

Alarmiert waren die Hauptwache, der Löschzug Viersen, der Einsatzleitwagen und der Rettungsdienst.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall auf der Viersener Straße

Die Feuerwehr Viersen wurde am Montagmorgen gegen 7:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Viersener Straße gerufen.

Der Auffahrunfall wurde über das eCall System eines der beiden beteiligten Fahrzeuge gemeldet. 

Da zunächst unklar war, ob Personen eingeklemmt sind, wurde neben den hauptamtlichen Kräften auch die Löschzüge Dülken und Boisheim alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass keine Person eingeklemmt und der Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte nicht erforderlich war.

Die Fahrerin des auffahrenden PKW wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. 

Der Fahrer des vorausfahrenden PKW klagte über Schmerzen in der Wirbelsäule. Auf Grund der Symptome entschied die Notärztin, dass eine schonende Rettung erforderlich ist. 

Dazu wurde der Patient durch den Rettungsdienst betreut, das Fahrzeug gesichert und eine sogenannte große Seitenöffnung durchgeführt. So konnte der Patient schonend aus dem Fahrzeug geholt werden.

Nach Abschluss der Rettungsarbeiten wurde der Patient zur weiteren Versorgung mit dem Notarzt und einem Rettungswagen in ein Viersener Krankenhaus gebracht.

Der Einsatz dauerte insgesamt etwa eine Stunde.

Alarmiert waren die Hauptwache, die Löschzüge Boisheim und Dülken und der Rettungsdienst.

Auslaufender Diesel aus Kraftstofftank eines LKW und beschädigte Gasleitung

Am Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Viersen gegen 7:10 Uhr zu einem LKW im Gewerbegebiet Mackenstein gerufen. Dieser hatte sich bei der Einfahrt auf ein Firmengelände den Überlauf an einem der beiden Kraftstofftanks aufgerissen


Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits etwa 350 Liter Diesel ausgelaufen. Die Feuerwehr leitete sofort Maßnahmen ein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Parallel wurde der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.


Im weiteren Verlauf wurde der Tank abgedichtet und die Verbindung zwischen den beiden Tanks unterbrochen. Ein Bergungsunternehmen wurde durch die Spedition mit dem Abpumpen des übrigen Diesel beauftragt.

Während der Arbeiten wurde die Einsatzkleidung der eingesetzten Kollegen teilweise mit Diesel kontaminiert. Die Einsatzkleidung wurde noch an der Einsatzstelle ausgetauscht.


Der Einsatz war nach etwa einer Stunde abgearbeitet.


Im Einsatz war die Hauptwache mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, dem Wechsellader mit dem Abrollbehälter Gefahrgut, dem Kleineinsatzfahrzeug und dem Kommandowagen.


Um 12:50 Uhr wurde die Hauptwache gemeinsam mit den Löschzügen Boisheim und Dülken und dem Einsatzleitwagen auf die Straße Im Bruch im Ortsteil Boisheim alarmiert. 


Dort war bei Bauarbeiten eine Gasleitung beschädigt worden. Im Bereich der Bohrstelle bildeten sich in Verbindung mit Wasser Gasblasen im Rinnstein. Durch die Feuerwehr wurden unter Atemschutz erhöhte Gaskonzentrationen an der Austrittstelle gemessen. Die angrenzenden Häuser mussten evakuiert und der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt werden. 


Der Versorger schieberte die Gasleitung ab. Um das Abströmen endgültig zu unterbrechen, musste im betroffenen Bereich die Straße geöffnet werden. Diese Arbeiten übernahmen der Versorger und ein Tiefbauunternehmen.


Die Einsatzstelle wurde an den Versorger und die Polizei übergeben. Die Polizei übernahm die weitere Überwachung der Absperrmaßnahmen.


Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde.

Text und Fotos: Feuerwehr Viersen